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Systemisch denken, fragen und handeln – eine Einführung

Jenseits von Ursache und Wirkung: Was ist ein System?

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Nach einem kurzen Blick auf das, was allgemein unter System verstanden wird, leiten die Trainer über auf die Grundidee des sich selbst organisierenden Systems.

Transkript

Was ist eigentlich ein System? Der Duden sagt: Ein System ist ein aus mehreren Teilen zusammengesetztes und gegliedertes Ganzes. Ein System für unsere Arbeit kann sein, ein Team, eine Gruppe, ein Unternehmen, eine Familie, ein Freundeskreis, eine Fußballmannschaft, eine Skatrunde, und und und. Das leuchtet ein. Aber was ist dann systemisch. Um das zu verstehen, ist es sinnvoll zuerst einen Blick auf einen nicht-systemischen Ansatz zu werfen: Das mechanistische Bild. Die Idee dahinter ist der Glaube an die direkte Steuerbarkeit von Teams, Gruppen, oder eben allgemein, Systemen. Die Umwelt liefert ein Input und wirkt somit auf das System ein. Diese Umwelt können zum Beispiel Sie sein. Etwa, wenn Sie in einem System etwas bewirken wollen. Zum Beispiel Mitarbeiter auffordern, in Zukunft pünktlich zu Meetings zu kommen. Darauf folgen die erwartete Wirkung und am Ende ein neues Verhalten. Eins zu eins, wie beim Uhrwerk. Mal ehrlich, glauben Sie wirklich, dass das funktioniert? Sie sagen einmal, was Sie wollen, dann funktioniert es für immer? Was wenn einer der Systemspieler nicht die erwartete Wirkung zeigt? Nicht mitspielt. Also weiterhin mehr oder weniger gute Gründe dafür anführt, dafür, dass er mal wieder zu spät kommt. Das mechanistische Bild funktioniert bei klarer Befehlsgehorsam-Struktur. Aber auch da nur bedingt. Auch hier können sich die Befehlsempfänger immer Gegenstrategien und Schlupflöcher offenhalten. Wir empfehlen einen systemischen Blick. Die Grundidee dahinter: Das System organisiert sich selbst. Hier regt die Umwelt das System an. Sie gibt einen Impuls. Und was macht das System? Es kann ganz unterschiedlich reagieren. Den Impuls abwehren, oder sich gar auflösen, auch gar nicht reagieren oder sich neu organisieren. Haben Sie einmal eine Gruppe Jugendlicher angesprochen, von der Sie etwas wollten? Sie wissen wahrscheinlich, was ich meine. Am Ende gibt es also mögliche Wirkung. Sie sehen, mehr kann man in der systemischen Sichtweise nicht sagen. Gewissheit geht verloren, es gibt kein reines Ursache-Wirkung-Verhältnis. Aber so ist es realitätsnah. Das systemische Bild geht eben über das mechanistische hinaus. Es weist die Richtung jenseits von einem linearen Vehrältnis von Ursache und Wirkung. Das heißt konkret für Intervention und Anregung auf ein System: Ist die Anregung zu groß, erfolgt vielleicht Abwehr. Ist sie zu klein, wird sie eventuell gar nicht erst erkennt. Ist sie anregend, ist Neuorganisation möglich. Sie sehen, es lohnt sich, das System als Ganzes eben systemisch im Blick zu haben.

Systemisch denken, fragen und handeln – eine Einführung

Lernen Sie, wie Sie mit dem systemischen Ansatz Teams, Gruppen und Organisationen besser verstehen und so zielgerichtet und sinnvoll handeln können.

1 Std. 10 min (30 Videos)
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