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Kamerabasiertes 3D-Scannen

Kamerapositionen ermitteln

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Anhand einer kleinen Übung machen Sie sich mit den grundlegenden Arbeitsschritten vertraut und beginnen mit der Ermittlung der Kamerapositionen sowie der Berechnung einer groben Punktwolke.
02:15

Transkript

Nachdem Import unsere Bilder, müssen wir diese zu Kameras umwandeln, damit wir die räumliche Position, der darauf abgebildeten Daten rekonstruieren können. Hierzu müssen wir die Bilder aufeinander abgestimmt im Raum ausrichten. Im Menü "Workflow" können wir diesen Vorgang mit dem Befehl "Align Photos" starten. Dabei können wir eine Genauigkeit einstellen, mit der die Bilder überprüft werden, sowie die Art und Weise mit der geprüft wird. "Generic" steht hierbei für die Erstellung einer Vorauswahl markanter Details und wichtiger Bilder in niedriger Auflösung. Die Bilder werden hierbei zu Paaren gruppiert und lediglich die Paare werden untereinander weiter untersucht. Dies kann im Ergebnis zu Bildern führen, deren genaue Position nicht eindeutig rekonstruiert werden kann. Diese Bilder sollten anschließend von der weiteren Verarbeitung ausgeschlossen werden. Wird die Paar vor Selektion deaktiviert, wird jedes Bild einzeln in vollem Umfang geprüft. Dies dauert allerdings erheblich länger und kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Besonders bei sehr schweringen Modellen oder schweringen Aufnahmen findet diese Methode jedoch Anwendung. Agisoft bietet in der Regel sehr gut gewählte Grundeinstellungen, sodass ich dieser erst einmal nicht verändere. Mit mittlere Genauigkeit und aktiver Paar Vorselektion, bestätige ich den Dialog und starte den Vorgang. Hierbei werden nicht nur die Kameraposition rekonstruiert, sondern auch eine visuelle Präsentation der gefundenen Details angelegt. In Form einer groben Punktwolke, einer sogenannten Sparse Point Cloud, lassen sich anschließend die gefundenen Punkte, innerhalb des Raums betrachten und Sie können auch um diese navigieren. Bereits jetzt erhalten Sie eine grobe Repräsentation des gescannten Modells, das aber schief im Raum steht und daher im nächsten Schritt, bezüglich der Raumlage korrigiert werden sollte. Wie wir bereits an den Bildern gesehen haben, handelt es sich bei unserem Modell um einen Baum. Und das was wir hier im Moment sehen ist, wie Eingangs erwähnt die Sparse Point Cloud, also die niedrig aufgelöste Punktwolke. Außerdem liegt das Objekt schief im Raum, das werden wir dann im nächsten schritt vor der Weiterverarbeitung korrigieren.

Kamerabasiertes 3D-Scannen

Scannen Sie Objekte mithilfe Ihrer Digitalkamera und der Software Agisoft PhotoScan und erstellen Sie daraus dreidimensionale Modelle.

2 Std. 25 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.08.2016

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