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High-End-Retusche mit Photoshop: Beauty-Porträt

Iris anpassen

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Die Iris ist recht dunkel und zeigt wenig Kontrast. Das behebt Tobias Schlieperskötter hier über die Belichtung und ein wenig Schärfekorrektur. Deckkraft und Farbkorrektur besorgen den Rest.

Transkript

Nun schaue ich mir mal genau die Iris hier an. Die ist relativ dunkel, und in den Details jetzt auch nicht so richtig kontrastig. Da kann man schon ein paar mehr Details raus holen. Ich konzentriere mich erst mal hier nur auf die linke Iris, habe die Auswahl schon gemacht. Und probiere hier mal rum mit einer Belichtung. So ich möchte es definitiv heller haben alles. Schaue mal ob ich die Tiefen hier dagegen noch etwas dunkler machen soll, um mehr Kontrast zu kriegen. Gamma schiebe ich mal nach links, nach rechts, schaue mal, wie genau die Auswirkungen so sind. Schaue mal hier wie es auf Luminanz aussieht, da wirkt es sehr gräulich, also lasse ich es erst mal auf normal, und schaue mir den Kontrast jetzt nochmal an, den ich hier generiert habe. Das ist natürlich in der anderen Iris gleichermaßen auch passiert, haben denselben Kontrast da auch drauf. Dieser Kontrast gefällt mir gut, passt auch schön zu der Schärfe ihrer Haut, und deswegen lasse ich ihn erst mal so, werde hier aber noch eine Farbton/Sättigung verwenden, und es etwas entsättigen. Mir hat nämlich diese Variante nicht so hundertprozentig gefallen, weil sie mir so zu satt ist. Wenn ich es auf Luminanz stelle, finde ich, ist auch nicht so optimal. Wirkt bisschen sehr gräulich. Deswegen nehme ich hier den Mittelweg, und entsättige es etwas. So, zehn finde ich da schon vollkommen ausreichend. So nun finde ich, könnten die Augen, beziehungsweise die Iris zum Speziellen, ein bisschen mehr Kontrast in den Details aufweisen, das heißt, ich werde das Auge jetzt schärfen. Dazu gehe ich in den Eingebaut Ordner, weil ich jetzt wieder etwas einbaue. Das bedeutet, meine Pixel, die befinden sich hier unten, und hier oben, in diesem Color Corrections Ordner, befinden sich nur Farbeinstellungen. Ich muss das ganz klar strickt trennen von einander um diese non-destruktive Arbeitsweise beizubehalten. Ich darf keines Falls Pixelebenen über irgendwelchen Gradationskurven oder Farbeinstellungen haben, geschweige denn, darauf zu retuschieren. So muss der Aufbau sein, um flexibel bis zum Ende hin ein Bild durch bearbeiten zu können. So ich nehm hier einfach mal diese drei Unteren und kopiere die wieder zusammen auf eine Ebene. Wähle hier einfach mal das ganze Auge aus. Wählen wir hier ebenfalls das ganze Auge aus. Dann kopiere ich das auf eine einzelne Ebene, mache mir hier ein Smartobjekt draus, und werde jetzt mal die Augen schärfen. Das mache ich mit dem Hochpass. So, das ist natürlich viel zu groß. Diese Ansicht ist jetzt hier etwas seltsam, weil ich natürlich hier oben schon Farbeinstellungen vorgenommen habe. Deswegen breche ich das nochmal ab, klicke mir hier diese Farbeinstellung erstmal aus. Packe das hier richtig in den entsprechenden Ordner, nenne das dabei gleich um, und zwar "Augen schärfer". Und versuche das gleiche hier nochmal. So, ich möchte natürlich diese kleinen Details haben, die die Iris hier zu bieten hat. Vielleicht bekomme ich die bei fünf. Hm... War ein bisschen zu viel. Drei, war wohl auch ganz gut. Dieser Wert, der gefällt mir ganz gut, so bekomme ich hier diese feinen Details von dem Auge, beziehungsweise der Iris, zu sehen. Bestätige das mal, und stelle es auf lineares Licht. Ich möchte relativ viel Struktur bekommen. Jetzt kann ich auch hier oben die Augeneinstellung wieder anklicken. Ich nehme hier mit Command die Auswahl, und wähle die auch hier unten an. Damit das jetzt tatsächlich nur in der Iris zum Tragen kommt. So, dafür muss ich natürlich die Iris anwählen, und nicht das ganze Auge. So. Da sehe ich schon, ist zu viel. Deswegen gehe ich hier mal hoch, versuche mal ineinanderkopieren, wie das aussieht von der Schärfe. Strahlendes Licht hat mir da eigentlich besser gefallen. Und bei Strahlendes Licht bleibe ich jetzt auch. Ich sehe schon, dass ich da Bereiche der Augenlider mitgenommen habe. Die ziehe ich jetzt natürlich ab. Ich habe hier das ganze Auge drin, und dementsprechend muss ich hier nicht an dieser Linie auch entlang gehen, nur mit dem Augenweiß. Ich habe hier einfach einen größeren Part ausgewählt, da die ja sich in diesem Koffer befinden. Und da ist die Auswahl schon eingeschränkt. So jetzt dreh ich das mal um, und ziehe das hier ab. So. Von der Schärfe her gefällt mir das wirklich gut, wie's jetzt ist. Ich gehe nochmal in die Iris rein, und checke mal diese Belichtung, die ich hier gemacht habe. Es wird natürlich dieser Part wird schon sehr sehr dunkel. Da hätte ich dann tatsächlich doch gerne ein bisschen Zeichnung zumindest da drin. Deswegen nehme ich mir hier die Belichtung wieder raus, an der Stelle. Weil es sehr zugesuppt ist dadurch, und nehme hier beispielsweise eine Gradationskurve. Und versuche mal nur diesen Part da etwas aufzuhellen. Da sehe ich auch schon, dass es funktioniert. Sehe ich schon direkt: Was ist mit der Farbe passiert? Ist so satt geworden, deswegen stelle ich es auf Luminanz hier, und blende mir die Maske aus, nehme die Deckkraft etwas runter, und male jetzt nur an dieser Stelle wieder rein. Wo ich halt möchte, dass es nicht so zusuppt. So. Und das wäre dann die Retusche der Augen, beziehungsweise die Farb- und Kontrastanpassung der Augen. Ich mache hier noch ein vorher-nachher, und sehe schon wie das jetzt viel brillanter wird.

High-End-Retusche mit Photoshop: Beauty-Porträt

Lernen Sie, wie Sie ein Bild professionell retuschieren, von der Frequenztrennung über die Retusche von Augen und Haaren bis hin zur richtigen Strukturierung der zahlreichen Ebenen.

2 Std. 28 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.08.2017

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