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Lightroom CC und Lightroom 6 Grundkurs

Kamerakalibrierung

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Die Kamerakalibrierung beinhaltet verschiedene Einstellungen für die Verarbeitung von Bildern. Dazu zählt die Auswahl einer Prozessversion sowie eines passenden Profils.
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Transkript

Der letzte Punkt hier im Entwickeln-Modul und der unterste Punkt ist die Kamerakalibrierung. In der Kamerakalibrierung kann ich verschiedene Dinge einstellen, die mit der Verarbeitung meiner Bilder zu tun haben. Und zwar kann ich einerseits die Prozessversionen verändern; nämlich unter den ersten Versionen von Lightroom war die Prozessversion 2003, und in dieser Prozessversion sind einige Einstellungen anders gewesen, wie zum Beispiel die Belichtung, Wiederherstellung, Aufhelllicht Schwarz, aber auch sehr stark das Rauschverhalten und wie es entrauscht beziehungsweise geschärft wurde. Danach kam die Prozessversion 2010. Die war schon besser, aber auch noch nicht optimal. Man sieht übrigens immer hier im Histogramm, dass ich mit einer veralteten Prozessversion arbeite. Hat einfach den Sinn, wenn ich alte Kataloge öffne, dass ich die Bilder nicht eventuell ein wenig verändere. Das heißt, ich kann nach wie vor mit den alten Prozessversionen arbeiten. Wenn ich jetzt aber sage, ich möchte das Beste aus meinen Bildern rausholen, kann ich da draufklicken und jetzt wird diese Prozessversion aktualisiert, und ich bin auf dem aktuellen Prozess. Meine Empfehlung ist hier wirklich ganz eindeutig, immer mit der aktuellen Prozessversion zu arbeiten. Ich blende hier das Histogramm wieder aus, damit ich mehr Platz habe. Schauen wir mal, was man noch so machen kann. Und zwar kann man jetzt auf verschiedene Profile zugreifen. Das sind so die Standardprofile. Adobe Standard: Ich kann hier auf "Camera Clear" gehen, "Camera Deep", "Camera Landscape", das soll so ungefähr die Farbanpassungen der Kameraprofile, die zum Beispiel Canon, Nikon und Sony anbieten, simulieren. Im Normalfall ist aber die Adobe-Standardeinstellung gar nicht so übel; mit der kann man schon arbeiten. Ich würde hier generell empfehlen, wenn man jetzt mit der Farbwiedergabe seiner Kamera nicht ganz zufrieden ist, dass man sich zum Beispiel über den ColourChecker Passport und die mitgelieferte Software ein eigenes Kameraprofil erstellt. Denn dann hat man wirklich alles oder die gesamte Farbwiedergabe, so, wie sie auch wirklich sein soll - für die Kamera und den jeweiligen Chip. Man profiliert die Kamera. So wird zum Beispiel ein Monitor auch profiliert; sehr, sehr praktisch. Wenn man jetzt aber so schnelle Anpassungen machen will, kann man auch hier im unteren Bereich den Schatten in der Tonung verändern, man kann die Primärwerte anpassen, wenn zum Beispiel das Rot zu extrem wäre in der Sättigung, kann ich das zurücknehmen; auch die Grün- und die Blauwerte. Ich persönlich arbeite damit eigentlich kaum, oder eigentlich gar nicht produktiv, aber man kann das auch für kreative Farbanpassungen verwenden, indem man hier einfach diese Einstellungen so vornimmt und das Bild jetzt so verändert hat. So war's vorher, so ist es nachher. Schaut ja auch irgendwie gut aus. Wenn man da jetzt draufkommt, dass das nicht so die glorreiche Anpassung war, kann man jederzeit auf "Zurücksetzen" gehen; und hier mit diesem Zurücksetzen werden wirklich alle Einstellungen wieder auf die Originaleinstellung, also so, wie das Bild aus der Kamera herausgekommen ist, zurückgesetzt. Ich würde zusammenfassend sagen, bei der Kamerakalibrierung arbeiten Sie eher kreativ mit diesen Reglern und wenn es wirklich genau sein soll, besorgen Sie sich zum Beispiel den ColourChecker Passport und profilieren Sie dann Ihre Kamera. Dann können Sie hier im Nachhinein auf das Kameraprofil zugreifen und haben so wirklich das Optimum, was Sie erreichen können.

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Erscheinungsdatum:15.05.2015
Laufzeit:8 Std. 13 min (85 Videos)

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