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Windows Server 2016: Neue Funktionen

Installationsdatenträger für Windows Server 2016 erstellen

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Erfahren Sie in diesem Video, welche Schritte erforderlich sind, um einen USB-Stick für die Installation von Windows Server 2016 zu erstellen und dazu die Installations-Images in kleinere Dateien aufzuteilen.
10:59

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie einen USB-Stick zur Installation von Windows Server 2016 erstellen können und anschließend Windows Server 2016 auf Basis dieses USB-Sticks installieren. Die Installations-Imagedatei von Windows Server 2016 ist noch einmal einiges größer als die Installationsdatei von Windows Server 2012 R2. Aus diesem Grund können Sie nicht einfach wie bisher, schnell und einfach mit Tools oder mit einfachen Befehlen einen Installationsdatenträger für Windows Server 2016 erstellen, sondern Sie müssen die WIM-Datei erst aufteilen. Wie Sie dazu vorgehen, zeige ich Ihnen in diesem Video. Ich habe jetzt hier die ISO-Datei von Windows Server 2016 vorliegen. Wenn Sie sich diese Installationsdateien anschauen, sehen Sie, dass es hier generell grundlegende Unterschiede zu Windows Server 2012 R2 gibt. Zunächst gibt es einen neuen Ordner "NanoServer", über den die Nano-Installation abgewickelt wird und im Bereich "sources" finden Sie wie bisher auch die Datei "install.wim", die jedoch so groß ist, dass Sie diese weder auf DVD brennen noch einfach auf einen USB-Stick kopieren können, zumindest nicht, wenn Sie das FAT32-Dateisystem verwenden. Sie könnten zwar natürlich auch NTFS verwenden. In diesem Fall könnten Sie die WIM-Datei problemlos kopieren, generell haben Sie aber dann das Problem, dass die Installation nicht immer sauber funktioniert und in den meisten Fällen gar nicht gestartet werden kann. Das ist aber generell kein Problem, Sie können mit sehr einfachen Bordmitteln in Windows Server 2016, aber auch in Windows 10, diese WIM-Datei in zwei SWM-Dateien aufteilen und die Installation läuft dann genauso ab wie mit dieser großen WIM-Datei. Die Vorgehensweise dazu ist im Grunde genommen sehr einfach. Ich habe hier jetzt mit diesem Server bereits einen USB-Stick verbunden, den ich bereits entsprechend vorbereitet habe. Wenn Sie sich den Inhalt des USB-Sticks anzeigen lassen, sehen Sie zunächst keine Unterschiede. Wenn Sie sich das Verzeichnis "sources" jetzt anzeigen lassen und in das Verzeichnis wechseln, sehen Sie, gibt es jetzt hier keine "install.wim"-Datei, sondern es gibt zwei SWM-Dateien, die zusammen die "install.wim"-Datei bilden und wenn Sie jetzt einen Server auf Basis dieses Installationsdatenträgers installieren, müssen Sie nichts beachten. Der Installationsassistent erkennt diese SWM-Dateien genauso wie die WIM-Dateien. Ich zeige Ihnen, wie Sie einen solchen USB-Stick erstellen können. Was Sie dazu benötigen, ist einen leeren USB-Stick. Wenn Sie den Stick erstellt haben, können Sie danach Dateien auf den Stick kopieren, aber während der Erstellung werden alle Daten auf dem Stick gelöscht. Und Sie benötigen die ISO-Datei von Windows Server 2016, die Sie so wie ich hier in diesem Beispiel auf einem Server bereitgestellt haben. Sie können das Ganze auf Windows Server 2016 machen, können aber auch eine Windows 10-Arbeitsstation verwenden. Ich rufe jetzt hier auf diesem Server die Eingabeaufforderung auf, wechsle in "diskpart". Um mir jetzt die einzelnen Festplatten anzeigen zu lassen, verwende ich den Befehl "list disk". Sie sehen jetzt die Festplatten des Servers, hier ist nur eine 2TB-Festplatte und hier eben der 32GB-USB-Stick. Ich wähle diesen Stick aus mit "select disk 5", lösche ihn, dabei gehen jetzt alle Daten auf dem Stick verloren, daher können Sie keinen Stick verwenden, auf dem sich bereits Daten befinden. Ich erstelle eine neue Partition mit "create partition primary", aktiviere diese, denn Windows Server 2016 kann genauso wie die Vorgängerversionen nur von aktiven Partitionen starten. Ich formatiere das Ganze mit dem FAT32-Dateisystem für die Installation, verwende hier "quick", da die Schnellformatierung wesentlich schneller funktioniert. Das Ganze dauert einige Sekunden, bis der Datenträger formatiert ist. Danach weise ich einen Laufwerksbuchstaben zu und das Ganze war es jetzt auch schon. Ich kann jetzt hier "diskpart" verlassen und ich habe jetzt hier einen freien USB-Stick, auf den ich die Installationsdateien kopieren kann. Das Nächste, was ich jetzt machen muss, ist, die WIM-Datei dieser ISO-Datei auf meine Festplatte in ein Temp-Verzeichnis zu exportieren. Ich lege dazu ein Temp-Verzeichnis an, das Verzeichnis benötige ich, öffne wieder eine Befehlszeile, denn das Tool zum Aufteilen der "install.wim"-Datei wird über die Befehlszeile ausgeführt. Was ich jetzt noch benötige, ist der Laufwerksbuchstabe für die DVD, also die gemountete ISO-Datei. Das Ganze kann ich auch hier überprüfen mit "cd i:" und hier sehe ich jetzt, wenn ich zurück in das Stammverzeichnis wechsle, auch gleich mit "i:" den Inhalt, das Verzeichnis "sources", kann mir die Installationsdateien anzeigen lassen und hier gibt es jetzt die "install.wim"-Datei mit dieser Größe. Ich kann jetzt diese Datei schnell und einfach aufsplitten. Dazu verwende ich das Befehlszeilentool "dism". Die Syntax für diesen Befehl ist im Grunde genommen relativ einfach. Mit "dism" und dann der Option "/Split-Image" machen Sie klar, -- ich schiebe das Fenster mal nach oben -- dass Sie ein Image aufteilen wollen. Danach müssen Sie den Pfad der WIM-Datei eingeben, die Sie aufteilen wollen. Das ist hier nicht das Verzeichnis "f:", sondern das Verzeichnis "i:". Dann geben Sie das Verzeichnis an, in dem Sie die SWM-Datei speichern wollen. Das ist bei mir die Datei "install.swm", nummeriert wird das Ganze automatisch. Das heißt, ich könnte hier statt der "FileSize" 3,6 GB auch kleinere Dateigrößen verwenden, zum Beispiel das Ganze auf DVD aufteilen. In diesem Fall müssten Sie auf den DVDs allerdings noch einige Vorbereitungen treffen, das heißt, mit der Installation über USB geht das wesentlich einfacher, vor allem, weil Sie wirklich die kompletten Installationsdateien auf einen USB-Stick bekommen. Achten Sie darauf, dass hier noch ein Doppelpunkt stehen muss. Danach beginnt das Tool mit der Aufteilung. Das dauert einige Zeit, da jetzt aus der ISO-Datei die notwendigen Daten extrahiert werden. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, wird das hier auch angezeigt und Sie können sich jetzt im Explorer die beiden SWM-Dateien anzeigen lassen und sehen jetzt hier die geringe Größe, die Sie jetzt problemlos auf den USB-Stick kopieren können. Um jetzt den USB-Stick zu erstellen, müssen Sie jetzt einfach komplett die Dateien für die Installation von Windows Server 2016 auf den Stick kopieren mit Ausnahme des "sources"-Verzeichnisses. Das heißt, Sie kopieren jetzt hier zunächst alle Dateien in die Zwischenablage oder direkt auf den Stick und kopieren danach dann diese Dateien auf den entsprechenden USB-Stick. Das Ganze dauert abhängig von der Leistung des Sticks einige Zeit. Danach kopieren Sie die nächsten Dateien auf den Stick, um Windows Server 2016 zu installieren. Auch hier ist die Vorgehensweise dann im Grunde genommen relativ einfach. Sie müssen einfach ein neues "sources"-Verzeichnis erstellen und die WIM-Datei mit den beiden SWM-Dateien ersetzen. Wenn Sie häufiger einen USB-Stick für Windows Server 2016 erstellen wollen, macht es Sinn, dass Sie den Inhalt des Sticks in ein gesichertes Verzeichnis kopieren, dann müssen Sie beim Neuerstellen einfach nur mit "diskpart" den USB-Stick vorbereiten und können dann die kompletten Verzeichnisse, die Sie benötigen, auf den Stick kopieren. Der Kopiervorgang ist jetzt abgeschlossen. Ich erstelle jetzt hier auf dem USB-Stick ein Verzeichnis "sources" und kopiere jetzt den Inhalt aus der ISO-Datei, aus dem Verzeichnis "sources", in dieses Verzeichnis auf dem USB-Stick, aber mit Ausnahme der "install.wim"-Datei, da ich hier sonst eine Fehlermeldung erhalte, da das FAT32-Dateisystem eine Datei dieser Größe nicht speichern kann. Das heißt, ich kopiere jetzt hier alle Dateien außer die "install.wim" auf meinen USB-Stick in das Verzeichnis "sources". Dann fehlt im Grunde genommen auf dem USB-Stick nur noch die WIM-Datei und hier kopiere ich dann schlussendlich einfach nur die beiden SWM-Dateien, die ich erstellt habe. Das war es schon und Sie können anschließend die Installation von Windows Server 2016 schnell und einfach durchführen. Anschließend fehlt jetzt nur noch aus dem Temp-Verzeichnis die von mir angepassten SWM-Dateien. Diese kopiere ich jetzt einfach hier ebenfalls in die Zwischenablage und kopiere Sie in das von mir erstellte Verzeichnis "sources", in dem sich bereits die anderen Dateien von Windows Server 2016 befinden und das Ganze war es auch schon. Sie können jetzt hier mit diesem USB-Stick die Installation von Windows Server 2016 starten. Ich fasse noch einmal zusammen. Um Windows Server 2016 im Netzwerk bereitzustellen, können Sie natürlich weiterhin Tools verwenden wie die Windows Bereitstellungsdienste, System Center Configuration Manager oder eben andere Bereitstellungstools. Sie können natürlich auch virtuelle Server weiterhin mit den ISO-Dateien installieren, aber wenn Sie physische Server installieren und keinen originalen Datenträger von Microsoft zur Verfügung gestellt haben, ist die Installation über einen USB-Stick der einfachste Weg und hier können Sie mit einfachen Mitteln sich einen USB-Stick erstellen. Den Inhalt des USB-Sticks sollten Sie im Netzwerk in ein Verzeichnis sichern, dann können Sie mit einfachen Mitteln jederzeit wieder schnell und einfach einen Installationsstick für Windows Server 2016 zur Verfügung stellen.

Windows Server 2016: Neue Funktionen

Lernen Sie die die neuen Funktionen von Windows Server 2016 anhand praktischer Beispiele kennen.

2 Std. 40 min (19 Videos)
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