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Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Kamera und Objektiv

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Die Auswahl von Kamera und Objektiv entscheidet über die Anzahl der benötigen Bilder für ein Panorama von 360 x 180 Grad und den späteren Arbeitsaufwand. Auch die Frage, ob eine Vollformat-Kamera oder eine mit einem kleineren Sensor verwendet wird, spielt hier eine Rolle.

Transkript

Wir haben wie bei der Aufnahme von allen Panoramen, natürlich auch bei sphärischen Panoramen, uns ein bisschen Gedanken zu machen am Anfang, welche Auswahl wir treffen, was das Objektiv und die Kamera angeht. Im Gegensatz zu einem zylindrischen Panorama oder auch nur einem Teilpanorama, überstreichen wir ja bei einem sphärischen Panorama einen größeren Blickwinkel, eben die maximale Ausdehnung von 360 x 180 Grad, und je nach Objektiv und Kamera kommen da eine ganze Reihe von Bildern zusammen, relativ viele, und da gibt es natürlich ein paar Überlegungen am Anfang die man anstellen sollte - was möchte ich rausbekommen, wie viel Aufwand will ich treiben, was habe ich selber, oder was sollte man im Fall dann auch überlegen zu kaufen, für solche Zwecke. Und dazu fangen wir mal ganz einfach bei der Kamera an. Prinzipiell neigt man bei sphärischen Panoramen eher dazu, weitwinklige Objektive zu nehmen, je länger die Brennweite ist, desto mehr Bilder brauchen wir einfach für eine komplette Kugel. Dabei kommen bei aktuellen Kameras mittlerweile einfach so derart gigantische Auflösungen raus, die man eigentlich gar nicht braucht, außer man geht das Spezialgebiet der Gigapixel-Fotografie an, da spielt das natürlich schon eine Rolle, aber im Prinzip spielt sich das Alles im eher weitwinkligen Bereich ab. Und, wenn es um das Thema Weitwinkel geht bei digitalen Kameras, bei Spiegelreflexkameras genauso wie Systemkameras, dann stellt sich zunächst einmal die Frage der Sensorgröße. Und, hier haben wir generell einmal die Auswahl zwischen vollformatigen Kameras also hier zum Beispiel die Sony A7R oder Nikon D800, die Canon 5er-Reihe und ähnliche Kameras mehr oder 6D. Und, dann haben wir auf der anderen Seite die wesentlich verbreiteteren, weil auch billigeren APS-C-Kameras, das heißt, die einen Chip haben der kleiner ist als das Vollformat, entweder um Faktor 1,5 wie bei den Nikon DX-Formaten, oder bei Canon APS-C-Formaten um Faktor 1,6 kleiner. Da ist das Gegenstück, das ist hier zum Beispiel eine Sony Alpha 6000, die ist ziemlich genau APS-C-Format. Und wenn wir jetzt einen Weitwinkel haben, und ich habe jetzt hier mal auf diese Kamera einfach ein - 24mm - Weitwinkel, also moderates Weitwinkel draufgegeben, und wenn ich das jetzt hier mal auf unser kleines Test-Sujet richte, dann sehen wir einfach einen gewissen Bildwinkel, den wir dort erreichen, ich mach da mal einfach zum Vergleich ein Foto, und wenn wir jetzt hergehen, und, tauschen einfach die Kamera aus, lassen aber das Objektiv gleich, dann werden wir sehen, dass das nicht ganz uninteressant ist im Hinblick auf unseren Zweck ein Panorama aufzunehmen, unser kleines Dummy-Motiv hier, und jetzt sehen wir, dass wir hier einen wesentlich größeren Blickwinkel haben, ich mache da auch noch mal eine Aufnahme zum Vergleich. Und daraus können wir schon eine Geschichte ableiten, die sich daraus ergibt, und zwar, wenn wir mit Weitwinkel-Objektiven arbeiten, dann bekommen wir mit einer Vollformat einen größeren Blickwinkel hin, das heißt, wir brauchen zum Beispiel für eine Runde von 360°, oder eben auch für die Erstreckung von ganz unten nach ganz oben, für den vertikalen Blickwinkel, im vertikalen Blickwinkel, einfach weniger Bilder. Und da gleichzeitig die Auflösung von solchen Kameras schon sehr hoch ist, also hier bei der A7R sind es 36 Megapixel bei der Alpha 6000 24 Megapixel, das heißt, wir kommen eigentlich mit relativ wenigen Bildern aus. Wenn wir uns jetzt zurückerinnern, an den Anwendungszweck eines solchen sphärischen Panoramas, dann fließt da auch schon die Überlegung ein, wenn wir das für einen Print brauchen, dann kommt es darauf an, wie groß wollen wir es drucken, und danach würde sich dann richten einfach welche Brennweite wir da verwenden. Wenn aber der Hauptanwendungszweck für solche sphärischen Panoramen, eben die interaktive Darstellung eine Rolle spielt, dann kann man so ein bisschen die Sache etwas besser abschätzen und sagen, wenn wir ein sphärisches Panorama auf einem großen Monitor, sprich 27 oder 30 Zoll abbilden wollen, und wir fangen jetzt hier zum Beispiel mit einer 24mm Brennweite auf der Vollformatkamera an, dann haben wir bereits hier 12 Bilder in einer Runde im Hochformat, in der wir dass dann später aufnehmen werden, und da kommen bereits Auflösungen raus, die eigentlich schon weit größer sind, als das was wir dafür brauchen, das heißt, das geht dann wirklich schon eine Richtung mehrere 100 Megapixel die wir für eine komplette Kugel haben, das müssen wir erst mal bearbeiten, und oft ist es für die Darstellung oft auch schon ein bisschen viel. Man kann natürlich dann bei solchen Sujets gut reinzoomen, das heißt viele Details präsentieren, aber man darf nicht unterschätzen, dass man es dort mit relativ großen Dateien zu tun hat.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
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