InDesign CC Grundkurs

Interaktives PDF exportieren

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Interaktive Dokumente können leicht und schnell in InDesign erstellt werden, müssen aber auch adäquat exportiert werden. Natürlich sehen Sie hier, wie dies gemacht wird und was dabei zu beachten ist.

Transkript

Neben der Möglichkeit ein druckfähiges PDF zu erstellen, haben wir eben hier auch innerhalb von InDesign die Möglichkeit, ein interaktives PDF erstellen. Dazu gehen wir ganz normal auf: Datei - Exportieren, wählen allerdings jetzt hier nicht "Adobe PDF (Druck)" aus, sondern wählen jetzt hier "Adobe PDF (Interaktiv)" aus. Und ich werde hier meine Datei mal noch erweitern mit "interaktiv". Und nun kann ich hier auf "Sichern" klicken. Und nun bekomme ich hier ein Dialogfeld. Im Vergleich zum PDF Export für den Druck ist das jetzt hier gerade zu aufgeräumt und so wahnsinnig viel kann man jetzt hier auch nicht mehr einstellen. Hier oben kann man natürlich angeben, was denn alles exportiert werden soll? Also: Alles oder nur ein bestimmter Bereich? Und wir können hier angeben, ob wir das Ganze "seitenweise" haben wollen oder als "Druckbogen". Wenn man das Ganze als Druckbogen ausgibt, dann wird letztendlich so eine Doppelseite für dieses interaktive PDF wie eine Seite. So kann man das vereinfacht sich vorstellen, nachher wir eine Seite behandeln. Dann haben wir natürlich die Möglichkeit hier zu sagen: nach Export bitte sofort anzeigen. Und wir haben hier die Möglichkeiten "Seitenminiaturen" einzubetten. Das sind nichts anderes wie so kleine Abbilder innerhalb meines PDF-Dokuments, damit ich über die Seitenleiste einfacher auf diese Bilder zugreifen kann. Des Weiteren kann ich hier die "Acrobat-Ebenen erstellen", dann bleiben meine InDesign-Ebenen erhalten, was später dann die Möglichkeit bietet, dass man gewisse Ebenen mit gewissen Informationen ein- oder ausblenden kann innerhalb Ihres Adobe Reader. Der nächste Punkt ist hier zum Beispiel: die Ansicht. Man kann hier bereits vorgeben, wenn die andere Person dieses PDF-Dokument öffnet, in welcher Größe das Ganze dann angezeigt werden soll. Zum Beispiel kann ich hier sagen: Seite einpassen. Oder ich kann sagen: nein nein, ich möchte, dass das immer mit 100% angezeigt wird. Des Weiteren kann ich jetzt hier noch das Layout angeben. Also, ob ich das als Einzelseite haben möchte, oder als zwei Seiten, Doppelseite, und dass das Ganze hier verwendet wird. Des Weiteren kann ich jetzt hier noch sagen, dass das Dokument direkt im Vollbildmodus geöffnet werden soll. Dann hat man eben diese ganzen Werkzeuge. Die Menüleiste, die wird dann nicht angezeigt. Oder ich kann auch sagen, dass dieses Dokument automatisch die Seiten wechseln soll nach einer bestimmten Anzahl von Sekunden. Dann funktioniert das Ganze oder dann sieht das Ganze später so bisschen aus, wie eine PowerPoint-Präsentation. Und damit das Ganze also auch bei dieser Variante - PowerPoint-Präsentation also auch "Seitenübergänge" hat, habe ich jetzt hier noch die Möglichkeit, auch unterschiedliche Seitenübergänge auszuwählen. Achtung! Insbesondere ab hier - die Variante "Ansicht", "Layout" und so weiter und sofort, die Dinge, die man nicht hier einstellt, die müssen von dem Programm, mit dem man sich später das PDF-Dokument anschaut, auch unterstützt werden. Wenn Sie beispielsweise die Standard PDF Viewer unter Mac OS X Vorschau benutzen, die interessiert das alles gar nicht, was Sie hier eingestellt haben. Sondern Vorschau geht mit eigenen Grundeinstellungen an dieses PDF-Programm. Wirklich drauf verlassen, dass diese Sachen zur Anwendung kommen, kann man sich nur, wenn der andere entweder den Acrobat Professional, oder den Adobe Reader verwendet. Schauen wir uns noch ein paar weitere Dinge an. Hier haben wir zum Beispiel: Formulare und Medien. Da kann man sagen: die sollen eingebettet werden und auch funktionieren, oder will ich vielleicht, dass die nur das Erscheinungsbild haben bei Formularen oder Medien. Dann würde es bedeuten, dass man die dort anscheinlich drin hat, aber man kann sie dann zum Beispiel nicht verwenden. Dann haben wir hier in den Punkt: PDF mit Tags erstellen und Struktur für Aktivierreihenfolge verwenden. Das ist insbesondere dann von großem Interesse, wenn Sie Ihr PDF ... naja … barrierefrei erstellen möchten, oder zumindestens ansatzweise barrierefrei erstellen wollen. So richtig 100% barrierefrei wird es nur durch diese beiden Funktionen nämlich leider nicht. Da ist noch ein bisschen mehr Nacharbeit notwendig. Aber damit hat man dann so die Grundelemente wenigstens gesetzt. Dann haben wir jetzt hier noch: die Bildhandhabung. Dort kann ich jetzt sagen: naja, ich möchte gerne JPEGs verwenden, oder auch JPEG 2000. Oder ich kann hier auch die "JPEG-Qualität" einstellen. Also: minimum, niedrig, mittelhoch, maximum. Last but not least, kann ich jetzt hier auch noch die Auflösung festlegen. Die Bilder werden, das sehen Sie hier, also automatisch runtergerechnet und für eine normale Bildschirmansicht ist 72 dpi - oder hier als "ppi" genannt - manchmal ein bisschen wenig. Mit 96 ppi ist man da auf 'ner etwas sichereren Seite. Für eine reine Bildschirmbetrachtung ist 300 ppi in der Regel deutlich zu viel. Hier unten, fast schon ein bisschen versteckt, da haben wir jetzt noch die Möglichkeit der Sicherheit. Wir können hier sagen: Zum Öffnen dieses Dokumentes muss ein Kennwort eingegeben werden. Und nur wer dieses Kennwort dann hat, kann dieses Dokument auch öffnen. Oder man kann hier auch noch sagen, dass damit das Dokument gedruckt, bearbeitet, oder auch andere Dinge damit gemacht werden können, auch dafür ist ein Kennwort notwendig. Und dann haben wir hier unten noch weitere Einschränkungen, die wir festlegen können. Ich möchte das hier mal für mein Dokument nicht machen, sondern so, wie dieses Dokument nun erstellt ist, so möchte ich das Ganze exportieren und mir das Ganze dann anschauen. Klicken wir hier einfach mal auf Okay. Nun bekommen wir noch einen Warnhinweis. Nämlich dass das Ganze nun vom SMYK-Farbraum in den RGB-Farbraum überführt werden muss. Für eine reine Web-Ansicht ist das sogar eher von Vorteil als von Nachteil. Weil die Bilder, wenn sie im SMYK-Farbraum vorliegen, im Vergleich zum RGB-Farbraum größer sind, einen Mehrplatz benötigen auf der Festplatte. Und dadurch wird Ihr PDF-Dokument noch ein bisschen kompakter. Und wenn es ohnehin nur am Bildschirm angezeigt werden soll, soll uns das Ganze natürlich recht sein. Nun klick' ich hier auf Okay. Und nun wird dieses PDF-Dokument erstellt. Sie sehen, das Ganze läuft jetzt hier nicht im Hintergrund ab. Also während dieses interaktive PDF-Dokument erstellt wird, kann ich mein InDesign nicht weiter benutzen. Und nun ist das Programm hier in meinem Standard-PDF-Programm geöffnet worden. Nämlich der apple-eigenen Programm Vorschau. Und nun wird mir das Ganze hier so angezeigt. Natürlich habe ich das Ganze schon mal so vorbereitet, dass es nicht nur in apple-eigenem Vorschauprogramm geöffnet wird, sondern dass das Ganze auch im Adobe Reader geöffnet wird. Dazu wechsle hier einfach mal in den Adobe Reader. Und dann bekomme ich jetzt hier den Warnhinweis, dass dieses Dokument im Vollbildmodus geöffnet werden möchte. Denn das ist das, was ich vorhin beim Export aktiviert habe. Und ich sag' jetzt hier einmal "Ja". Und dann sehen Sie, dann wird das Ganze nun hier so angezeigt. Die Menüelemente verschwinden hier bei diesem Adobe Reader. Und dann kann ich jetzt hier mich durch dieses Dokument hindurchbewegen. Und wenn ich jetzt hier auch Animationen aktiviert hätte, würde man jetzt sie auch sehen. Verlassen wir hier den Adobe Reader an der Stelle erstmal, indem wir hier auf die Escape-Taste drücken. Dann bin ich nicht mehr in dem Vollbildmodus und gehe wieder zurück in InDesign. Jetzt sind wir wieder zurück im InDesign. Und Sie haben in diesem Video gesehen, wie man interaktive PDF-Dokumente erstellt. Die Begrifflichkeit "interaktive Dokumente", "interaktive PDF-Dokumente" ist, wie ich finde, ein bisschen verwirrend, ein bisschen fehlleitend. Denn wenn in Ihrem InDesign-Dokument keine Interaktivität drin ist, dann bekommen Sie durch diesen Export auch keine Interaktivität. Ich persönlich habe es im Kopf eher so abgespeichert: damit erstelle ich ein PDF-Dokument, bei dem Interaktivitäten erhalten bleiben. Und - auch das ist ganz wichtig im Alltag - bei diesem Export werden meine CMYZ-Farben auf jeden Fall in den RGB-Farbraum überführt. Letztendlich ist das die ideale Variante zum Export, um ein PDF-Dokument auf eine Webseite zu stellen.

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12 Std. 58 min (102 Videos)
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