Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Kamera und Objektiv für Zeitrafferaufnahmen

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In diesem Film erfahren Sie, welche Kameratypen sich grundsätzlich und welche sich besser eignen, damit Sie mit ihnen Zeitrafferaufnahmen anfertigen können.
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Transkript

Jetzt wird es einmal Zeit, sich mit dem Equipment zu beschäftigen, was wir überhaupt benutzen können, um Zeitraffer damit aufzunehmen. Das Schöne ist, eigentlich kann jede Kamera einen Zeitraffer aufnehmen, denn das Wichtige ist einfach nur, dass wir in der Lage sein müssen, unsere Kamera, in einem bestimmten Intervall, nach und nach auszulösen. Das heißt, selbst mit einer Kompakt-Kamera ist das Ganze theoretisch möglich, es ist aber oft nicht sehr komfortabel, wenn die Kamera keine eigene Funktion für die Zeitraffer-Aufnahme mit sich bringt. Eine günstige Kamera, die gerade auch für den Einstieg ganz gut zu empfehlen ist, ist deshalb die GoPro, die Action-Kamera, denn fast alle Action-Kameras haben eine eingebaute Zeitraffer-Funktion, und mit so einer Action-Kamera habe ich, zum Beispiel, folgende Sequenz ein Mal aufgenommen. Wir können an dieser Sequenz aber auch sofort sehen, dass die Bildqualität einer solchen Kleinkamera nicht vergleichbar ist mit dem, was eine große Spiegelreflex-Kamera leisten könnte. Gerade in den dunklen Bildteilen, fängt das Video sehr stark an zu rauschen, und die GoPro ist auch nicht in der Lage, wirklich dunkle Szenen vernünftig einzufangen. Zu diesem Zweck werden wir uns in diesem Video-Training auch nur auf die hochwertigen Kameras, auf die Spiegelreflex-Kameras und respektive die System-Kameras beschränken, und wirklich auch professionelle hochwertige Zeitraffer-Aufnahmen anzufertigen. Bei den Kameras gibt es eigentlich nur drei wichtige Elemente, die die Kamera besitzen muss, um für einen Zeitraffer geeignet zu sein. Dazu gehört ein Mal, dass sie einen manuellen Modus besitzen muss, die Kamera muss also komplett manuel einstellbar sein, zweitens ist wichtig, dass wir den Aufnahme-Modus auf RAW umschalten können. Also die RAW-Daten des Sensors verwenden können, um später auch in der Nachbearbeitung noch viel Spielraum zu haben, um das beste aus unserem Zeitraffer rauszuholen. Und die dritte Voraussetzung ist, die Kamera sollte über einen Anschluss für einen Fernauslöser verfügen. Diese Fernauslöser mit eingebauter Intervall-Funktion sind dazu da, um die Kamera automatisch, in einem bestimmten Intervall auszulösen, sodass wir nicht gezwungen sind, alle fünf Sekunden auf den Auslöser zu drücken, sondern eben das kleine Gerät das für uns übernimmt, und wir damit einen sehr genauen, sehr präzisen Intervall aufnehmen können. Bei den Objektiven ist es so, dass erst einmal natürlich jedes Objektiv für eine Zeitraffer-Aufnahme geeignet ist. Häufiger werden Weitwinkelobjektive benutzt, wie dieses hier, denn ein Weitwinkelobjektiv erlaubt es uns natürlich, sehr viel mehr einer Szene aufzunehmen. Gerade wenn wir, zum Beispiel, an den Himmel denken, gerade wenn wir an weite Landschaften denken, dann kommt uns ja das Weitwinkelobjektiv natürlich entgegen, weil wir so mehr der interessanten Bewegung, die, zum Beispiel, am Himmel stattfindet, aufnehmen können. Mit einem Teleobjektiv ist es dagegen möglich, auch Details aufzunehmen. Ein gutes Beispiel dafür ist sicherlich eine untergehende Sonne, der Mond, der sich bewegt, oder auch die Sterne, die sich bewegen, wenn man nur einzelne Elemente des Himmels aufzeichnen möchte. Das kann man dann auch gut mit einem Teleobjektiv machen. Die meisten Aufnahmen in diesem Video-Training werden aber mit dem Weitwinkelobjektiv gemacht. Das ist also ein kurzer Überblick über die Kamera und die Objektive, die man gut für Zeitraffer einsetzen kann, und die wir deshalb auch im weiteren Verlauf dieses Video-Trainings verwenden werden.

Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Lernen Sie, wie Sie selbst spannende Zeitrafferaufnahmen erstellen, bearbeiten und als Video ausgeben, und erfahren Sie, welche Motive sich besonders für diesen Effekt eignen.

2 Std. 43 min (39 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.05.2018

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