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Windows Server 2012 Grundkurs

Installieren von Windows Server 2012 in Hyper-V 3.0

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Einen virtuellen Server zu erstellen und die Installation von Windows Server 2012 in einer VHD-Datei oder auf einer virtuellen VHD-Festplatte durchzuführen, ist gerade bei Testsystemen unter Windows 7/8 gebräuchlich und nützlich.
09:53

Transkript

erstelle ich jetzt die virtuelle Festplatte.In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie Windows Server 2012 auf einem virtuellen Server installieren und dabei auch eine virtuelle Festplatte verwenden. Das hat zum Beispiel den Vorteil, dass Sie, wenn Sie Windows Server 2012 in einer VHD-Datei auf auf einem physischen Computer installieren mehrere Installationen auf einer physikalischen Festplatte durchführen können. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn Sie auf eine Arbeitsstation mit Windows 7 oder Windows 8 arbeiten und als Administrator ein Testsystem installieren wollen. Generell empfiehlt sich die Installation auf einem physischen Computer in einer VHD-Datei vor allem für Testumgebungen. Im produktiven Umgebungen sollten Sie die Installation nur dann durchführen, wenn die entsprechenden Serverdienste keinen schnellen Festplatten benötigen. Microsoft gibt zwar an, dass die VHD-Installation ähnlich schnell sein soll, wie auf physischen Festplatten, allerdings ist die Geschwindigkeit doch etwas eingeschränkt und vor allem festplattenlastige Systeme, wie SQL-Server oder Exchange Server können von der Leistung beeinträchtigt sein. Für Testumgebungen ist diese Installation aber sehr sinnvoll. So können Sie zum Beispiel parallel zu Windows 7 oder Windows 8 oder auch auf Testserver mit Windows Server 2008 R2 zusätzlich noch Windows Server 2012 in verschiedenen Editionen installieren oder Hyper-V-Server 2012, also die kostenlose Edition von Windows Server 2012, die nur virtuelle Server zur Verfügung stellen kann. Ich installiere jetzt hier den Server in einem virtuellen Server. Sie können die Installation, die ich Ihnen hier zeige, aber auch problemlos in einer ganz normalen physischen Maschine durchführen. Ich verwende hier nur aus Testzwecken auch noch parallel einen virtuellen Server. Ich erstelle über das Kontextmenü mit Neu einen virtuellen Computer, gebe diesem einen Namen srv5, ich speichere die Daten des virtuellen Servers auf der lokalen Festplatte des Hyper-V-Hosts, gebe als Startspeicher 512MB vor, aktiviere aber auch den dynamischen Arbeitsspeicher, verbinde den Server mit seiner virtuellen Switch. Wie Sie hier sehen habe ich zwei physische Festplatten auf dem Server und daher auch zwei virtuelle Switchs zur Verfügung. Ich erstelle eine neue virtuelle Festplatte, lege als Installationsoptionen eine ISO-Datei fest, wähle hier Windows Server 2012 als ISO-Datei aus, diese ISO-Datei wird als DVD-Laufwerk verbunden, stelle die virtuelle Maschine fertig und starte diese. Die folgenden Schritte können Sie auch genau auf den gleichen Weg auf eine physischen Server durchführen. Ich verwende hier nur zur Anschauung einen virtuellen Server auf Basis von Hyper-V 3.0. Es startet jetzt die Installation von Windows Server 2012. Ich aktiviere dazu in der Konsole, das Hyper-V-Manager den Vollbildmodus, entferne die Remotedesktop Titelleiste und starte jetzt die Installation von Windows Server 2012. Ab hier läuft die Installation genau identisch ab, wie bei der Installation auf einem physischen Server oder auch unter Windows 7, Windows 8 oder Windows Server 2008/12. Wenn Sie Windows Server 2012 auf eine VHD-Datei als innerhalb einer virtuellen Festplatte auf einem physischen System installieren wollen, starten Sie ganz normal die Windows Server 2012 Installation und betätigen auf der zweiten Seite, auf der Sie die eigentliche Installation starten, nicht die Auswahl Jetzt installieren, sondern die Tastenkombination Shift, beziehungsweise Umschalt F10. Anschließend öffnet sich eine Befehlszeile innerhalb der Installation. Hier wechsel Sie zunächst mit DiskPart in die Befehlszeilenverwaltung der Festplatten. Das hat den Sinn, dass Sie innerhalb der physischen Festplatte auf den Server eine weitere Datei erstellen, eine VHD-Datei, diese VHD - Datei als virtuelles Laufwerk in der Installation verbinden und auf dieser virtuellen Festplatte mit ihrer physischen Hardwear, Windows Server 2012 installieren. So können Sie ein Testsystem erstellen auf dem Sie parallel mit Windows Server 2012 in verschiedenen Editionen auch mit Hyper-V-Server 2012 oder Windows Server 2008 R2 Windows 7 oder Windows 8 arbeiten können. Das ist für Administrator-Arbeitsstation durchaus sinnvoll. Zunächst geben Sie mit list volume beziehungsweise list disk ein welche Festplatten es gibt, mit select disk 0, Sie sehen hier gibt es nur eine Festplatte, wechseln Sie in den Focus der Festplatte, mit list volume lassen Sie sich die Volumes anzeigen. Sie sehen hier an der Stelle gibt es bereits ein System mit dem Laufwerksbuchstaben C und dem Laufwerksbuchstaben D. Das deutet dann darauf hin, dass es sich hierbei bereits um einen Computer handelt auf dem ein Betriebssystem installiert ist und zwar entweder Windows 7, Windows 8 oder Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012. Diese vier Betriebssysteme legen auf einer Festplatte immer eine eigene Padition an mit dem eigenen Bootmanager. In Windows 8 und Windows Server 2012 hat diese eine Größe von 350 MB und legt die eigentlichen Betriebssystemdateien auf dem anderen Laufwerksbuchstaben fest, der hier eine Größe der restlichen Festplatte hat. Wenn Sie das System booten, sehen Sie natürlich Ihre normale Festplatte unter C, aber wenn Sie mit einem anderen System booten, wie hier mit DiskPart. wird der Bootmanager mit C bereitgestellt und der eigentliche Festplatte mit D. das heißt, Sie erstellen die virtuelle Festplatte hier auf dem Volume D. Um eine virtuelle Festplatte zu erstellen, verwenden Sie in DiskPart den Befehl create vdisk. Jetzt müssen Sie noch festlegen mit file, wo Sie denn diese Datei erstellen wollen, ich verwende hier Anführungszeichen, wir verwenden den Laufwerksbuchstaben D, da es sich hierbei um die freie Festplatte handelt, geben der Festplatte einen Namen win2ki12.vhd, legen als Typ expendable fest, das heißt, die Festplatte kann anwachsen und zwar mit einer Größe bis zu etwa 30 GB. Ich verwende jetzt einfach mal 30000 MB, das entspricht nicht ganz 30 GB. Mit create vdisk file="d:\win2ki12.vhd" type, da muss noch ein Gleichheitszeichen rein, =expandable maximum=30000, erstelle ich jetzt die virtuelle Festplatte. Sie sehen DiskPart hat die virtuelle Festplatte erfolgreich erstellt. Im nächsten Schritt besteht die Aktion darin, dass Sie diese virtuelle Festplatte auswählen. Das heißt, ich sage DiskPart select vdisk und wähle hier die Datei aus, die ich so eben erstellt habe, nähmlich win2ki12.vhd. Die Datei wurde ausgewählt. Im dritten Schritt muss ich jetzt diese erstellte VHD–Datei mit meiner akktuelen Windows Server 2012 Installation verbinden. Dazu wähle ich einfach den Befehl attach vdisk. Bei diesen Befehl verbindet DiskPart die von mir ausgewählte Datei mit der Installation. Sie sehen die Datei wurde jetzt erfolgreich angefügt. Ich kann jetzt das DiskPart Fenster schließen und führe jetzr die Installation von Windows Server 2012 ganz normal fort, wie die Installation auf einem ganz normalen physischen Server. Ich muss im nächsten Schritt den Produktschlüssel eingeben, auf der nächsten Seite kann ich jetzt auswählen, ob ich eine Server Core-Installation oder einen Server mit grafischer Benutzeroberfläche installieren will. Sie können auf diesen Weg jetzt zum Beispiel ein Testsystem installieren und erst einen Server mit grafischer Benutzeroberfläche und dann einen Server Core in einer VHD–Datei, zum Beispiel um bestimmte Serverdienste zu testen. Haben Sie die Installationsvariante ausgewählt, bestätigen Sie noch die Lizenzbedingungen. Das alles entspricht einer herkömmlichen Installation. Ich wähle Benutzerdefiniert aus und jetzt sehen Sie an dieser Stelle, die von Ihnen erstellte virtuelle Festplatte Sie erhalten hier zwar die Warnmeldung: Windows kann nicht auf diesem Laufwerk installiert werden, diese können Sie aber getrost ignorieren. Daher hier noch einmal die Information, verwenden Sie diese Installationsmöglichkeit ausschließlich für Testsysteme, nicht für produktive Server. Sie können in einer solchen Testumgebung, also in einer solchen virtuellen VHD–Datei auch ohne weiteres Hyper-V-Server 2012 installieren und in dieser virtuellen Festplatte mit der physischen Hyper-V Maschine auch virtuelle Server erstellen. Für Testumgebungen ist das alles durchaus sinnvoll. Anschließend starten Sie die Installation und Windows Server 2012 installiert sich in dieser VHD–Datei und alle Dateien, die Sie jetzt hier in diesem Windows System installieren, befinden sich innerhalb der VHD–Datei. Haben Sie auf dem Rechner jetzt mehrere Systeme, zum Beispiel zwei Windows Server 2012 Systeme und starten Sie die Windows Server 2012 Edition, die Sie auf der physischen Festplatte installiert haben, sehen Sie die VHD–Datei auf Ihrer Festplatte. Booten Sie aber die VHD–Datei, dann sehen Sie in der VHD–Datei den Inhalt der VHD–Datei, also sozusagen die eigentliche Installation als ganz normales Laufwerk C, also hier unterscheidet sich nichts von einer herkömmlichen Installation und sehen den Rest der physischen Festplatte als zusätzlich verbundenes Laufwerk. Sie haben in diesem Film gesehen, wie Sie Windows Server 2012 in einer VHD–Datei installieren. Der hier beschriebene Weg funktioniert übrigens auch problemlos mit Windows 7, Windows 8 und Windows Server 2008 R2.

Windows Server 2012 Grundkurs

Lernen Sie den Umgang mit Windows Server 2012 kennen und lassen Sie sich Schritt für Schritt am Live-System zeigen, wie Sie Ihre Administrationsaufgaben optimal erledigen können.

7 Std. 32 min (78 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.03.2013

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