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SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Integration Services

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Steigen Sie in einen wichtigen Teilbereich der SQL-Server-Architektur, der sogenannten Business Intelligence (BI), ein. Dahinter verbergen sich die drei Dienste Integration Services, Analysis Services und Reporting Services. Lernen Sie in diesem Film zunächst die Integration Services näher kennen.
12:09

Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen einen weiteren Teilbereich des SQL-Server im Zusammenhang mit der Architektur vorstellen. Es fällt oft der Begriff "Business Intelligence", also "BI", und im SQL-Server ist das Thema BI sehr stark vertreten. Microsoft SQL-Server ist sogar an der Spitze ganz weit vorne, in vielen Benchmark-Tests sogar an erster Stelle, wenn es darum geht, BI-Themen zu platzieren, Performance zu bieten. In der Enterprise-Edition ist das Ganze auch sehr stark ausgeprägt für Enterprise-Szenarien. Und was steckt dahinter? Drei Windows-Dienste. Also neben der relationalen Datenbank-Engine, die wir ja in dem separaten Film besprochen haben, haben wir hier fett hervorgehoben die "Integration Services", "SSIS", die "Analysis Services", "SSAS", und die "Reporting Services", "SSRS". Im Setup-Dialog werden die Komponenten entsprechend auch unter dem Namen ausgewählt. Das heißt, die Analysis Services hier, dann die Reporting Services sind mehrfach vertreten. Zum einen, weil die Reporting Services alleine installiert werden können ohne ein Produkt wie Microsoft SharePoint, Und dann ein eigener Report Manager, also eine eigene webbasierte Oberfläche für die Reporting Services bereitsteht, oder eben als SharePoint-Integration, dann integrieren sich Berichte in SharePoint-Oberflächen, liegen dort in Bibliotheken und können auch von dort aufgerufen und gerendert werden. Und ich habe die Integration Services. Das alles zusammengefasst wird als BI, als serverseitige BI in Verbindung mit dem SQL-Server genannt und wenn wir da jetzt einmal einen Schritt weitergehen, dann schauen wir uns dazu jetzt mal ein Demo zu dem ersten Teilbereich, den Integration Services (SSIS), an. Die Integration Services oder generell muss man sagen, haben wir natürlich auf der einen Seite unser Management-Studio, wo wir mit den relationalen Datenbanken arbeiten und können uns hier mit diesen BI-Themen auch verbinden, Analysis Services, Integration Services und Reporting Services. Das kann ich also durchaus hier mal machen, schaue, ob auf meiner Windows-Maschine Analysis Services installiert sind – ja, es existiert eine Instanz, verbinde mich damit, verbinde mich als nächstes mit den Integration Services. Auch hier suche ich. Es existiert eine Instanz der Integration Services. Ich verbinde mich mit den Reporting Services, auch hier gucke ich noch einmal nach und auch hier haben wir eine Instanz der Reporting Services am Laufen, wobei er jetzt sagt, die wurde nicht gefunden. Da muss natürlich nochmal überprüft werden, ist die überhaupt ordentlich installiert, konfiguriert, Das kann jetzt durchaus sein, dass das noch nicht der Fall ist. Hier verbinde ich mich mit den einzelnen Service-Bereichen, aber hier erstelle ich keine BI-Projekte. Das heißt, es gibt, um BI-Projekte zu erstellen, eine eigene Anwendung dafür. Ich wechsle dazu einmal die Maschine, habe hier unten mein Visual Studio in der Taskleiste, öffne das. Visual Studio ist ja die Entwicklungsumgebung, um mit Programmiersprachen entsprechend dann Client-Anwendungen zu entwickeln. Für SQL-Server gibt es separate Projektvorlagen in Verbindung mit Visual Studio und den Data Tools, das sind diese Business-Intelligence-Vorlagen, die sich dann, wenn ich es aufklappe, unterteilen in Integration Services, Analysis Services und Reporting Services. Das heißt, wenn ich jetzt für die Integration Services einmal ein Beispiel machen möchte, wähle ich hier ein "Integrational Services-Projekt" aus, vergebe für das Projekt einen Namen. "SSIS", ich nenne es mal "Import" und ich möchte mal eine Datenbank mit dem Namen "DW1Fach" importieren in den SQL-Server, es ist eine Access-Datenbank, bestätige das Projekt mit "OK", sodass ich jetzt in die Entwicklungsoberfläche komme. Und zunächst hole ich mir aus dem Internet diese Datenbank. Das war mal eine – oder ist immer noch, eine Beispieldatenbank zu einem Buch aus dem Bereich Business Intelligence seit Microsoft SQL Server 2005. Habe hier die "DW1Fach", speichere die einmal ab. Es ist also eine kleine Datenbank, nichts allzu großes. "Lokaler Datenträger", lege mir das einmal dort hinein, öffne den Ordner. Die ist also hier gepackt, es ist eine MDB, entpacke die und werde jetzt mithilfe der Integration Services, um das zu vereinfachen über den Assistenten, also über "Projekt" und "SSIS-Import- und -Export-Assistent", eine Verbindung zu dieser Access-Datenbank herstellen. Dazu entscheide ich mich hier oben in "Datenquelle" hier für "Microsoft Access", habe dann den Dateinamen, wo ich jetzt mit "Durchsuchen" angebe, wo befindet sich diese Datenbank, da ist sie, gehe auf "Weiter". Und mein Ziel, wo ich die Daten jetzt hinbefördern möchte, ist mein SQL-Server "SQL Server Native Client". Ich gebe meinen Server an, "SRVSQL1", prüfe, was dort für Datenbanken liegen. Die "DW1Fach" gibt es noch nicht, also lege ich die jetzt neu an. "Name", "DW1Fach", bestätige das mit "OK", gehe auf "Weiter", "Daten aus mindestens einer Tabelle oder Sicht kopieren", markiere alle Tabellen, "Weiter", "Fertig stellen". Mithilfe der Integration Services kann ich zum einen Datenimport- oder Datenexportvorgänge organisieren, ein sehr wichtiger Teilbereich des SQL-Server, weil ich mir mein gesamtes Datenmanagement aufbauen kann. Das, was wir jetzt hier sehen, ist eine kleine Geschichte. Ich will ja die Daten von Access in den SQL-Server befördern und habe gesagt, "lege eine Datenbank an." Wenn ich jetzt auf den SQL-Server wechsle und mal nachschauen will, ob die Datenbank da ist, begebe ich mich hier oben in das relationale Datenbankmodul unter "Datenbanken", aktualisiere die Ansicht, immer eine ganz wichtige Geschichte, und habe hier meine "DW1Fach" aktuell ohne Tabellen. Die Integration Services zeigen mir jetzt, dass ich die Möglichkeit habe, diese Tabellen anzulegen. Dadurch wurde von dem Assistenten eine Vorbereitungstask angelegt, wo die gesamten "CREATE-TABLE-Statements" hinterlegt sind, also das Erzeugen der Tabellen. Und es gibt einen Datenflusstask, das heißt, ich wechsle hier zu "Datenfluss", um ihn mir inhaltlich anzuschauen, wo jede einzelne Tabelle "Raum", "Produkt", "Verkäufe", immer mit "Quelle" und "Ziel" verbunden sind, sodass ich die Daten aus einer Quelle in ein Ziel übertragen kann. Ich führe das Ganze jetzt aus, muss allerdings daran denken, eine Kleinigkeit und eine kleine Einstellung noch, dass das nicht zu einer Fehlermeldung führt, und zwar dass das Ganze erfolgen soll nicht im 64-Bit-Modus, sondern im 32-Bit-Modus von der Runtime her, gehe jetzt hier oben auf "Starten", führe also diesen Prozess aus. Ich werde gleich sehen, wie das abgearbeitet wird, wie parallel jetzt die Tabellen ausgelesen werden und die Daten übertagen werden. Ich kann auch hier zur "Ablaufsteuerung" gehen, dann sehe ich den Gesamttask oder hier im "Datenfluss" eben diese einzelnen Steps. Und jetzt werden die Daten also übertragen aus der "DW1Fach", Access in den SQL-Server. Ich bekomme hier Feedback, wie viele Zeilen hier jeweils übertragen worden sind. Ich kann in der Ablaufsteuerung noch einmal gucken, das Ganze ist also erfolgreich abgelaufen, dieser Prozess des Debuggens hier, ich teste das sozusagen im Moment, "Beenden". Und ich wechsle dann anschließend zu meinem SQL-Server, um hier einfach einmal zu aktualisieren. Und wir werden sehen, so ein bisschen wie von Zauberhand und Hexenwerk sind hier diese fünf Tabellen jetzt importiert und wenn ich hineingucken möchte, weil ich einfach mal sage, "ok, schauen wir mal hier in die Verkäufe", Rechte Maustaste, die Zeilen auswählen, dann sehe ich, dass entsprechend auch die Verkäufe, also die Daten angekommen sind. Das ist Integration Services. Ich habe dieses Projekt gebaut mit Visual Studio, aber speziell mit einem BI-Bereich. Das gehört also zum SQL-Server mit dazu, dieser BI-Bereich, ich brauche dafür kein Visual Studio, C# oder irgendwelche .NET-Sprachen, sondern wirklich, diese Data Tools, die das machen, sind separat downloadbar. Es gibt die "Visual Studio Community Edition", dann integrieren sich diese Vorlagen, sodass ich an der Stelle über "Neu" meine Projekte organisieren kann und je nachdem in welchem Bereich, jetzt sind wir in Integration Services, mache ich dann ein entsprechendes Projekt auf. Wenn ich jetzt einmal zurückgehe ins Internet und einfach als Suchbegriff hier eingebe "SSIS", also die Integration Services, dann mal auf "Bilder" wechsle, dann bekommt man hier gezeigt, wie so typische Prozesse aussehen, mit denen man seine Daten aufbereitet. Das kann jetzt also in so einer Form sein, wo das natürlich ein bisschen komplexer ist. Hier sieht man, dass auch ein Datenfluss aus einer Quelle geladen wird, eine Logik implementiert wird. Hier noch "bedingtes Teilen", also hier werden Bedingungen darin definiert, wo die Daten, die kommen, je nach Bedingung dorthin, dorthin oder dorthin gehen. Hier wird es wieder zusammengeführt und dann in ein Ziel geschrieben und so hat man natürlich hier verschiedenste Anwendungsszenarien. Das ist jetzt mal ein Fall, ich nehme einfach mal eine andere Grafik, wo man sieht, wie aus "Flat Files" zum Beispiel, also wie man Datenimporte oder-exporte und solche Prozesse, definieren kann. Es gibt auch noch einen anderen Begriff für dieses Thema "ETL", "Extract, Transform and Load". Also ich extrahiere Daten in Quellen, ich transformiere diese und lade sie mir letztendlich in den Zielspeicher. Schauen wir uns das noch einmal kurz auf der Folie an. Die Integration Services stehen also für ETL-Prozesse. Über solche ETL-Prozesse baut man sich sogenannte "Data-Warehouse"-Lösungen auf und diese ETL-Prozesse Integration Services sind hier einmal gelb eingerahmt, "SSIS" steht also für "ETL" für "Extract, Transform and Load", und das ist also jetzt ein Teilbereich des "Microsoft BI-Stacks", wie ich ihn bezeichne, also der Business Intelligence von Microsoft. In diesem Film haben Sie gesehen, was Integration Services sind, dass man mithilfe der Integration Services sich Datenstrukturen aufbauen kann, indem man Quellen anzapft von Maschinen über CRM-Systeme bis zu sonst noch was. Das ist das, was wir hier auch sehen, NAV SQL, Cloud, Excel, holt sich die Daten in den SQL-Server und wenn Sie im SQL-Server liegen, kann man sie für die weitere Verwendung seiner Business-Prozesse dann entsprechend nutzen.

SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Lernen Sie die Architektur und Komponenten des SQL Server 2016 kennen, installieren Sie ihn und unternehmen Sie die ersten Schritte in der Administration.

4 Std. 57 min (46 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.04.2017

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