GIMP 2.8 Grundkurs

Käfigtransformation

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Die neue Käfigtransformation erlaubt komplexe Transformationen. Dazu wird in mehreren Schritten gearbeitet: Im ersten Schritt legt man Koordinatenpunkte um das zu verändernde Gebiet, im zweiten Schritt sorgt ein Verschieben der Punkte dafür, dass sich die Bildinhalte innerhalb des Käfigs ändern.
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Transkript

Seit GIMP 2.8 gibt es ein neues Transformationswerkzeug, das ist die Käfig-Transformation. Ich habe mir erlaubt, hier schon ein bisschen mit der Arbeit anzufangen, weil diese Käfig-Transformation sehr rechenintensiv ist und deswegen lange braucht. Ich werde Ihnen während hier gerechnet wird sagen, was da passiert. Das Transformationswerkzeug arbeitet so, dass Sie in zwei Schritten arbeiten. In einem ersten Schritt legen Sie die Koordinaten des Käfigs fest. In einem zweiten Schritt können Sie dann diese Koordinaten nehmen und verändern. Und dann wird der gesamte Bereich rund um diesen Käfig und im Käfig drin neu berechnet und an diese Koordinaten angepasst. Deswegen Sie hier schon massive Verformungen. Das Spannende am Käfig ist, dass dabei im Großen und Ganzen versucht wird, sämtliche dazwischenliegenden Pixel mitzurechnen und damit diese Veränderung mit zu tragen. Ein sehr, sehr spannender Effekt, dem Sie hier beim Arbeiten zusehen können. Sie bekommen nichtsdestotrotz hier dann im Laufe der Zeit natürlich Fehlstellen, bei denen nichts anderes übrig bleiben wird, als sie in einem weiteren, anderen Arbeitsschritt zum Beispiel mit dem Klonen-Werkzeug anzupassen. Wenn Sie die Transformationspunkte so weit gesetzt haben, können Sie dann das Ergebnis abschließen, indem Sie die Eingabetaste drücken. Damit setzen Sie dann das Ergebnis endgültig um. Ich habe Ihnen da oben noch eine ursprüngliche Ansicht als Ebene überlassen und Sie sehen, dass diese Deformation durchaus nachvollziehbar ist. Wie gesagt, in einem weiteren Schritt müsste man nun diese ganzen entstandenen Fehlstellen versuchen, wieder mit Informationen zu füllen. Ein spannender Versuch wäre, dass man einfach die Deckkraft des Darüberliegenden reduziert. Man bekommt dann spannende Effekte. Sehen Sie? Man merkt vor allem, wie viel tatsächlich umgerechnet wurde. Ein spannendes Werkzeug, mit dem sich sicher sehr stilmäßig interessante Effekte erzielen lassen, was aber sehr rechenintensiv ist.

GIMP 2.8 Grundkurs

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8 Std. 24 min (140 Videos)
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