Muse CC 2018 Grundkurs

JPEG-Dateien

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Grafiken müssen für das Web auf ganz bestimmte Weise aufbereitet und in ganz bestimmten Dateiformaten abgespeichert werden. Eines der populärsten ist das JPEG-Format.

Transkript

Wenn man mit Hilfe von Adobe Muse eine Webseite ins Internet stellt, so muss man sich über kurz oder lang einmal mit dem Thema Grafikformate im Web beschäftigen. Man könnte auch sagen, dass man sich damit ein wenig rumärgern muss, weil in der Tat, im Alltag ist es manchmal ein wenig nervig, weil es gibt eben unterschiedliche Grafikformate. Zugegebenermaßen, diese unterschiedlichen Grafikformate haben unterschiedliche Eigenschaften und von diesen unterschiedlichen Eigenschaften leiten sich dann eben auch unterschiedliche Einsatzzwecke ab. Welche Formate möchte ich hier besprechen? Auch hier sei direkt erwähnt, es gibt noch mehr. Auch die Software Adobe Muse unterstützt noch weitere Grafikformate, aber das hier soll erst einmal nur eine kleine Auswahl sein. Und zwar JPG-Dateien. JPG-Dateien, das ist das, was man normalerweise aus dem Fotoapparat herausbekommt oder wenn Sie vielleicht im Büro einen Scanner haben. Dann gibt es noch Dateien im sogenannten GIF-Format. Des Weiteren noch Dateien im PNG-Format und dann gibt es noch das Photoshop eigene Format PSD. Und das habe ich hier in Klammern gesetzt, weil mit diesem Format kann die Software Adobe Muse arbeiten, das Internet, das Web kann aber eigentlich nicht mit diesem Format arbeiten, aber Adobe Muse unterstützt uns hierbei und deswegen sei es hier eben erläutert. Hier möchte ich zuerst einmal auf das Dateiformat JPG eingeben. Was sind die Vorteile? Was sind die Nachteile? Der größte Vorteil hierbei ist sicherlich, dass es ideal für Fotos geeignet ist. Wenn man Dateien in einem anderen Format abspeichert, dann sind die Dateien in der Regel sehr, sehr groß und das ist eben der Vorteil, wenn man hiermit JPG arbeitet, dass man im Verhältnis relativ kleine Dateien erhält. Des Weiteren, wenn man mit JPG-Dateien abspeichert, kann man mithilfe so eines Schiebers, mithilfe so eines Reglers festlegen, ob die Datei größer sein soll, damit auch die Qualität besser wird oder, ob die Datei kleiner werden soll, damit aber natürlich auch die Qualität abnimmt und so kann man dann letztendlich sogar Bild für Bild entscheiden. Naja, wie viele Details muss ich denn wirklich sehen? Das Bild wird groß oder kann ich vielleicht auf das ein oder andere Detail verzichten und damit wird aber die Dateigröße erheblich besser. Und wo Vorteile sind, sind auch Nachteile. Das JPG-Format ist sehr schlecht für Text geeignet. Werden wir uns gleich an einem Beispiel anschauen. Des Weiteren, die JPG-Dateien haben keine Transparenzen. Wenn man also zwei Bilder übereinanderlegt, kann man bei einem JPG-Bild nicht sagen, an einer bestimmten Stelle soll etwas vom drunter liegenden Bild durchscheinen. Und wir haben bei JPG-Dateien eine sogenannte, verlustbehaftete Kompression. Also die Dateien werden kleiner indem man Informationen aus dem Bild rauskegelt, bei dem der Algorithmus sagt, der Unterschied wird von dem menschlichen Auge eh nicht wahrgenommen. Und bei klassischen Fotos, die man mit seiner Digitalkamera gemacht hat, funktioniert das auch sehr gut, aber bei Text funktioniert das eben sehr schlecht. Schauen wir uns das Ganze mal an einem Beispiel an. Was ist denn nämlich Text in der Regel? Text ist, dass wir wirklich einen sehr, sehr hohen Kontrast haben. Hier ist es weiß, da ist es schwarz. Hier ist es weiß, da ist es grün. Und zwar wirklich, an dem einen Pixel ist es noch komplett weiß und an den Pixel der daneben liegt, ist es aber komplett schwarz oder in diesem Fall komplett grün. Und genau mit derartigen Dingen kann dieses JPG-Dateiformat nicht so besonders umgehen. Das hängt damit zusammen, wie eben diese verlustbehaftete Kompression funktioniert. Nämlich, dass man eben nicht jedes einzelne Pixel abspeichert, sondern dass man sagt, okay hier haben wir Farbwert 1, hier haben wir Farbwert 2 und wenn diese Pixel nicht nebeneinander liegen, dann wird irgendetwas ähnliches dazwischen liegen. Naja, und genau deswegen bekommen wir jetzt hier, in diesem Fall eben solche unschönen Artefakte. Deswegen, wie gesagt JPG ist gut geeignet für klassische Fotos, ist aber sehr, sehr schlecht geeignet für beispielsweise Logos oder für alle Orte, wo man harte Übergänge hat zwischen Farbe A und Farbe B.

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Erscheinungsdatum:16.03.2018

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