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Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Jolle an der richtigen Stelle ins Bild stellen

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Die Jolle darf weder zu hoch noch zu tief im Bild untergebracht sein, sonst wirkt sie nicht richtig skaliert. Versuchen Sie, einen Standpunkt zu finden, der sie wie ein etwa fünf Meter langes Boot wirken lässt.
05:56

Transkript

So, oder so �hnlich sollte nun bei Ihnen auch diese Landschaft aussehen. Wir sollten also alle Elemente drin haben, sie farblich und lichttechnisch angepasst haben. Dann w�re jetzt eigentlich Zeit, unseren Hauptdarsteller, die Jolle zu platzieren. Eine Segeljolle. Segeljollen sind ja nun im Vergleich zu Segeljachten die einfacheren, aber auch nicht unbedingt die leichter zu segelnden kleinen Schiffchen. Boote, eigentlich. Deswegen habe ich mich auch daf�r entschieden, weil es ne gewisse Leichtigkeit hat, das mit einer Jolle zu machen und nicht eine dicke Yacht jetzt einzusetzen. Abgesehen davon hat eine Jolle nur ein Schwert. Da kann ich mir viel leichter vorstellen, dass man damit durch den Asphalt pfl�gen kann, als wenn man sich diesen dicken Kiel anschaut, den eine Yacht besitzt. Deswegen die Jolle. So, jetzt �ffnen wir das Ding mal. Das ist die "Jolle.psd". Die sieht so aus, und ist bereits maskiert. Nat�rlich k�nnen Sie, wenn Sie ehrgeizig sind, diese Maske einfach nehmen und wegschmei�en. Dann sieht das n�mlich so aus. Dann wird sie nicht angewandt, sondern nur gel�scht. Sie sehen auch, wo ich die Jolle fotografiert habe. N�mlich mitten im Museum. Und ich m�chte sie auf eine kleine Sache aufmerksam machen, die ich hier bereits retouchiert habe. Es ist so ... Wenn diese Jolle dort steht, dann ist das Ruderblatt nach hinten ungef�hr so umgeklappt. Damit das hier nicht in den Boden rein ragt. Das kann man einfach an diesem Scharnier hier umklappen, dann h�ngts auch nicht im Wasser, wenn die Jolle im Wasser liegt. Es setzen sich keine Algen an. Aber zum Segeln muss man das nat�rlich runter lassen. Jetzt hab ich mir �ebrlegt, ob ich das retouchieren soll, oder nicht. Weil, das k�nnten wir nat�rlich auch zusammen machen, aber letztlich ist es einfach nur eine �ble Stempelei gewesen, die ich mir hier angetan hab. Eine halbe Stunde lang. Und das ist was, was ich Ihnen erspare. Ich hab einfach einen guten Teil des Bodens hier versucht so so dr�ber zu stempeln, das man kaum sieht, dass ich retouchiert habe. Dann hab ich gefunden, dass das ziemlich gemein ist, Ihnen sowas nicht zu sagen, und weil ich nichr gemein sein will, m�chte ich es Ihnen nat�rlich sagen. Also das ist die einzige kleine Manipulation, die ich vorgenommen habe. Und was das Freistellen betrifft, beziehungsweise das Maskieren, auch da gibts ne kleine fiese �nderung. Ich hab n�mlich hier daf�r gesorgt, dass unsere Jolle, die in Wirklichkeit eine O-Jolle ist, die hei�t so, dieser Typ. Die nennt sich O-Jolle. Das die ein Focksegel bekommen hat. Eine O-Jolle hat normalerweise kein Focksegel. Das ist dieses Segel, was vom Mast nach vorne, hier vorne am Bug festgemacht ist. Aber ich finde einfach, dass die Form, die wir jetzt erkennen k�nnen, die Form so sehr viel redundanter aussieht. Sie sieht mehr aus, nach dem was man eigentlich erwarten w�rde. Und das ist der Grund daf�r, dass ich dem Ding bereits hier vorne ein Focksegel rangeschraubt habe, obwohl dieser Bootstyp eigentlich keines besitzt. Wenn Sie dies nicht wollen, dann k�nnen Sie es einfach weg-maskieren. Und damit haben Sie dann nichts weiter zu tun. So, genau so, wie sie hier steht, nehme ich diese Jolle, packe also hier meine Ebene "Miniatur" an, das hei�t, ich klicke die Ebene an, gehe zum "Verschieben"-Werkzeug, und ziehe das ganze Ding einfach hier rauf auf die Kreuzung. Ich lasse nicht die Maus los, sondern ziehe das Ganze jetzt, oder meinen Stift, ziehe das Ganze jetzt heir rein, und jetzt lasse ich es los. Und jetzt m�ssen wir diese Jolle platzieren, und da wo ich sie nun rein zuf�llig platziert habe, da k�nnen Sie glaube ich erkennen, dass wir jetzt heir ungef�hr ein Modellschiffchen haben. Also w�rde ich diese Jolle an dieser Stelle bringen, oder hier, sie wird immer kleiner. Also jetzt w�rde ich mal sagen, hat die noch ungef�hr eine H�he von gut einem Meter. Vom Kiel bis zum Mast-Top d�rfte das nicht mehr sein, als ein Meter, wenn ich das mal grob einsch�tzen sollte. Jetzt passen Sie auf, was passiert, wenn ich das DIng in Position stelle. Pl�tzlich wird die riesig. Pl�tzlich habe ich hier hinten eine riesen Boot, was warscheinlich eine H�he von ungef�hr sechs bis acht Metern hat. Kann nat�rlich nicht sein. Ich wei� jetzt nicht genau, wie hoch die Masth�he dieser Jolle ist, aber naja, sechs Meter k�nnen es gerade mal so sein. Mehr ist es nicht. Trotzdem, ungef�hr an der Stelle cirka an der Stelle, da d�rfte das gut aussehen. Also ganz genau platzieren k�nnen wir es nicht, es gibt daf�r keine mathematische Formel. Das ist etwas, das Sie �ber den Augeneindruck tun m�ssen. Also �ber den Eindruck, der Ihnen sagt, jawoll, an der Stelle m�chte ich das gerne haben. Noch dazu ist es ja so, dass wir sp�ter, wenn wir relativ weit fortgeschritten sind, eventuell diese Jolle mit all ihren Ebenen nochmal ein wenig verr�cken m�ssen. Denn die soll ja einen gewissen Wellenschlag haben, und wenn Sie die Wellenmatrix verwenden, die ich Ihnen vorgebe, dann k�nnen Sie nicht sehr viel an der Position �ndern, die muss dann an einer ganz bestimmten Stelle stehen. Also selbst wenn Sie es jetzt hier hin platzieren, oder dahin platzieren, oder dort, oder weiter am Horizont, ist es nicht so dramatisch. Im Moment sollte es nur erstmal f�r Ihren Augeneindruck so aussehen, dass Sie sagen, jawoll, damit kann ich erstmal vorl�ufig leben. Leider verdecken wir einen guten Teil unserer sch�nen Fassade dort hinten. Es ist aber nun mal halt leider so. Da kann man nicht so sehr viel dran drehen. Was ich gerne allerdings noch drehen w�rde, dass die Jolle selber, denn ich finde, dass die dynamischer daher kommt, wenn wir der so eine leichte "Kr�ngung" geben, so nennt sich das. �ber "Bearbeiten", "Transformieren", "Drehen" kann ich das Ganze Ding ein wenig drehen. Ich setze dazu den Mittelpunkt meiner Ebene etwa auf Kielh�he. Dann kann man n�mlich da besser mit arbeiten. Und ich gebe dem Ganzen ungef�hr drei Grad. Das k�nnen Sie jetzt an der oberen Bildkante ablesen, wieviel drei Grad sind. Kommt nicht ganz genau drauf an, aber so, dass sie ein bischen mehr Dynamik in dieser Geschichte drin haben. So best�tige ich das Ganze. Ich nehme den ganz leichten Qualit�tsverlust in Kauf, der durch das Drehen nun entstanden ist. Er ist wirklich minimal, aber er ist halt vorhanden. Und ich lasse es erstmal genau so stehen.

Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Lernen Sie, wie eine surreale Szene mit Photoshop hyperrealistisch umgesetzt wird. Neben Retusche, Maltechniken und Farbanpassungen kommt auch der Versetzen-Filter zum Einsatz.

3 Std. 0 min (33 Videos)
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