Lightroom Classic und Nik Collection: Workflow

Kameras in Analog Efex Pro verwenden

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Martin Dörsch nutzt dieses Bildbeispiel, um mit Ihnen einen kleinen Rundgang durch die Einstelloptionen und Vorgaben von Analog Efex Pro zu wagen.
07:03

Transkript

Hier möchte ich Ihnen zeigen, wie ich mittels Analog Efex Pro sehr klassische Looks bzw. manchmal auch sehr verspielte Looks anwenden kann. Ich habe hier dieses Bild in Lightroom geöffnet und eine kleine Vorentwicklung gemacht, nichts tragisches, die Lichter ein bisschen runtergezogen, die Klarheit raufgezogen und das war's eigentlich schon. Jetzt kann ich mit einem Rechtsklick "Bearbeiten in" auf "Analog Efex Pro 2" gehen. Hier wiederum die Einstellungen vornehmen, das passt so ganz gut und jetzt auf "Bearbeiten" klicken und die Datei wird zur Bearbeitung vorbereitet und an Analog Efex Pro 2 weitergegeben. Jetzt mache ich hier dieses Fenster wieder groß, Alt+Klick auf diesen grünen Knopf hier, und kann mit Analog Efex Pro 2 zu arbeiten beginnen. Bevor ich hier loslege, möchte ich ganz kurz erklären, wie dieses Tool funktioniert, denn das ist am Anfang nicht ganz so zugänglich. Man kann hier im linken Bereich, das hier ist ganz, ganz wichtig bei Analog Efex Pro, kann man aus verschiedenen Vorgaben wählen und einfach mal schauen, ob das so gefällt, was hier eben rauskommt. Wenn das jetzt eben nicht gefällt, dann kann hier im oberen Bereich die Art der Kamera wechseln, denn bei Analog Efex Pro ist es jetzt so, dass verschiedene Tools, das hier sind die Tools links, kombiniert werden zu verschiedenen Kamera-Arten. Wenn man zum Beispiel die Plastiklinse nimmt, und jetzt hier z. B. "Plastiklinse 2" dann sieht man dass man hier eine starke Verzerrung und auch Farbverschiebungen hat, was aber eigentlich ganz interessant auschauen kann. Je nach Vorgabentyp sieht man, dass man hier verschiedenste, teilweise sehr, sehr spannende Vorgaben hat. Das gefällt mir eigentlich ganz gut: "Plastiklinse 9". Wie gesagt, einfach den Typ der Kamera auswählen, die man hier jetzt verwenden will. Zum Beispiel bei Bewegung hat man hier Bewegungseffekte im Bild, die man natürlich auch anpassen kann. Ich nehme da vielleicht einmal so etwas hier, genau, und das kann man wie gesagt anpassen, und dann funktioniert es nämlich so: Ich habe hier im linken Bereich eine Vorgabe gewählt, ich nehme mal dieses hier mit dem Einzoomen, und jetzt kann ich im rechten Bereich auf die verschiedenen Anpassungen zugreifen. Ich habe hier die grundlegenden Anpassungen, wo ich jetzt vielleicht ein bisschen mehr Details rausholen kann, vielleicht die Helligkeit noch anpassen kann, das passt schon mal. Und darunter habe ich jetzt eben dieses "Zoomen & Drehen". Und da kann ich jetzt hier auch das Zentrum anpassen. Wenn ich auf diesen Ring gehe, kann ich auch den Bereich anpassen, das passt, und da jetzt mit dem Zoom kann ich steuern, wie stark außen dieser Zoom-Effekt angewendet werden soll. Wenn ich das gedreht haben will, kann ich da außen noch eine Drehung anwenden. Die kann man auch sehr, sehr stark einstellen, dann wird es so außen gedreht, sieht man hier jetzt vielleicht ganz gut. Gut, so stark will ich es nicht, ich nehme es hier einfach und drehe es ein wenig zurück. Vielleicht subtil, braucht jetzt nicht so schlimm sein, ok. Dann habe ich hier die Bewegungsunschärfe. Intensität der Unschärfe, ist aktuell eigentlich gar nicht eingestellt, kann ich aber hochdrehen. Da empfiehlt es sich meistens auch, dass man hier diesen Effekt von zuvor einfach einmal ausschaltet. Jetzt kann ich hier die Intensität einstellen und Punkt zum Weichzeichnen hinzufügen. Da kann ich hier sagen: Ich möchte das jetzt vielleicht da auch noch weichzeichnen, so zum Beispiel. Genau, das lasse ich jetzt einfach einmal so wie es war. Das soll in der Bewegung so rüber weichgezeichnet werden. Dann kann ich sagen, wie stark soll das Ganze sein, nicht ganz so stark und zusätzlich möchte ich noch "Zoomen & Drehen" drinnen haben. Der nächste Punkt hier, das ist die Linsen-Vignettierung. Da zieht man dadurch jetzt diesen Punkt. Da kann ich jetzt eine Vignettierung, also eine Abdunklung der Linse einstellen. So z. B. und jetzt gehe ich dann wieder rauf zur Bewegungsunschärfe und setze diesen Punkt der Bewegungsunschärfe ein bisschen nach oben. Und diesen Punkt kann ich mit der "Löschen" -Taste entfernen, der war vielleicht ein bisschen zu stark. Winkel so rüber und die Intensität ein bisschen stärker, den Bereich der Bewegungsunschärfe noch ein bisschen anpassen, indem ich ihn hier ein wenig zurücknehme. Das kann quasi größer sein und der Übergang ein bisschen subtiler, sonst ist es gar ein bisschen stark. Linsen-Vignettierung ist wie gesagt die Abdunkelung, passt mir in dem Fall so auch ganz gut. Beim "FILMTYP" kann jetzt noch einen Filmtyp darüber stellen, oder drüber rechnen lassen vielmehr. Vielleicht subtil, vielleicht das Blau in die Richtung. Kann man auch noch die Stärke einstellen, wie stark das Ganze sein soll. So ist es eigentlich ganz gut. "Verblasst" heißt jetzt nichts anderes, als dass die Tiefen aufgehellt werden. Passt, wahrscheinlich, bei so einem Effekt auch ganz gut. Jetzt möchte ich da mal einzoomen. Leertaste+Klick. Da sieht man, da bin ich wahrscheinlich fast ein bisschen zu extrem reingegangen. Das ist jetzt natürlich die Frage, welcher Effekt das war. Das werden wir aber herausfinden, eventuell bei der Bewegungsunschärfe. Ich zoome da mal aus, und setze das Zentrum da ein bisschen rüber oder auch beim "Zoomen & Drehen", gehe ich da mal raus und mache das Ganze ein bisschen größer. Leertaste+Klick Ja, das war's, "Zoomen & Drehen". Das heißt, hier ist das Gesicht jetzt auch wirklich noch scharf. Und so gefällt es mir natürlich wesentlich besser. Dann vergleichen: vorher: ein normales Bild, nachher: witziger Effekt drauf. So möchte ich das jetzt haben. Jetzt kann ich da noch nach unten fahren. Ich kann auch diese Einstellung natürlich speichern. Links habe ich übrigens diese Soforthilfe, die erklärt mir, wie das jetzt funktioniert. Ja, ich möchte diese Zusammensetzung der Filter speichern, "MD Bewegung"; vielleicht schreiben wir´s auch groß. OK, und habe da jetzt bei meinen benutzerdefinierten Einstellungen jetzt diese "MD Bewegung" dabei, kann aber natürlich auch jederzeit eine andere Kamera auswählen. Zum Beispiel so. Und jetzt die Einstellungen beliebig anpassen. Aber ich gehe wieder zurück auf "Benutzerdefiniert", sage "MD Bewegung", vorher - nachher, vorher - nachher; kann es auch nebeneinander vergleichen, kann es hier ausblenden und bin eigentlich mit dem Endergebnis sehr zufrieden. Also rechts unten auf "Speichern" klicken, und jetzt werden diese Einstellungen wieder an Lightroom zurückgegeben. Einmal auf die Taste "F" drücken, und wir sehen das Ganze groß.

Lightroom Classic und Nik Collection: Workflow

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Erscheinungsdatum:28.11.2016
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