Photoshop CC für Profis

Kameraeinstellungen

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Mit der dreidimensionalen Kamera steht in Photoshop ein vielseitiges Werkzeug zur Verfügung. Die Kameraeinstellungen beinhalten Optionen über Brennweite sowie Tiefenschärfe und ermöglichen perspektivische oder orthogonale Ansichten.

Transkript

Ich habe eine neue Arbeitsfläche angelegt und danach dieses "Still Life Color" geladen. Und das Ganze sieht dann so aus. Wir wollen uns, wie Sie schon ahnen, in dieser Szene um das Thema Kamera kümmern Denn die Kamera ist ein mächtiges Werkzeug, ein großes Ding. Das spielt eine große Rolle im Photostudio, warum also nicht hier bei uns in dieser 3D-Geschichte. So, wir haben hier erstmal angeklickt die aktuelle Ansicht. Das ist auch richtig so, denn in der aktuellen Ansicht können wir die Kamera verändern, wie wir wollen, mit einem dieser Werkzeuge hier. Ich kann auch hier bspw. so sagen, ich möchte das aus der Perspektive sehen, oder aus der, oder aus der, wie auch immer. Ich kann das alles festlegen, wie ich will. Und jetzt möchte ich einfach mal eine Perspektive festlegen, die mir gefällt, d.h. dichter an die Geschichte ranfahren - ungefähr so - und das Ganze dann speichern. Das kann man nämlich, man kann diese Kameraansicht einfach speichern, indem ich hier auf "Speichern" drücke, und das Ganze "Ansicht 2" nenne. Wir nennen es vielleicht noch besser "Ansicht oben". Dann wissen wir nämlich genau, was es für eine Ansicht ist, und speichern das Ganze. Jetzt kann es sein, ich brauche noch eine zweite Ansicht, einfach nur um zwischen den beiden hin- und herswitchen zu können. Ich mach das also deutlich flacher, ungefähr so, und dafür gehe ich auch ein Stückchen näher ran, und das wäre meine zweite Ansicht. Auch die kann ich einfach speichern, auf genau die gleiche Art und Weise: "Speichern", das ist die "Ansicht" nicht 3, da nehmen wir einfach "Ansicht unten". Und jetzt kann ich zwischen diesen Ansichten ganz einfach hin- und herswitchen, wie immer ich das gerne möchte. "Ansicht unten", das ist die "Ansicht oben". Dann haben wir hier noch mehr Ansichten von oben, das sind diese Geschichten hier. Allerdings das, was wir jetzt gerade von oben sehen das ist keine wirklich echte Brennweite mehr. Das ist ungefähr so, als hätte die Kamera eine unendlich lange Brennweite und wäre gleichzeitig unendlich weit weg. Das ist eine sogenannte orthogonale Ansicht, die keine Perspektive mehr zeigt. Das ist toll, das gibt es natürlich auch von rechts, das Ganze. Und Sie sehen es auch, wenn man das rüberswitcht, oder von der anderen Seite, von hinten, dann sehen Sie, dass diese Karos irgendwie nicht mehr perspektivisch aussehen, im Gegensatz zu dem, was wir da gerade festgelegt haben, von oben oder eben auch von unten. Das sind also erstmal wichtige Dinge, dass Sie diese Ansichten festlegen können. In den meisten Fällen werden Sie sicherlich auch die perspektivische brauchen, die orthogonale ist nur dann sinnvoll, wenn Sie wirklich keine Perspektive sehen wollen. Was haben wir noch für Möglichkeiten? Wir können natürlich auch hier die Brennweite verändern. Auch das funktioniert, also bspw. kann ich hier nicht 43 sagen, sondern ich nehme einfach mal 22, oder besser noch 20 mm, geb das einfach mal ein. Und dann sehen Sie auch, wenn ich jetzt wieder an unser Objekt ranfahre - dazu muss ich diesen Wert allerdings erstmal bestätigen -, wenn ich da jetzt wieder dichter ranfahre, dann ist da dieser typische Weitwinkellook. Also, hier diese Untertasse ist extrem stark verzerrt schon, deswegen ist 20 mm dafür wahrscheinlich keine so gute Idee. Ich könnte mir vorstellen, dass 85 deutlich besser aussieht das ist dann das hier. Und wenn ich da jetzt wieder ein Stück weiter wegfahre, dann haben wir eine schöne typische Studiobrennweite, die man zwar üblicherweise für Potraits verwendet, die aber natürlich auch für viele Still Life-Objekte ganz wunderbar funktioniert. Ein bisschen weiter von oben, und wir könnten jetzt eine nächste Ansicht hier definieren, die da heißt "von oben 85 mm". Was kann man noch machen? Man kann außerdem natürlich noch zwei andere sehr, sehr schöne Dinge tun. Man kann das Ganze mit Tiefenschärfe belegen, bzw. man kann eine Stereokamera anlegen. Fangen wir doch mal mit der an. Ich klick mal hier auf "Stereo" und jetzt geht das hier auf, dieser Befehl. Der kann sich das mal anschauen, was hier alles existiert. Es ist erstens das "Anaglyfen-Verfahren". Das kennen Sie, das sind ganz einfach diese beiden verschiedenfarbigen Brillengläser, die man aufsetzt. Das eine ist eher zyanfarben, das andere eher rot. Und wenn ich dieses Verfahren verwende, dann kann ich auf der linken Seite den Abstand einstellen - ich gehe mal davon aus, das sind Millimeter - und kann auf der rechten Seite - da sieht man auch schon, dass das passiert - die Tiefe einstellen, die ich jetzt dafür haben möchte. Wenn Sie es zu weit treiben, zu bunt treiben, dann fällt diese Dreidimensionalität wieder raus. Dann kann man sich das kaum mehr dreidimensional ansehen. Aber wenn Sie in ungefähr einem solchen Range bleiben: Hier unter 10, und hier den Abstand auch nicht zu weit nach oben bringen, dann können Sie, wenn Sie jetzt eine solche Brille aufsetzen, tatsächlich die Geschichte hier dreidimensional sehen. Das weitere ist das Linienrasterverfahren. Das kennen Sie sicherlich aus diesen Klappbildern, also diese Bilder die hin- und herklappen, wenn man die anschaut. Und das dritte ist deshalb das Side-by-Side Verfahren das ist eher so ein Holzschuhverfahren. Also so, dass sie eine Buchseite haben, linke Buchseite zeigt dem linken Auge die Abbildung, die rechte Buchseite dem rechten Auge, und Sie müssen sich dann so drauf einstellen, bis Sie wirklich jedem Auge seine Seite zugeordnet haben. Am Besten noch ein Brett in der Mitte dass das linke Auge nur das linke Ding sieht. Das ist ein bisschen schwierig, allerdings nicht für uns hier herzustellen, sondern für den Betrachter. Deswegen finde ich hier ganz klar, dass anaglyfische Verfahren das Schlaueste. Wenn wir es nun aber gar nicht stereotechnisch abbilden wollen, sondern lieber noch was anderes machen wollen, dann muss ich Ihnen das halt natürlich auch noch zeigen. Mit dem größten Vergnügen, weil das funktioniert wirklich ganz großartig das ist die Tiefenschärfe. Die funktioniert für diese Kamera wundervoll, und zwar folgendermaßen: Ich kann hier erstmal natürlich meinen Abstand einstellen. Da passiert aber noch nicht allzu viel, denn erst wenn ich eine Tiefe zuordne, erst dann sehen Sie: Da passiert tatsächlich was. Und jetzt geben wir dem Ding mal eine richtig große Tiefe von fast 10. Dann sehen Sie, wenn ich den Abstand verändere, wie die Tiefe quasi durch mein Bild durchwandert, selbstverständlich alles noch im Vorschaumodus, selbstverständlich noch nicht wirklich schön, weil noch nicht gerendert. Aber Sie sehen, dass bspw. jetzt die Schärfe hinten auf dem hinteren Henkel liegt während das vorne noch ganz unscharf ist. Und wenn ich es weiter nach vorne ziehe, dann liegt die Schärfe jetzt auf der vorderen Kante dieser Tasse hier - nicht ganz, aber fast - liegt da vorne drauf, während das da hinten unscharf wird. Und den ganzen Charme dieser Geschichte sehen Sie natürlich erst, wenn Sie rendern, d.h., wenn Sie diese Tiefenschärfe soweit abgeschlossen haben, die Einstellungen dafür abgeschlossen haben, dann folgt das Rendern. Und dann verschwindet auch diese komische milchige Geschichte. Und Sie sehen jetzt schon nach den ersten paar Renderdurchgängen, dass diese Tiefenschärfe ganz wundervoll funktioniert, dass wir hier vorne also die Schärfe haben und hier im Hintergrund, wie wir es eingestellt haben, die Unschärfe.

Photoshop CC für Profis

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7 Std. 40 min (73 Videos)
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