Photoshop-Tipps für Designer: Jede Woche neu

JPEG-Logos platzieren und "freistellen"

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Holen Sie sich jede Woche einen Praxistipp für mehr Produktivität und Kreativität mit Photoshop! Martin Dörsch greift tief in die Trickkiste und zeigt Ihnen wöchentlich, wie Sie mit Photoshop das Beste aus Ihren Designs herausholen können. Lassen Sie sich inspirieren – zu neuen Arbeitstechniken, Workflows und dem Ausprobieren neuer Werkzeuge! Die jeweiligen Praxisbeispiele werden komplett fertiggestellt und Sie können das Gelernte sofort für sich umsetzen.
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Transkript

Wenn man vom Kunden ein Logo anfordert, ist es sehr oft der Fall, dass man ein JPEG-Logo bekommt. Und dieses JPEG-Logo hat da erstens irgendeine Hintergrundfarbe Schwarz oder Weiß. Wie man jetzt diese Hintergrundfarbe rausrechnen kann, und das relativ schnell zeige ich in diesem Tipp hier. Holen wir uns einmal die Dateien, also die JPEG-Logos hier in dieses Bild, damit wir nämlich eine Hintergrundgrafik auch dabei haben und gleich die Wirkung beurteilen können. Ich fange mal an, dass ich hier dieses schwarze JPEG-Bild hier reinhole. Einfach mit dem Verschiebenwerkzeug ziehe ich das darüber und habe da jetzt ein schwarzes JPEG. Und das grüne hole ich mir gleich einmal rüber, so, und lege das da daneben einfach einmal ab, vielleicht so. Okay, dann dupliziere ich mir beide Ebenen hier noch unten und starte mal hier mit der Schwarzweiß, also mit diesem Schwarzweißlogo, dass ich hier den weißen Hintergrund wegbekomme. Und das geht in diesem Fall wirklich denkbar einfach. Ich brauche nämlich nur den Blendmodus wechseln, und zwar auf Multiplizieren, und dadurch ist jetzt das Weiß weg, denn Weiß wird beim Multiplizieren komplett rausgerechnet, und Schwarz bleibt komplett bestehen. Wenn ich da jetzt einzoome, dann sieht man auch, dass hier jetzt keine Linien oder Ähnliches zum Vorschein kommen Das kann ich auch hier rüberziehen einfach deshalb, weil dieses Logo rein schwarz ist, das heißt, das lege ich wieder daher. Wenn man ein schwarzes Logo hat, das ist ein schwarzweißes Logo, und den Hintergrund weghaben will, dann auf Multiplizieren. Da kann ich noch etwas Weiteres hier zeigen. Und zwar nehme ich mir hier dieses Logo und kopiere das einfach einmal nach rechts rüber und invertiere das Logo jetzt einmal, Cmd+I. Und mittels Cmd+I wird jetzt, ich setze mal den Blendmodus auf Normal, wird jetzt natürlich der innere Bereich rausgerechnet. Wenn ich jetzt aber, zum Beispiel, ein weißes Logo haben will und das jetzt eben invertiert habe, dann kann ich auf Negativ multiplizieren gehen und habe da jetzt ein weißes Logo. Also das ist jetzt eben umgekehrt. Schwarz wird Weiß, Weiß wird Schwarz. Und bei Negativ multiplizieren bleibt dann wirklich nun mal das Weiß über und das Schwarz ist komplett ausgeblendet. So jetzt könnte man natürlich sagen: "Ja, das mache ich jetzt bei dem grünen Logo genauso". Cmd+Klick drauf (Strg+Klick auf Windows), damit das ausgewählt wird. Jetzt gehe ich da mal auf Multiplizieren, und das Weiß ist weg, ja, aber die Farbe eigentlich auch. Das heißt also, Multiplizieren ist da keine gute Methode. Und da muss man ein wenig anders an das Problem rangehen, und zwar gibt es die Möglichkeit, dass ich das Weiß ausblenden lasse. Und wie geht das? Man macht hier einen Doppelklick drauf und kommt jetzt zum Ebenenstil. Und beim Ebenenstil kann ich sagen, diese Ebene soll sichtbar sein von Schwarz bis Weiß, also von ganz dunkel bis ganz hell. Und wenn ich jetzt diesen Regler nach links ziehe, dann sage ich Photoshop, das Weiß möchte ich nicht mehr sehen. Das heißt, dieser Bereich da wird jetzt ausgeblendet. Jetzt ist natürlich der Übergang ein wenig, ja, ein wenig unschön, und das kann man mit einem Alt+Klick lösen. Wenn ich da jetzt einen Alt+Klick reinmache und danach links fahre, dann kann ich eben bis knapp vorher, dass das eben nicht durchsichtig wird, bis hier, dann kann ich sagen, bis hierhin soll es auf jeden Fall sichtbar sein. Und von hier bis hier, also vom Weißen bis zum Grünen, sozusagen, da soll es unsichtbar sein, also in diesem Fall soll es hier nicht sichtbar sein, und da ist dann der Übergang, wo ich einen Verlauf habe. Das heißt, so kann ich jetzt das Weiß ausblenden. Man muss natürlich aufpassen, dass ich jetzt nicht so weit nach links fahre, weil sonst eben die Logofarbe auch ausgeblendet wird. Weil wenn ich irgendwo so in diesem Bereich bin, dann sollte das wirklich ganz gut funktionieren. Ja, da haben wir also verschiedene Techniken gesehen, wie man jetzt einen Hintergrund bei einem JPEG-Logo, das man hier wirklich öfter von einem Kunden bekommt, rausrechnen kann.