Photoshop CC Grundkurs

Kantenerkennung

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Die Kantenerkennung ermöglicht es, in einem zuvor festgelegten Radius um ein Objekt automatisch nach Elementen im Vorder- und Hintergrund zu suchen und diese der Auswahl hinzuzufügen.

Transkript

Ich habe mir in diesem Bild schon mal die Mühe gemacht, eine Auswahl des Tigers zu erstellen. Ich hab das hier mit dem magnetischen Lasso und dem Lasso-Werkzeug gemacht. Diese Auswahl können wir mal laden, über "Auswahl - Auswahl laden" und sie ist hier im Kanal Tiger gespeichert, also hier an der Stelle. Wenn ich jetzt diesen Tiger nehme und sage "Bearbeiten - Kopieren", und ich möchte ihn hier einfügen - "Bearbeiten - Einfügen" - dann gefällt mir natürlich jetzt hier an dieser Stelle diese Kante überhaupt nicht, also d. h., wenn ich hier reingehe, habe ich eine sehr harte Abrisskante, die finde ich nicht sehr schön. Löschen wir die Ebene nochmal, ich ziehe sie dafür hier unten auf den Papierkorb. Zurück auf das Tigerbild, muss ich jetzt also diese Auswahlkante} etwas optimieren. Ich kann im ersten Schritt dazu mal hingehen auf "Kante verbessern" und als allererstes würde ich die Kante ein bisschen abrunden. Grade wenn wir hier dichter rangehen, ohne Abrunden sieht man hier Auswahl mag manchmal noch ein wenig gezackt sein. Wir können sie jetzt hier ein bisschen abrunden, den Kontrast etwas erhöhen und werde die Kante ein Stück nach innen verschieben, damit - ich mache es mal nicht zu sehr - aber damit Bereiche aus der Umgebung - hier kann man das sehen, dieses Schwarze aus der Umgebung - damit die ein bisschen weniger zum Vorschein kommen. Mit "OK" kann ich das bestätigen. Jetzt möchte ich gerne, dass Photoshop nach feinen Härchen sucht und den Übergang etwas verfeinert. Das kann man machen im Dialogfeld "Kante verbessern", indem man einen Radius um den Tiger drumherum annimmt. Wir können diesen Radius auch mal sichtbar machen, indem ich sage "Radius anzeigen" - mit der Lupe zoome ich dichter ran - und das ist jetzt sozusagen der Radius von nur wenig Pixeln um meine Auswahlkante drumherum. Dort sucht Photoshop jetzt nach Vorder- und Hintergrund. Dadurch bekomme ich viele der feinen Härchen entsprechend wieder zurück, d. h., ich bekomme eine unruhigere Auswahl, was jetzt hier vielleicht auch ganz passend ist an dieser Stelle, weil ich habe es ja hier überall mit Fell zu tun. Doppelklick auf die Hand, zoomt entsprechend wieder raus. Das Ganze bestätige ich mit "OK" und bevor ich das Bild in das andere kopiere, mache ich Folgendes: Ich klicke hier unten auf "Maske hinzufügen" - damit speichere ich meine Auswahl in einer Maske - und mit dem Verschieben-Werkzeug, schiebe ich den Tiger auf das Bild oben, auf das Tab, in die Arena rein und kann ihn mit dem Verschiebem-Werkzeug entsprechend platzieren. Hier gefällt mir diese unruhigere Kante etwas besser, d. h., ich habe nicht mehr den ganz glatten Übergang und das Ganze wird dadurch etwas natürlicher in das Bild reingemischt. Wenn man die Ebene noch mal dupliziert und mit einem Rechtsklick auf das Maskenicon geht und sagt "Ebenenmasken anwenden", dann habe ich den Tiger ohne Maske und den möchte ich gerne in einen Schatten umbauen, d. h., ich wähle das Verschieben-Werkzeug, ich gehe auf "Bearbeiten - Frei transformieren" und kann jetzt mit den Transformierungseigenschaften den Tiger einmal spiegeln, mit gedrückter Steuerung- bzw. Command-Taste am Mac verzerren wir ihn hier in etwa so in diese Schattenform, die wir hier auch sehen. Das Ganze bestätige ich; ich sage einmal im Bildmenü unter "Bildkorrekturen", dass ich die Sättigung verringern möchte - der Schatten soll nicht farblich sein, wir können ihn ein bisschen darunter schrieben, auch die Ebene schiebe ich unter die andere - jetzt gehe ich in meine Filter, am besten unter "Weichzeichnungsfilter". Ich nehme den Tilt-Shift-Effekt, denn mit dem bin ich in der Lage einen Bereichsübergang zu machen. Ich möchte, dass der Tiger an den Pfoten noch scharf abgebildet wird und weiter nach hinten, da soll er entsprechend sehr unscharf werden. Ungefähr so stelle ich mir das Ganze vor. Ein sehr, sehr schmaler Radius hier; ich kann den Weichzeichnerbereich entsprechend noch anpassen. Das Ganze bestätige ich mit "OK". Ich habe einen weichen Schatten, den ich auf multiplizieren setze und in der Deckkraft etwas reduziere, so dass es diesem hier schon entgegen kommt. Vielleicht können wir ihn noch weicher zeichnen unter "Filter - Weichzeichnungsfilter" noch mal ein bisschen mit Gaußschem Weichzeichner nachbessern, auf den Wert 3 bis 4 Pixel. Dadurch habe ich jetzt sozusagen einen Schatten im Bild - verschieben wir ihn noch ein bisschen weiter unter den Tiger - ungefähr so, so dass ich einen Schattenwurf habe. Die unterschiedliche Lichtsituation in dieser Montage können wir nicht ganz verbergen an dieser Stelle, aber es kommt mir mehr darauf an, die Kantenerkennung gesehen zu haben, die entsprechend um eine harte Auswahl einen Vorder- und Hintergrundbereich sucht und dementsprechend gerade bei weichen Übergang - Fell oder ähnlichem - sehr nützlich sein kann.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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