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Windows Server 2012 Grundkurs

iSCSI-Ziele erstellen

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Erstellen Sie ein iSCSI-Ziel mit Windows Server 2012. Gerade bei Testumgebungen ist es sinnvoll, per iSCSI Verbindungen auf einem anderen Server schaffen zu können, und ebenso nützlich ist es bei Clustern mit einem gemeinsamen Datenträger.
06:43

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen wie Sie im Server-Manager von Windows Server 2012 iSCSI-Ziele erstellen können. Es ist neu im Windows Server 2012, dass Sie nicht nur auf iSCSI-Laufwerke zugreifen können, also freigegebene iSCSI-Laufwerke mit Windows Server 2012 verbinden können, sondern Sie haben die Möglichkeit in Windows Server 2012 selbst iSCSI-Ziele zu verwenden und diese auf anderen Servern per iSCSI zu verbinden. Das ist zum Beispiel für Testumgebungen sinnvoll oder für Clusten, indem Sie ein gemeinsamen Datenträger benutzen wollen, aber dazu einen Server mit Windows Server 2012 verwenden. Die Verwaltung findet über Server-Manager, Datei-/Speicherdienste, über den Bereich iSCSI statt. Damit Sie jedoch iSCSI-Ziele überhaupt zur Verfügung stellen können, müssen Sie über Verwalten, Rollen und Features hinzufügen überprüfen ob im Bereich, ich starte hier jetzt einfach mal die Installation von Rollen, wähle den lokalen Server aus auf dem ich die iSCSI-Ziele zur Verfügung stellen will. Der Assistent verbindet sich mit dem Server und ich kann anschließend über Datei- und Speicherdienste, Sie sehen hier den Bereich Datei- und iSCSI-Dienste, den iSCSI-Zielserver zur Verfügung stellen. Ich bestätige das mit Features hinzufügen, lasse noch den iSCSI-Zielspeicheranbieter ebenfalls installieren, damit dieser Server hier nicht nur iSCSI verbinden kann, sondern für andere Server iSCSI-Ziele zur Verfügung stellen kann. Ich bestätige mit Weiter und lasse diese Rolle hier jetzt einfach auf dem entsprechenden Server installieren. Das heißt,Sie können virtuelle iSCSI-Ziele erst dann zur Verfügung stellen, wenn Sie die entsprechenden Rollen installiert haben. Sie können im Windows Server 2012 den Assistent zum hinzufügen von Rollen auch jeder Zeit schließen, sobald das Fenster hier aktiv ist, da das Fenster im Hintergrund aktiv bleibt und Sie es über das Benachrichtigungssymbol jederzeit starten können. Sie sehen, die Installation ist hier noch nicht abgeschlossen. ich schließe aber schon das Fenster und kann jetzt hier über den Benachrichtigungesbereich sehen, was der Server macht. Ich sehe ich habe hier auf dem Server die Domänenkontroller schon installiert, aber noch nicht konfiguriert und hier läuft die Featureinstallation. Wenn ich das Fenster noch einmal aufrufen will, klicke ich einfach hier nochmal auf den Link und er startet wieder das entsprechende Fenster und zeigt mir den Status der Installation an. Vorteil ist, dass Sie während Sie quasi Rollen und Features installieren, Sie weiter mit dem Server arbeiten können, beziehungsweise im Hintergrund weitere Rollen oder Features auf anderen Servern installieren können. Ich überprüfe jetzt, ob die Installation abgeschlossen ist. Hier sehen Sie die Installation des Features war erfolgreich. Ich kann das Fenster noch einmal aufrufen und sehe hier der Datei-und Speicherdienst, iSCSI-Dienst, der iSCSI-Zielserver wurde installiert. Ich kann jetzt in diesem Bereich über das Kontextmenü einen neuen virtuellen iSCSI-Datenträger zur Verfügung stellen, auf welchen Server ich dem iSCSI-Dienst installiert habe und hinzufügen kann und kann anschließend einen virtuellen Datenträger installieren. Ich lasse jetzt hier an dieser Stelle den Assistent nochmal abbrechen, schließe den Server-Manager nochmal und starte den Server-Manager neu. Sie sollten generell immer wenn Sie irgendwelche Features oder Rollen installieren mit neuen Verwaltungstools immer den Server-Manager neu starten, damit alle verfügbaren Dienste zur Verfügung stehen. In dem Datei- und Speicherdiensten, sehen Sie hier sind die Volumes, die Datenträger, die Speicherpools und hier auch eben die iSCSI-Festplatten. Rufe ich jetzt über das Kontextmenü den Assistenten Neue virtueller iSCSI-Datenträger auf, sehen Sie, dass nicht nur der Server dc01 hier erscheint, sondern auch der Server srv7 auf dem ich diesen virtuellen Datenträger zur Verfügung stellen will. Anschließend kann ich festlegen, wo ich meine virtuelle iSCSI-Festplatte speichern will. Sie sehen, ich kann hier auch die Festplatte G verwenden. Die Festplatte G ist ein von mir erstellter Datenträger innerhalb eines Speicherpools. Diesen wähle ich auch hier aus. Wähle auf der nächsten Seite eine Namen, zum Beispiel einfach mal iSCSI-SRV7. Sie können hier jeden anderen beliebigen Namen nehmen. Sie sehen hier dem Pfad in der Windows Server 2012 VHD-Datei speichert, ich lege eine Größe fest, hier einfach nur mal 3 GB, lege anschließend eine neues iSCSI-Ziel fest. Wenn Sie ein iSCSI-Ziel bereits erstellt haben, können Sie innerhalb dieses iSCSI-Ziels natürlich auch mehrere Datenträger zur Verfügung stellen. Sobald sich ein Server mit dem iSCSI-Ziel verbindet, erhält er Zugriff auf alle hinterlegen iSCSI-Laufwerke Ich gebe jetzt hier einfach mal den Servernamen ein SRV7, klicke auf Hinzufügen, um einen neuen Initiator zu installieren, also sprich, ich erstelle eine Adresse im Netzwerk um festzulegen, wie können Server im Netzwerk auf diese Datenträger zugreifen. Ich lasse hier jetzt einfach mal alle Server durchsuchen, die im Netzwerk zur Verfügung stehen und wähle wieder meinen Server 7 aus. Diese ist hier eingetragen. Ich belasse jetzt einfach mal alles auf Standard, damit der Server die entsprechenden Einstellungen vornehmen kann. Diese werden gespeichert, hier wird auch automatisch ein Name für den Server festgelegt. Ich kann jetzt hier noch festlegen, dass für die Verbindung zu diesem iSCSI-Ziel eine Authentifizierung notwendig ist, nicht einfach wie jeder sich verbinden kann. Ich lasse jetzt die Authentifizierung einfach mal leer, damit sich jeder verbinden kann und lasse das iSCSI-Ziel erstellen. Anschließend erstellt der Assistent einen virtuellen Datenträger, erstellt das Ziel und verbindet diesen mit dem Server. Ich erstelle jetzt hier an dieser Stelle einfach nochmal einen neuen virtuellen Datenträger, damit Sie sehen, wie einfach das ist, wähle hier wieder meinen Server aus, wähle hier wieder meine Festplatte im Speicherpool aus, verwende hier einfach mal iSCSI-SRV7-2, nehme eine Größer von 2GB. Hier ist bereits ein Ziel auf dem Server vorhanden. Das verwende ich, ich kann natürlich ein neues Ziel verwenden. Sie können erstellte virtuelle Festplatten mit Zielen verbinden, das heißt, wenn sich ein Administrator mit einen Ziel verbindet, erhält er nur die Laufwerke angezeigt, die im Ziel hinterlegt sind. Ich verwende das bereits vorhandene Ziel und lasse wieder den virtuellen Datenträger erstellen. Das heißt, auf diesem Server befinden sich jetzt mit diesem einem Ziel zwei iSCSI-Laufwerke. Sie haben in diesem Video gesehen wie Sie in Windows Server 2012 ein iSCSI-Laufwerk zur Verfügung stellen, damit sich Server mit diesem Ziel verbinden können.

Windows Server 2012 Grundkurs

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7 Std. 32 min (78 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.03.2013

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