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Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Interaktive Präsentation von sphärischen Panoramen

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Im Gegensatz zur 'flachen' Darstellung sphärischer Panoramen mit ihren typischen Verzerrungen, beispielsweise im Druck, macht die interaktive Bildschirmdarstellung den gleichen Blick, den auch der Fotograf hatte, für den Betrachter erlebbar – und dies in alle Richtungen.

Transkript

Die Darstellung von sphärischen Panoramen in flacher Form, sei es als ganz normales equirektangulares Bild wie wir es gesehen haben, also diese 2:1 Kugelabwicklung, oder eben in der Form eines Remappings, wie zum Beispiel für ein little planet, das ist eher weniger als Anwendungsfall gefragt, meistens werden diese Sachen gedruckt, die überwiegende Mehrheit aber der Anwendungsfälle, für die sphärische Panoramen gebraucht werden, das ist die Darstellung in interaktiver Form, das heißt, wir erfahren nicht nur den kompletten Bildinhalt, wir das bei einem flachen Bild ist auf einem Bild, sondern wir können das Umschauen an Ort und Stelle, an der Location, wo der Fotograf gestanden ist, beziehungsweise der Punkt um den sich die Kamera gedreht hat, von dort können wir wirklich den Blick in alle Richtungen nachvollziehen, wenn wir jetzt hier zum Beispiel ein solches Panorama anschauen, hier wieder auf diesem Hochofen im Landschaftspark Duisburg, dann haben wir hier die normale Aussicht, die wir sehen, wenn wir uns da oben wirklich um uns selbst drehen, und wenn wir da ein zylindrisches Panorama hätten, dann wäre das ungefähr dieser Eindruck, den wir jetzt haben. Das Interessante ist aber, dass wir hier natürlich jetzt, dadurch dass ein sphärisches Panorama ist, und der Blick komplett ist, da können wir uns nach oben umschauen, und gucken was da oben noch passiert. Ganz besonders bei dieser Location ist es natürlich dann durchaus mal ziemlich interessant mal ganz nach unten zu schauen. Hierbei habe ich die Kamera auch absichtlich auf das Geländer gestellt, so dass man möglichst viel von diesem Tiefblick, das heißt, der Blickrichtung - 90° nach unten, dass der sich wirklich auszahlt, also hier geht es dann wirklich 70 Meter runter bis nach unten. Und diese Tiefblicke sind also ein ganz großer Reiz, den die interaktive Darstellung von Panoramen bietet. Das Ganze findet, wie man hier unschwer erkennen kann, einfach ganz normal im Webbrowser statt, einfach mit interaktiven Darstellungstechnologien, zu denen wir uns später noch ein bisschen mehr anschauen wollen. Und je nach Sujet bietet natürlich dann eben die sphärische Darstellungsform auch sehr sehr reizvolle Motive, die man sonst gar nicht einfangen könnte. Also wenn wir hier zum Beispiel einfach eine Kirche anschauen, das wäre so der normale Rundumblick, den man so von einem Panorama erwarten würde, und wenn wir jetzt einmal nach oben schauen, dann sehen wir also hier einfach einen fantastischen Blick in die Decke, und man kann jetzt hier auch noch reinzoomen, und wenn die Aufnahme eine etwas höhere Auflösung hat, dann kann man hier also wirklich mal gucken, was da noch so alles passiert, und sich die ganzen architektonischen und künstlerischen Details angucken. Das heißt, also hier man einfach einen Eindruck von dem Raum, der wirklich umfassend ist, und der dann wirklich auch noch über das hinaus geht, durch die Zoomtechnologien, über das was wir dann wirklich dort sehen könnten, wenn wir dort wirklich stehen und rundherumschauen. Und diese interaktiven Möglichkeiten, die man da hat, die sind also sehr sehr nützlich, wenn wir einfach sozusagen virtuelle Begehungen oder einfach einen Eindruck von einem Raum interaktiv wiedergeben wollen, damit die Leute das einfach an ihrem Bildschirm nachvollziehen können. Wie man an solchen Beispielen wie dieser Kirche und ganz besonders am nächsten Beispiel erkennen kann, gibt es bei der Produktion von sphärischen Panoramen, das kann man jetzt hier an diesen Bildern in der Kirche schon sehr schön sehen, eine große Herausforderung. Wenn wir jetzt hier mal nach ganz unten schauen, dann sehen wir, okay, da müsste hier jetzt eigentlich ein Stativ stehen. Und was ist mit dem Fotografen? Und wirft der Fotograf einen Schatten? Oder hat das Stativ einen Schatten? Und das zu entfernen aus dem Bild, während der Produktion eines sphärischen Panoramas ist eine große Herausforderung, auf die ich hier schon mal hinweisen möchte, und darum werden wir uns dann später noch im Detail kümmern, wie man das aufnimmt und wie man so was macht. Das ist ein bisschen der Knackpunkt bei der Produktion eines sphärischen Panoramas. Wir haben nicht nur die interaktive Darstellung am Desktop, und die Navigation mit der Maus zur Verfügung, wenn es um interaktive Darstellung von sphärischen Panoramen geht, sondern wir haben mittlerweile viele Mobilgeräte, und dort lassen sich diese Dinge ja auch darstellen, das ändert sich, da ändert sich mal das Navigationsverhalten einfach in der Form, dass wir den Lagesensor des Geräts verwenden können, um im Panorama zu navigieren, das heißt, der Winkel indem sich das Gerät im Raum bewegt, genau um den gleichen Winkel bewegen wir uns im sphärischen Panorama auch, das lässt sich einfach mathematisch 1:1 übertragen. Das heißt, wenn wir das Tablet oder Smartphone nach unten halten, dann sehen wir zum Fußboden, und wenn wir es nach oben halten, dann können wir wirklich an die Decke schauen, und natürlich können wir uns auch rundherum drehen. Und das Zoomen mit Scrollrad oder mit entsprechenden Tasten auf dem Desktop, das lässt sich hier einfach mit der Fingergeste, mit dem Swipe, mit der Pinch-Geste regeln, und gerade wenn die Panoramen eine höhere Auflösung haben, dann können wir hier in die Details gehen, und können dann zum Beispiel hier wirklich mal schauen, wie schaut das da im Detail aus. Man sieht hier, dass das immer schärfer wird das Bild, je nachdem, wie man so nachlädt, und wir haben hier dann auch unterschiedliche Navigationsmittel, und können hier dann zum Beispiel uns einfach die Dinge im Detail angucken, und auch wieder mit zusammengezogenen Fingern rauszoomen, und nach einer Weile springt dann der Lagesensor wieder an, und wir können uns in dem Raum umschauen. Das heißt, gerade die Darstellung auf Mobilgeräten, ist halt einfach die sehr sehr reizvolle und im Moment zu recht aktuelle Variante der interaktiven Darstellung von solchen sphärischen Panoramen. Und wie man das alles in der Praxis umsetzt, das werden wir im weiteren Verlauf dieses Video-Trainings sehen.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
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