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Logic Pro X: Neue Funktionen

Instrumente: Der neue Alchemy-Synthesizer

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Dieser Film bietet eine Einführung zu Apples mächtigem neuen Synthesizer Alchemy – anschließend können Sie gleich selbst loslegen: Im Lieferumfang befinden sich 3.000 Sounds, die Sie in Echtzeit spielerisch verändern können.
11:46

Transkript

Mit dem Update "10.2" stellt Apple nun in "Logic Pro X" einen neuen Synthesizer vor, nämlich "Alchemy". "Alchemy" ist ein komplexes Werkzeug zur Bearbeitung von Samples, aber gleichzeitig auch ein unglaublich vielschichtiger Synthesizer, der sowohl Additive-, Spektral-, Formant-, Granular-, aber auch virtuell analoge Synthese beherrscht. Um dieses Rießen Tool einigermaßen in den Griff zu bekommen, haben sich Apples Interface-Designer folgendes überlegt. Sie haben den Synthesizer in drei Teile aufgeteilt. Hier unter den Reitern "BROWSE", "SIMPLE" und "ADVANCED". Wir bleiben aber beim ersten Tab, nämlich "BROWSE". Ähnlich, wie bei "Native Instruments", kann man hier die Sounds nach Kategorien und Subkategorien, Genres, Timbres, aber auch Sound-Designer, Sound-Libary und so weiter, sortieren, um die 3180 Presets, die mit "Alchemy" mitgeliefert werden, einigermaßen übersichtlich zu gestalten. Zum Beispiel man sucht ein Keyboard, vielleicht ein elektrisches Keyboard und man sieht, dass sich hier schon die Auswahl auf 72 Presets reduziert hat und versucht dann auch noch hier vielleicht einzuschränken in "Dark" vielleicht. Und wir hören uns einmal an, was Apple unter "Keys", "Electric" und "Dark" versteht. [Melodie] [Melodie] Ja, also da geht dann schon einiges, beziehungsweise dieses Taggen von Sounds macht schon Sinn. Hören wir nochmal so auf Zufall hinein, was uns "Alchemy" noch so anbietet. [Melodie] Also auch rhythmische Sound. [Melodie] [Melodie] Ja, oder fast ganze Sequencen. [Melodie] Hören wir mal in die Sound-Scapes ein wenig rein. [Melodie] Also auch durchaus was für viel Nachvertonungen hier. [Melodie] [Melodie] Im untern Bereich des Alchemy-Plugin-Fensters, finden wir drei weitere Tabs. Den "PERFORM"-Tab, den "ARP"-Tab und den "EFFECTS"-Tab. Der "PERFORM"-Tab hat im Prinzip die gleichen Bedienelemente, wie auch hier die "SIMPLE"-Seite des Plugins. Deswegen komme ich darauf gleich zu sprechen. Im "ARP"-Tab finden wir den Arpeggiator, beziehungsweise eine Step-Sequence. Und hier im "EFFECTS"-Tab können wir auf den Main-Output des Plugins noch vier weitere Effekte geben, die wir uns hier in den Drop Down-Feldern aussuchen können, beziehungsweise jeden das Sythese-Layer, derer es ja vier gibt, noch einen Effekt spendieren, die wir auch hier finden. Nun aber schauen wir uns einmal den "SIMPLE"-Tab an, den wir hier oben finden. Das zweite Fenster von "Alchemy", nämlich das "SIMPLE"-Fenster, wird beherrscht durch diese acht Pads, beziehungsweise acht Drehregler hier, zwei X/Y-Pads hier und vier Drehregler am Ende des Plugins. Diese Pads sind aber keine Pads im herkömmlichen Sinn, sondern repräsentieren Snapshots von ein und dem gleichen Preset. Dieses Preset wiederum sucht man sich hier oben aus, beziehungsweise vorher im Browser. Diese Snapshots repräsentieren einzelne Settings, die man wiederum in diesen Snapshots speichern kann. Und wenn man dieses blaue Viereck von einen Snapshot in den nächsten zieht, sieht man, wie hier die Reglerunterschiede interpoliert werden und langsam von einem Setting zu nächsten gefadet werden. Das ermöglicht mit einer einfachen Mausbewegung mehrere Drehregler auf einmal, oder mehrere Sound-Komponenten auf einmal zu verändern ohne,dass man hier fünf oder sechs verschiedene Automationen gleichzeitig schreiben müsste. Am besten zeige hier mal das kurz, wie sich sowas anhören könnte. [Melodie] [Melodie] [Melodie] Also man merkt, da sind schon sehr krasse Soundunterschiede relativ einfach zu verwirklichen. Und natürlich ist jede dieser Bewegungen auf diesem Pad, voll und ganz automatisierbar. Wer noch tiefer in die Welt von "Alchemy" eintauchen möchte, tut dies am besten hier in der "ADVANCED"-Seite. Hier eröffnet sich die eigentliche Synth-Engine, die hinter "Alchemy" steckt. Leider sprengt es den Rahmen dieses Tutorials komplett, wenn ich da sämtliche Aspekte und Funktionen von "Alchemy" beschreiben würde und versuche einfach nur eine Übersicht zu schaffen. Im Großen und Ganzen besteht "Alchemy" aus vier unterschiedlichen Synthesizern, beziehungsweise in Alchemy-Sprache heißt das "Sources". Hier sehen wir die, "A", "B", "C", "D", beziehungsweise hier "A", "B", "C", "D", stehen für vier Sources. Hier sehen wir eine Übersicht der Filter, der Verwendeten und die Summierung im "MASTER". Im mittleren Bereich sehen wir sämtliche Modulationsquellen, die dem Synthesizer zur Verfügung stehen. Und auf der linken Seite eine Modulationsmatrix, in der wir Modulationsquellen und Modulationsziele miteinander verknüpfen können. Modulationsquellen können die Dinger hier sein, wie Hüllkurven "LFO", "SEQUENCER" und so weiter. Und Modulationsziele könne wiederum fast alle klangformenden Parameter von "Alchemy" sein. Im unteren Bereich des Plugin-Fensters, findet man wieder die bekannten Tabs aus dem "BROWSE"-Fenster, beziehungsweise aus dem "SIMPLE"-Fenster, nämlich den "PERFORMANCE"-Tab, den Arpeggiator, beziehungsweise den Step-Sequencer und die Effekte. Ich möchte an der Stelle aber noch einmal zurückkommen auf die "SOURCES" und mir einen Synthesizer raussuchen, um mal so exemplarisch zu zeigen, wozu eigentlich "Alchemy" so alles fähig ist. Dafür setze ich "Alchemy" einmal zurück in so eine Art Werkszustand. Und das geht unter "FileClear". Wenn ich den Befehl betätige, werden sämtliche Parameter wieder zurückgestellt. Und das schaut dann so aus. Sämtliche Source sind deaktiviert, nur die erste Source ist aktiviert. Man spielt eine Sägezahnwelle ab, die so klingt. [Melodie] Unter dem Tab "GLOBAL", befinden sich "A"-, "B"-, "C"- und "D"-Tabs, beziehungsweise der "MORPH"-Tab. Unter "A", können wir das Synthesizer-"A" weiter bearbeiten. In diesem Drop Down-Feld kann man sich den "Oszillator" aussuchen. Entweder man importiert Audio und das kann ein ganz normales Audio-Wave-File, oder EIF-File sein, aber auch ganze Sample-Bänke des EIX-Samplers von Apple. Beziehungsweise man kann eine Standardwellenform laden, eine virtuell analoge, die Basiswellenformen. Aber auch etwas komplexere, beziehungsweise ausgefallenere Wellenformen finden Sie hier wieder. Auf der rechten Seite von "Alchemy" findet man die Syntheseformen wieder auf die jeder der vier Synthesizer von "Alchemy" zurückgreifen kann. Die virtuell analoge, beziehungsweise die additive Synthese, stehen automatisch zur Verfügung, sobald man eine der virtuell analogen Wellenformen hier aus dem Menü auswählt. Die "SPEKTRAL"-, "PITCH"-, "FORMANT"-, "GRANULAR"- oder "SAMPLER"-Synthese steht erst dann zur Verfügung, wenn man mit externem Audiomaterial arbeitet. Externes Audiomaterial, beziehungsweise Samples, bekommt man so in "Alchemy" hinein in den Drop-Down Feld unter "Import Audio". Im "Import Audio"-Fenster fällt auf, dass "Alchemy" bereits mehrere Orte auf der Festplatte indiziert hat, zum Beispiel die installierte Alchemy-Libary, aber auch die installierte "EXS Factory Samples"-Libary, oder Sampler-Instrumente, die auf den EXS-Sampler zurückgreifen. Nun gibt es auch zwei Möglichkeiten, wie "Alchemy" mit externen Samples umgeht. Die eine ist die traditionelle Art und Weise, nämlich Samples als Samples, beziehungsweise gelayert auf die Tastatur zu importieren und dann dieses Instrument, wie im EXS-Sampler zu spielen. Oder, und das ist eigentlich der Twist an "Alchemy", "Alchemy" kann Samples oder Sample-Bänke importieren und die Samples nach deren Inhalt analysieren und resynthetisieren. Zugegebenermaßen führt das oft zu recht überraschenden Ergebnissen, beziehungsweise klingt dann auch manchmal sehr anders, als die Ausgangs-Samples. Aber das ist glaube ich auch der Reiz dieser Synthese. Wir suchen uns hier einen Sample mal aus. Vielleicht hier, eine "Kalimba". Und importieren die und hören sie am besten gleich einmal an. [Melodie] Ja, man hört, dass der Sample schon etwas anders klingt, aber auch, dass sich die Oberfläche von dem Plugin etwas verändert hat. Im mittleren Bereich findet sich nun ein "REALTIME SPECTOGRAM" wieder, der uns in Echtzeit des Frequenzgehalt des Gespielten wiedergibt. [Melodie] Im unteren Bereich die Bässe, im oberen Bereich die Obertöne. Auch auf der rechten Seite sieht man, dass sich mehrere Reiter freigeschalten haben, nämlich die "ADDITIVE"-Synthese, beziehungsweise "PITCH" und "FORMAT". Aber um wirklich zu sehen, was "Alchemy" nun mit unserem "Kalimba"-Sample gemacht hat, muss man hier auf "Edit" drücken. Unter "Main" sieht man, dass unser Sample auf die komplette Midi-Tastaur gemappt worden ist und das erinnert auch ein wenig an eine EXS-Sampler. Unter "Additive" hingegen sieht man, was "Alchemy" eigentlich mit unserem Sample gemacht hat. Er hat unser Sample nach Obertönen analysiert und stellt diese hier im oberen Bereich dar. Und jede dieser Obertöne, dieser gewählten Obertöne, hat auch eine eigen Hüllkurve hier unten bekommen. Das heißt, wir spielen hier mal einen Ton ab [Melodie] und verändern einfach einmal irgendeinen dieser Obertöne. [Melodie] Und wir hören sofort, dass wir hier [Melodie] sehr stark in das Audiomaterial eingreifen können, was über traditionelle Sample-Methode eigentlich so nur sehr schwer möglich ist. Ich versuche hier noch einmal die Hüllkurve des speziellen Obertons zu verändern. [Melodie] Ja, also hier ist einiges möglich. Auch hier in der Spektral-Analyse noch. Aber das würde jetzt zu weit führen. Aber es sollte einen guten Vorgeschmack für das geben, wofür "Alchemy eigentlich gut ist, nämlich für Sounddesign und für die Erstellung außergewöhnlicher und bisher ungehörter Sounds.

Logic Pro X: Neue Funktionen

Lernen Sie die neuen Funktionen von Logic Pro X kennen und sehen Sie, wie Sie sie in der Praxis einsetzen.

1 Std. 22 min (20 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.03.2017

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