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JavaScript lernen

Kein JavaScript?

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Die meisten Web-Anwender haben JavaScript in ihren Browsern aktiviert. Mit dem noscript-Tag können Sie Besuchern, die JavaScript deaktiviert haben, gezielt Informationen zur Verfügung stellen. Auch ein indirektes Verfahren lässt zwischen Browsern mit und ohne JavaScript unterscheiden.
05:06

Transkript

In diesem Video wollen wir uns ansehen, wie Sie darauf reagieren können, wenn Besucher Ihrer Webseiten JavaScript deaktiviert haben. Wir wollen uns Gedanken machen, ob das überhaupt notwendig ist, auf solche Situationen zu reagieren. Sie sehen hier einige populäre Webseiten und diese arbeiten sehr intensiv mit JavaScript, beispielsweise Google Maps, oder auch bei Yahoo!, wenn wir uns hier registrieren wollen, um einen Google Account zu bekommen. Oder auch hier. Sie sehen, dass diese Menü-Strukturen hier dynamisch sind und das ist mit JavaScript gemacht. Was passiert denn, wenn wir jetzt JavaScript deaktivieren? Was man ja in den Browsern im Prinzip machen kann. Es gibt die Möglichkeit unter "Einstellungen" beim "Inhalt" JavaScript zu deaktivieren. Und das können wir ja einmal machen. Jetzt schauen wir uns die Seite von Google Maps an, indem wir hier einen Reload machen. Das ist alles, was Google dann noch präsentiert. Sie sehen, nicht einmal einen Hinweis darauf, warum diese Seite so komisch aussieht. Nirgendwo, nach dem Motto, "Bitte schalten Sie JavaScript an". Oder bei Yahoo!, wenn ich jetzt hier auf "Registrieren" gehe, dann bekomme ich eine weiße Seite. Nicht einmal ein Hinweis darauf, was jetzt schief gegangen ist. Tatsächlich gibt es momentan zwei Tendenzen zu beobachten, denn nicht alle reagieren so. Wenn man jetzt sich die Seite von Amazon anschaut, die funktioniert jetzt ohne JavaScript nicht mehr. Ganz offensichtlich. Aber wenn Sie die mit deaktivierten JavaScripten neu laden, dann sehen Sie, dass Sie jetzt schon eine Seite bekommen, die funktional für einen Besucher etwas bereitstellt, auch ohne JavaScript. Sie sieht nicht so schön aus, Sie haben die Menüs hier zum Beispiel überhaupt nicht dynamisch, man arbeitet sehr viel mit Hyperlinks, aber der Anwender bekommt zumindest etwas zu sehen. Diese zwei Tendenzen sind also folgende: Entweder ein Anbieter sagt: "JavaScript, ja? Alles klar! JavaScript, nein? Ignoriere ich!" Und die anderen sagen: JavaScript, ja? Perfekt! JavaScript, nein? Naja, dann kriegst Du zumindest noch ein Minimalangebot." Was grundsätzlich nicht mehr zu beobachten ist, sind Hinweise wie "Sie müssen JavaScript aktivieren damit es funktioniert". Ganz einfach deswegen, weil 99,9 Prozent aller Besucher überhaupt nicht wissen, was JavaScript ist, und von den Verbleibenden wahrscheinlich höchstens 1 Prozent weiß, wo man das im Browser an- oder ausstellt. Also, solche Hinweise sind vollkommen nutzlos für die Masse der Besucher. Diejenigen, die es bewusst deaktiviert haben, werden dann trotzdem JavaScript nicht aktivieren, und der Rest weiß überhaupt nicht, um was es geht. Nun sagen aktuelle Statistiken, dass 99,1 bis 99,9 Prozent aller Besucher sowieso JavaScript aktiviert haben. Von daher kann man sich durchaus auf den Standpunkt von Google stellen und sagen, O.K., ich mach nur eine Seite für Leute, die JavaScript aktiviert haben, den Rest die JavaScript aktiviert haben, den Rest ignoriere ich. Was soll ich mit diesen wenigen Besuchern, die das deaktiviert haben? Oder aber Sie gehen wirklich den Weg, den zum Beispiel Amazon auch geht, und Sie machen Seiten für diese wenigen Besucher, die JavaScript deaktiviert haben. Nur dann müssen Sie irgendwie ja auch unterscheiden können, hat ein Anwender JavaScript aktiviert oder nicht? Und dazu gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche Vorgehensweisen, die aber im Wesentlichen auf das gleiche Ergebnis hinauslaufen. Es gibt schon seit Urzeiten, sprich eigentlich schon seit es überhaupt JavaScript im Web gibt, einen Tag "noscript" und man kann folgendes machen: man kann eine Webseite bauen, indem man gewisse Scriptanweisungen notiert, und diese werden nur dann ausgeführt, natürlich wenn JavaScript aktiviert bei einem Besucher, und dann baut man noch einen "noscript"-Bereich. Dieser wird ignoriert von einem Browser, wenn JavaScript aktiviert ist, aber wenn es deaktiviert ist, dann wird das zu sehen sein für den Anwender, was in diesem "noscript"-Bereich steht. Die zweite Möglichkeit ist, dass man etwas in dieser Art aufbaut: diese Anweisungen, die Sie hier sehen, "location.href =", das ist eine Weiterleitung bei JavaScript. Das heißt, wenn ein Besucher diese Website lädt, wird er sofort an die neue Adresse weitergeleitet und zwar per JavaScript. Und das kann selbstverständlich nur dann funktionieren, wenn JavaScript aktiviert ist. Ein Besucher ohne JavaScript bleibt einfach auf dieser bestehenden Seite und hat dann die entsprechenden Inhalte. Sehr oft macht man aber so etwas als eine Weiche, d.h. auch wenn JavaScript deaktiviert ist, leitet man den Besucher von dieser Seite weg, in einen eigenen Bereich, in dem man gänzlich ohne JavaScript arbeitet. Und diese Anweisung hier oben, die Sie dort sehen, mit diesem http-equiv="refresh", das ist eine Weiterleitung, die ohne JavaScript funktioniert. Jetzt habe ich allerdings zwei Weiterleitungen, zu unterschiedlichen Adressen. Der entscheidende Trick ist, dass diese "2" hier ein Zeitfaktor ist. Ein Zeitfaktor, der bedeutet, diese Weiterleitung funktioniert erst nach zwei Sekunden, und d.h., die JavaScript-Anweisung ist bereits durch und damit ist diese Weiterleitung sozusagen vergessen. Hat die aber nicht funktioniert, dann ist man mit diesem Meta-Tag auf eine neue Seite weitergeleitet worden und dort kann man dann ohne JavaScript weiterarbeiten. Auch diese Lösung kann man natürlich mit einem "noscript" kombinieren, und beide Varianten, die Sie in diesem Video gesehen haben, eröffnen die Möglichkeit, auch Besucher zu unterstützen, die kein JavaScript aktiviert haben. Aber wie gesagt, die grundsätzliche Tendenz bei vielen Webseiten geht dahin, JavaScript als selbstverständlich vorauszusetzen.

JavaScript lernen

Legen Sie los mit der Programmierung von beeindruckenden Webseiten und machen Sie sich mit den Grundstrukturen von JavaScript, Objekten und insbesondere dem DOM-Konzept vertraut.

3 Std. 6 min (36 Videos)
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