Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Karte ins Interface einbauen

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Für großräumige Touren bietet sich eine Landkarte z. B. von Google Maps als Navigationselement an. Hier erfahren Sie alles Wichtige über Kartendienste und deren Anforderungen sowie die Integration als Übersichtskarte für Ihre Tour.

Transkript

Die zweite Navigationsmöglichkeit mit einem kartografischen Element, sage ich mal allgemein, weil das sowohl einen Grundriss als auch Landkarten betrifft oder Satellitenbilder, dient uns das Plugin unter dem Modul Karten, das mit dem Namen Panotour Karte definiert ist. Das ist einfach ein Container, in den wir verschiedene Kartendienste einbinden können. Ich werde das jetzt mal temporär einbauen. Wir brauchen es im fertigen Projekt eigentlich nicht, weil wir ja wie gesagt ein Gebäude haben und keine großräumige Geschichte wie eine Stadt oder eine größere Umgebung. Ich setze das Ding jetzt provisorisch auf die rechte Seite und kann hier oben auswählen, ob die Karte Von der virtuellen Tour getrennt dargestellt wird oder als sogenanntes Overlay über der Tour selbst so wie die anderen Elemente, die wir bisher auch haben. Bei der virtuellen Tour und der Trennung davon, also bei dem oberen Punkt, ist es so, dass einfach das Panoramastück geschoben wird oder nach oben oder nach unten geschoben wird, und die Karte einfach prozentuell einen Teil des Gesamtfensters einnimmt, und dies dann wirklich daneben oder darunter. Wir machen es aber so, dass es darüber ist, weil wir nur ein kleines Fenster brauchen. Wir haben ja nur mal, Sie erinnern sich vielleicht, drei Punkte definiert, die wir wirklich kartografisch verortet haben. Der Rest spielt sich über die Grundrisse ab. Das heißt, ich gehe Über der virtuellen Tour, nagele das am rechten mittleren Rand an, und probiere jetzt, müsste so fast, ja, nicht ganz quadratisch sein, was wir brauchen. Und die Breite, da nehme ich 40 Prozent vom Schirm und etwas mehr in der Höhe. Machen wir 60. Können wir ja noch ändern. Die Bereichshintergrundfarbe, das setze ich mal hier so wie die anderen wieder auf Weiß mit Alpha 150. Grenzradius, das ist wie bei allen anderen Elementen auch, das sind die Container, die um das Ganze herum sind, die sind ziemlich gleich konfiguriert. Da haben wir auch wieder 8 Pixel, nehme ich mal als Rand. Hier können wir wieder ein Overlay einschalten. Und hier kommt ein spannender Teil. Diese Kartendienste bekommen von uns einen Aufruf, wenn wir diese Tour sozusagen online haben. Dann ist jedes Mal, wenn jemand unsere Karte aktiviert oder wenn die Tour aufgerufen wird im Web, geht dann ein Call zu Google raus oder zu Microsoft bei den Bing Maps oder OpenStreetMap oder wie auch immer. Wir können da natürlich jetzt recht häufig Gebrauch von machen. Wenn ich eine High-Traffic-Seite habe, also eine, die richtig viel Zugriffe hat, dann bedeutet das natürlich auch, dass auch relativ viele Zugriffe bei diesem Kartenprovider anfallen. Das kostet den einfach ein paar Ressourcen. Deswegen ist das meistens limitiert, wird irgendwann kostenpflichtig. Die wollen aber überhaupt einmal, dass wir uns ihnen gegenüber sozusagen ausweisen, und die wollen wissen, wer bindet das eigentlich ein. Also es gibt keine offene Einbindung, sondern man muss sozusagen immer zuerst sich autorisieren. Das heißt, man braucht einen Account, dort bekommt man einen Key zurück. Dieser Key wird in dieses Feld eingetragen. Der ist nötig, wenn ich Google Maps benutze, der ist nötig, wenn ich Bing Maps benutze. Und der ist nicht nötig, wenn ich OpenStreetMap benutze, weil die kennen sowas nicht, weil der Dienst ist komplett frei. Bei Yandex, man sieht, das ist ein russischer Kartenprovider, da ist es auch so, dass man einen API-Key; also API steht für Application Programming Interface, das ist eigentlich ein Key, ein Schlüssel, der dem Provider sagt, der Google sagt, wir haben uns ordnungsgemäß bei ihm angemeldet, also schicken wir dir die Kartendaten zurück. Das ist sozusagen einfach ein Ausweis. Wir können dann auswählen, welchen Typ wir hier haben. Aber bevor wir das Ganze wirklich aktiv machen, brauchen wir eben einen solchen Key. Daher ist auch abhängig davon, welchen Kartentyp ich hier auswähle, wird ein etwas anders lautender Link hier eingeblendet. Darf ich bitte auf Google umschalten? Danke. Hier kann man direkt draufklicken und dann geht es zu der Google API Console. Diesen Key liefert Google mittlerweile generalisiert für alle seine Dienste aus. Und das ist ein Riesenzoo an Services für alles Mögliche. Da ist also Google Maps, der Kartendienst, nur einer von ganz vielen. Man braucht dafür einen Google Account, den man vielleicht von Gmail oder von YouTube oder von einem Haufen anderer Sachen, die Google anbietet, mittlerweile schon haben kann. Loggt sich dann ein und kommt dann auf die sogenannte API Console. Das ist einfach ein Portal, in dem man diese Keys beantragen kann beziehungsweise sofort generieren kann. Also man muss da nicht warten, das geht wirklich on the fly. Wie das genau funktioniert, das möchte ich jetzt nicht durchspielen, das dauert einfach ein Weilchen. Da gehen auch Mails hin und her und solche Sachen. Wir haben hier jetzt eine Einführung bei Kolor auf der Hilfeseite zu Panotour, wo es genau um diesen Google Maps API geht, um diesen Key. Und hier können wir uns auch eine Anleitung von Google anschauen. Das ist hier, wie man diesen Key bekommt, da wird das ganz genau beschrieben. Bei Google selbst gibt es das auch nochmal. Nicht nur eine Hilfe zu dem Ganzen, sondern hier sieht man auch zum Beispiel die Usage Limits, wie lange das frei bleibt: 25.000 Map Loads innerhalb eines Tages. Das schafft man so schnell nicht. Danach kostet es und fängt an mit 50 Cent pro Tausend Zugriffe, und so weiter. Das kann man sich anschauen, da muss man seine Kreditkartendaten angeben. Dann ist das wirklich eine High-Traffic-Site, dann wird das von der Kreditkarte abgebucht, was man da verbraucht. Also das ist kurz eine ganz summarische Anleitung für den Google Maps Key. Ist nicht besonders schwierig und man wird außerdem hier an der Hand genommen. Während wir das Ding produzieren, das werden wir gleich sehen, brauchen wir diesen Key noch nicht, den braucht man erst, wenn das wirklich auf einem öffentlich zugänglichen Webserver stattfindet, Das ganzes vorher nicht. Gut, jetzt können wir das noch etwas einstellen. Wir haben schon wie bei den Grundrissen eine Animation. Wenn man den Spot hat, der gerade aktiv ist, das heißt das Panorama, auf dem wir uns gerade bewegen, dann kann man hier den Marker, der da auf der Karte ist, den kann man hüpfen lassen. Wir können dann einen Hinweis liefern, welches Panorama ist das, wenn man über diesen Marker fährt, ein sogenannter Tooltip. Dann können wir noch einen Radar um die Scene runterrum machen. Das schauen wir uns gleich an, wie das aussieht. Ich lasse das hier auf den Standardeinstellungen, werden wir gleich wieder weggeben. Und wir können noch den Titel anzeigen lassen. Und von den Google Maps Features, die Zoomeinstellung, die Positionseinstellung, Kartentyp, Kartenmaßstab, das lasse ich meistens eingeschaltet, das sind die Leute vom Gebrauch von Google Maps eigentlich gewöhnt. Dann kann man die Karte auf den aktuellen Spot zentrieren. Das ist ganz praktisch, wenn man etwas größere Gelände hat, dann fährt er wirklich in die Zielgegend. Auch wenn man sich im Panorama bewegt, bewegt sich die Karte ja mit. Es geht also hin und retour. Karte soll natürlich auch versteckt werden können. Und bei Fortgeschritten können wir auch etwas reinschauen. Da haben wir; hier, die Karte kann man ziehen. Den Schließen-Button hätte ich auch gern, der soll so bleiben, ist standardmäßig. Google Street View kann man hier aktivieren, auch eine Kartenübersicht, dann ist noch so ein kleines Eckchen unten drin, wo man dann sozusagen eine Verkleinerung der Karte sieht. Wenn man nur in einem enge umgrenzten Bereich ist, kann man dort sehen, das ist dieser Bezirk in einer größeren Stadt, oder wie auch immer. Animation zu Raus- und Reinfahren, hier allerdings auf der rechten Seite. Dann hätte ich ganz gern den Schließen-Button, habe ich schon reingeklickt. Das kann man eigentlich auch wegmachen. Ich habe jetzt einfach mal grob das Ding eingestellt. Wichtig ist, dass wir erstmal gucken, wie das ausschaut. Gehen wir hier auf Neubilden der Tour und schauen wir das jetzt an. Klicken wir den Popup-Screen weg. So schaut die Karte dann aus. Man sieht hier, das ist also der Punkt, das sind nur drei Punkte jetzt natürlich, weil wir erinnern uns, ich habe in Panotour nur die drei Außenansichten vom Kraftwerk in der Karte verortet. Also hier vorne beim Eingang mit den Druckrohren, hinten auf der Straße und hier im Innenhof. Wenn ich da hinklicke, lande ich auch im Innenhof, beziehungsweise wenn ich jetzt zum Beispiel hier mal woanders hinklicke, kommt natürlich bei den anderen Punkten zuerst nicht wahnsinnig viel raus. Wenn ich hier auf die Straße klicke, geht das hier auch wieder hin. Wenn ich hier, zwei Schritte brauche ich, wo muss ich jetzt raus hier, und dann sollte ich eigentlich hier, ja, ich gehe mal direkt mit der Karte dahin. Das heißt, ich kann jetzt die Karte wirklich benutzen als Navigationselement. Geht übrigens auch parallel mit dem Grundriss. Das sind zwei voneinander unabhängige Einheiten. Die Karte enthält jetzt einige Elemente, die man von Google Maps kennt. Das heißt, ich kann die Karte verschieben. Ich kann mit dem Mausrad raus- und reinfahren, mir die ganze Gegend angucken. Das Gleiche geht natürlich auch hier mit den Zoom-Buttons. Ich kann das auf die normale Kartenansicht einstellen. Dort gibt es noch die Box mit dem Gelände. Schaut dann circa so aus. Also ich habe hier ziemlich viele Möglichkeiten. Man sieht jetzt eben, dass zum Beispiel so eng zusammenliegende Punkte wie hier bei unserem Kraftwerk, bei einer mittelgroßen Übersicht, das ist hier 1 Kilometer, nicht wirklich Sinn machen. Das ist eher sowas wie Stadtrundgänge, da kann man diese Geschichte ganz gut verwenden. Sie sehen, hier die Karte läuft auch, wir bekommen jetzt Daten von Google, weil wir hier auf dem localhost laufen. Der localhost ist normalerweise ein nichtöffentlicher Webserver, der nur lokal auf der Maschine läuft. Da macht Google eine Ausnahme, da braucht man keinen Key. Das hat auch den Grund, weil man muss natürlich in Ruhe entwickeln können, ohne schon beim Entwickeln Geld dafür zu bezahlen. Gerade beim Entwickeln produziert man relativ viele Aufrufe für diese ganze Geschichte. Weil jedes Mal, wenn ich das neu rausschiebe, ist das ein neuer Aufruf. Das war also in Kürze der Umgang mit der Google-Maps-Karte. Man kann das also noch etwas ausfeilen und auch die Map Spots ändern, aber darum kümmern wir uns später, weil die gelten dann mehr oder weniger auch parallel zu den Kartenpunkten, die wir hier unten links sehen. Und können dann natürlich die ganze Optik noch gestalten. Weil bisher haben wir ja überall diese gleichen violetten Sternchen als Spots, egal ob im Panorama oder auf Karte oder Grundriss. Das also zum Thema Google Maps als zweitem kartografischen Navigationselement, das wir in Panoramatouren einbauen können, die mit Panotour Pro erzeugt werden.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Lernen Sie, wie Sie aus einzelnen Panoramen eine interaktive, klickbare Besichtigungs-Tour für die Präsentation im Web erstellen.

8 Std. 49 min (75 Videos)
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