Windows 8 und Windows 8.1 Grundkurs

Jugendschutz

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Wo kann ich die Einstellungen zum Jugendschutz ändern?Wenn Sie kleinere Kinder haben, möchten Sie womöglich wissen, was diese am PC machen. Windows 8/8.1 bietet mit Family Safety tolle Möglichkeiten des Jugendschutzes. Lernen Sie, wie dieser Schutz zu konfigurieren ist und wie Sie Aktivitätsberichte abrufen.

Transkript

Gerade, wenn Sie noch kleinere Kinder haben, werden Sie sicherlich wissen wollen, was diese Kinder am PC machen. Sie werden wissen wollen, welche Webseiten sie besuchen und welche Anwendungen und Apps sie auf dem PC einsetzen. Schon unter Windows 7 stand Ihnen dafür das Feature "Jugendschutz" zur Verfügung, das allerdings nur sehr wenig Einstellmöglichkeiten bot, so dass viele Eltern gezwungen waren, eine zusätzliche Software zu installieren. Das brauchen Sie unter Windows 8 nicht mehr, denn ich werde Ihnen zeigen, wie das neue Feature "Family Safety" Ihnen all diese Möglichkeiten zur Verfügung stellt. Dazu habe ich zunächst einmal die Systemsteuerung gestartet, wechsele dort in den Bereich "Benutzerkonten und Family Safety" und klicke hier "Family Safety" an. Dann kann ich auswählen, welchen Benutzer ich entsprechend mit "Family Safety" überwachen möchte. Das müssen Sie übrigens für jeden Benutzer separat tun. Ich wähle jetzt den Benutzer2 aus und Sie sehen, standardmäßig sind alle Einschränkungen von Family Safety ausgeschaltet. Ich werde sie jetzt hier einmal einschalten und Sie sehen hier ist schon einmal Aktiviätsberichterstattung eingeschaltet. Auch die können Sie natürlich per Hand wieder ausschalten. Wir schauen uns einmal an, welche Aktivitäten dieser Nutzer bis jetzt so hatte. Und Sie sehen, vom 1.9. bis zum 7.9. sind dort einige Websites besucht worden, und der PC wurde für vier Minuten verwendet und verschiedene Apps wurden ebenfalls gestartet. Somit können Sie schon einmal einen grundsätzlichen Einblick darüber bekommen, welche Apps ein User benutzt hat und welche Webseiten er besucht hat. Aber Sie sehen hier - denn hier auf der rechten Seite bekommen Sie einen Überblick über all das, was bei diesem Nutzer kontrolliert wird -, dass die Kontrollmöglichkeiten hier noch nicht ausgeschöpft sind. Und so schauen wir uns zunächst einmal die Webfilterung an. Grundsätzlich darf der Benutzer alle Webseiten besuchen. Wenn ich jetzt anklicke "Benutzer darf nur die von mir zugelassenen Websites verwenden" , dann kann ich auch entsprechend die Webfilterebene festlegen oder ich kann bestimmte Websites zulassen oder blockieren. Lege ich zunächst die Webfilterebene fest, dann kann ich schon einmal grundsätzlich festlegen, welche Art von Webseiten dieser Nutzer besuchen darf. Ich kann quasi eine Art Whitelist anlegen, d. h., ich lege selbst eine Liste für zugelassene Websites an und stelle damit ganz genau sicher, dass mein Kind nur auf diese Websites hinauf kann. Ich kann die Liste anzeigen lassen von speziellen, für Kinder zugelassenen Websites und diese verwenden, eine Liste mit Allgemeinen Interesse, Onlinekommunikation und Sie können es so konfigurieren, dass Ihr Kind nur gewarnt wird, wenn nicht jugendfreier Inhalt aufgerufen wird. Was Sie hier ebenfalls konfigurieren können: Sie können verhindern, dass Dateidownloads gestartet werden. Natürlich ist auch diese Einschränkung nicht 100-prozentig  sicher. Und darum steht hier unten auch "Durch das Aktivieren von Webeinschränkungen werden auch die SafeSearch-Einstellungen für Bing, Google und Yahoo! und andere Suchmaschinen aktiviert." Das hindert ihr Kind natürlich nicht daran, das über Suchmaschinen oder Webseiten zu versuchen, die hier nicht aufgelistet sind. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dann wählen Sie per Hand eine Liste für zugelassene Webseiten aus und müssen dann allerdings jede Webseite, die das Kind besuchen darf, einzeln eintragen. Das können Sie hier machen, indem Sie "Webseiten zulassen oder blockieren". Sie geben hier eine Website an und lassen sie dann zu oder blockieren sie explizit. Gehen wir nochmal zurück zu den "Benutzereinstellungen". Sie können hier weiterhin ein Zeitlimit festlegen. Sie können einmal ein Zeitguthaben festlegen. Auch da ist standardmäßig so eingestellt, dass der Benutzer den PC den ganzen Tag verwenden darf. Sie können aber einstellen, dass der Benutzer zum Beispiel an Werktagen den PC grundsätzlich  nur eine Stunde und dreißig Minuten und an Wochenenden, bspw. sechs Stunden benutzen darf. So haben Sie ein Zeitlimit festgestellt. Damit haben Sie noch nicht die Uhrzeit festgelegt, sondern Sie haben nur festgestellt, dass der Benutzer grundsätzlich an Werktagen diesen PC eine Stunde und dreißig Minuten festgelegt hat. Wenn Sie genaue Uhrzeiten festlegen wollen, dann müssen Sie zu "Sperrzeit" wechseln. Und auch hier ist grundsätzlich erst einmal eingerichtet, dass der Benutzer den PC den ganzen Tag verwenden darf. Aber Sie können jetzt genau festlegen, dass zum Beispiel der PC am Montag von, sagen wir, von 15 bis 20 Uhr zunächst einmal blockiert ist. Dann kann der Nutzer in dieser Zeit den PC nicht einsetzen. Weitere Einstellungen betreffen Windows Store und Spiele. Auch hier können Sie die Einstellung wählen, dass der Nutzer nur bestimmte Spiele und auch bestimmte Sachen aus dem Windows Store benutzen darf. Hier geht das grundsätzlich nach der Altersfreigabe. Grundsätzlich werden auch Spiele ohne Freigabe zugelassen. Sie können aber festlegen, dass nur Spiele mit einer Altersfreigabe an dieser Stelle zugelassen werden. Dann können Sie natürlich auch auf dem System installierte Spiele explizit sperren oder freigeben. Schließlich können Sie bei den Benutzereinstellungen noch "App-Einschränkung" starten bzw. konfigurieren. Hier zeigt Ihnen Windows die auf dem System vorhandenen Apps. Wenn Sie diese Einstellung wählen, "Benutzer darf nur die zugelassenen Apps verwenden", dann kann diese Person nur Apps ausführen, die von Windows benötigt werden. All diese anderen Apps müssten Sie jetzt per Hand zulassen, auch das ist eine Art White List. Klicken Sie hingegen "Benutzer darf alle Apps verwenden", so kann der Nutzer wieder selbst entscheiden, welche Apps er verwenden möchte. Sie sehen also, mit den Family Safety können Sie ziemlich genau feststellen, was ein Nutzer getan hat, und Sie können ihn auch im gewissen Sinne einschränken. Sie können Zeiten festlegen, an denen der Nutzer an dem System arbeiten darf, und sie können festlegen, mit welchen Anwendungen er arbeitet und auf welchen Webseiten er sich bewegt. Ich wechsle nochmal in das darüberliegende Menü, denn hier gibt es noch eine Besonderheit. Sie können die Einstellungen für Family Safety auch auf einer Family Safety-Webseite verwalten. Dazu müssen Sie mit ihrem Microsoft-Konto anmelden und bekommen jetzt eine Übersicht darüber, auf welchen Systemen welche Nutzer entsprechend gearbeitet haben. Und Sie können sich dann auch den Aktivitätsbericht online anzeigen lassen. Dieser Benutzer hat im Moment wenig getan. Sie haben gesehen, Sie brauchen mit dieser Einrichtung nicht direkt am PC zu sitzen, sondern können auch aus der Ferne über die Family Safety Website kontrollieren, wie der PC benutzt wird und welche Aktivitäten ein Nutzer ausführt. Und Sie können hier natürlich auch entsprechend einen Elternteil einfügen, also jemand, der diese Daten kontrollieren kann. Ich finde, mit Family Safety hat Microsoft den Eltern eine gute Möglichkeit an die Hand gegeben, ihren PC standardmäßig so zu konfigurieren, dass die Kinder sich sicher im Netz bewegen können, und dass auch die Zeit, in der sie mit dem Computer arbeiten, kontrolliert wird.

Windows 8 und Windows 8.1 Grundkurs

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