MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 1) – Installieren von Windows Servern

Installationsanforderungen für Windows Server 2016 bestimmen

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Bevor Sie mit der Installation von Windows Server 2016 beginnen, sollten Sie unbedingt vorab prüfen, ob Ihre Hardware die Anforderungen des Betriebssystems erfüllt. Erfahren Sie in diesem Video, worauf Sie für einen reibungslosen Betrieb besonders achten müssen.
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Transkript

Die Installationsanforderungen für Windows Server 2016 bestimmen, ist der Fokus in diesem Video. Zuerst einmal die große Frage, was gibt es neues in Windows Server 2016? Dazu habe ich Ihnen einen TechNet-Artikel vorbereitet, der sehr schön zeigt, welche neue Funktionen wurden in Windows Server 2016 implementiert. Wir erhalten die Übersicht. Zuerst einmal, was sich generell geändert hat, was sich in Hyper-V verändert hat, dass zum Beispiel die Nanoservertechnik hinzugefügt wurde, dass die Remote Desktop-Services überarbeitet wurden, dann geht es weiter zu "Identity und Access", das "Active Directory Certificate Services" aktualisiert wurden, dass zum Beispiel die "Trusted Plattform Modus TPN" besser unterstützt werden, "Active Directory Domain Services" besser geschützt werden können, "Active Directory Federation Services", die "Web Application Proxy"-Funktion, dann geht es weiter zu "Management und Automation". Da hat vor allem auch die Windows PowerShell ein zünftiges Update erfahren. Da wurden zusätzliche Features implementiert. Unter "Networking" stehen weitere Funktionen zur Verfügung: "Software-Defined Networking", "TCP Performance Improvement". Es geht weiter zu "Security and Assurance". Zum Beispiel eine weitere Security-Implementation ist "Just enough Administration". Da können Sie in der PowerShell einschränken, wer zum Beispiel gewisse Commandlets ausführen kann und wer nicht. "Credential Guard", "Remote Credential Guard", "Divise Guard", "Shielded Virtual Machines". Es geht weiter zum "Windows Defender" und "Contol Flow Guard". Ein weiteres Kapitel ist "Storage". Da wurden ebenfalls neue Funktionen implementiert. "Storage Spaces Direct", "Storage Replica" sind einige wichtige Punkte, dann "Storage Quality of Service". "Failover Clustering" wurde überarbeitet. "Cloud Witness" wurde ebenfalls überarbeitet. Wie haben die Möglichkeit neu einen Zeugen, eine Witness in der Cloud zu bestimmen. Nicht nur lokal, das ist zum Beispiel eine Neuerung. Dann "Health Services". Sie sehen also, es ist wirklich sehr viel, was in Windows Server 2016 neu hinzugekommen ist oder was bestehend aktualisiert wurde. Gehen Sie diesen Artikel in aller Ruhe durch, um einen Überblick zu bekommen, welche Features wurden neu eingesetzt in Windows Server 2016, welche Funktionen wurden aktualisiert. Wir gehen selbstverständlich in sämtlichen weitern Videotrainings diese verschiedenen Thematiken durch. "Failover Clustering" ist zum Beispiel in der Prüfung 70-740 ein Thema. Andere Themen werden dann in den späteren Prüfungen ebenfalls erarbeitet. Der nächste Punkt ist, was sind für Systemanforderungen notwendig, damit wir überhaupt Windows Server 2016 installieren können? Auch da haben ich Ihnen einen TechNet-Artikel vorbereitet, der genau diese Voraussetzungen beschreibt. Zuerst einmal eine wichtige Notiz. Wir sehen hier diese Notiz über die Core-Konfiguration, also einen Server Core. Hier wird beschrieben, dass Sie zum Beispiel einen Server mit "GUI", also mit einer grafischen Benutzeroberfläche nicht mehr in einen Server Core konvertieren können. Das war mir "2012 R2" noch möglich. Haben Sie sich für eine GUI-Installation entschieden, bei der Installation konnten Sie nachträglich diesen Server in einen Server Core konvertieren. Das ist nicht mehr möglich in Windows Server 2016, beziehungsweise das wird offiziell von Microsoft nicht mehr unterstützt. Das ist hier in dieser Notiz beschrieben. Schauen wir uns die Systemvoraussetzungen an, um einen Windows Server 2016 zu installieren. Da kommt eine weitere Notiz, Sie sehen hier "Important". Hier heißt es sinngemäß. Da Windows Server 2016 sehr viele verschiedene Bereitstellungsmethoden unterstützt, ist es faktisch unmöglich einen eindeutigen Vorschlag zu machen, welche Hardwarevoraussetzungen erfüllt sein müssen damit die Installation durchgeführt werden kann Warum? Ganz einfach, ein Nanoserver braucht viel weniger Hardwareleistung, als ein Server mit "GUI" und "Desktop Experience". Sie sehen das hier beschrieben "Server with Desktop Experience". Das bedeutet, dass dieser Server viel mehr Rechenleistung braucht, als ein Nanoserver. Darum ist es fast unmöglich eine Empfehlung abzugeben, wie muss die Hardware in ihrem System vorkonfiguriert oder vorhanden sein, damit Sie den Windows Server 2016 installieren können. Das bedeutet, es ist abhängig von der Bereitstellungsmethode. Eine Voraussetzung ist beispielsweise der Prozess. Wir brauchen mindestens einen 1,4 Gigahertz 64-bit Prozessor. Kompatibel mit dem 64-bit-Befehlssatz, Support NX und DEP, dann weiter zum Beispiel "Second Level Address Translation". Das sind Informationen, die Sie beherzigen sollten, wenn Sie zum Beispiel neue Server-Hardware kaufen, dass im Minimum ein solcher Prozessor vorhanden ist. Ganz ehrlich, in den neusten Serversystemen, die Sie heutzutage kaufen, sind diese Vorgaben kein Problem. Sämtliche Intel-Prozessor unterstützen genau diese verschiedenen Technologien. Es geht weiter zum Arbeitsspeicher, zum "RAM". Im Minimum 512 MB. Das bedeutet Sie müssen im Minimum 512 MB RAM zur Verfügung stellen, damit der Server während des Betriebs funktioniert. Ganz wichtig, und Sie sehen genau weiter unten die Empfehlung "Important". Das bedeutet aber, wenn Sie für die Installation nur 512 MB RAM zu Verfügung stellen, dann wird die Installation, die neue Installation nicht ausgeführt werden können. Sie brauchen da etwas mehr Arbeitsspeicher und das wird hier beschrieben: "Allocate More than 800 MB RAM", damit die Installation auch tatsächlich funktioniert. Sie können dann später etwas Arbeitsspeicher wegnehmen, aber nicht unter das Minimum, also immer noch 512 MB muss vorhanden sein. Dann noch der "Error Correcting Code ECC" muss ebenfalls vom Arbeitsspeicher unterstützt werden. Dann geht es weiter zu "Storage Controller and Disk space requirements". Sie erhalten auch hier wieder eine Notiz. Diese Minimumangabe von 32 Gigabyte bezieht sich zum Beispiel auf einen Server Core. Da würde ich meinen, das ist vielleicht nicht unbedingt gerade großzügig, aber es würde funktionieren. Selbstverständlich ist mehr Speicherplatz immer besser. Wenn Sie einen Server mit "GUI" und "Desktop Experience" auswählen, dann sind Sie mit 32 Gigabyte wahrscheinlich schlecht unterwegs. Es werden einige Windows-Patches, einige Security-Patches installiert und dann sind diese 32 Gigabyte sehr schnell aufgebraucht. Das bedeutet also, ich würde Ihnen empfehlen da, seien Sie großzügig, wenn Sie genügend Speicherplatz zur Verfügung haben, dass Sie dem Betriebssystem vielleicht eine Disk zuweisen, die etwa 100 Gigabyte oder mehr sogar hat, damit Sie später keine Probleme erhalten, dass der Diskplatz dann zu Ende geht. Das ist ein möglicher Weg, den Sie da einschlagen können. Dann geht es weiter zu den "Netzwerk adapter"-Voraussetzungen. Da empfiehlt es sich auch, dass Sie einen "Ethernet-Adapter", also eine Netzwerkkarte einsetzen, die mindestens Gigabite unterstützt. Dann die "PXE envoirements" sollte ebenfalls unterstützt werden. Ganz ehrlich, in den neueren Netzwerkkarten-Adapter ist das kein Problem. Die meisten Netzwerkkarten unterstützen diese PXE-Umgebung. Dann gibt es zusätzliche Voraussetzungen, zum Beispiel ein DVD-Laufwerk, wenn Sie eine Installation bei einem physichen Server durchführen wollen. Ganz ehrlich, das DVD-Laufwerk hilft Ihnen dabei nicht viel, weil die Ether-Datei von Windows Server 2016 ist ungefähr 5,2 Gigabyte groß und diese Ether-Datei können Sie nicht auf eine normale DVD brennen. Da empfiehlt es sich, dass Sie zum Beispiel mit einem USB-Stick arbeiten, um diese Installation durchführen zu können. Dann weitere Voraussetzung im Bezug auf "UEFI", dann auf die grafischen Umgebungen, dass Sie da mindestens 1024x768 Auflösung zur Verfügung haben. Dann noch die Tastatur und die Maus. Also ich denke diese zusätzlichen Voraussetzungen, die sind mehr oder weniger klar. Nichtsdestotrotz Sie erhalten auch hier wieder eine Notiz. Zum Beispiel über das TPM-Modul. Wie Sie dazu vorgehen müssen, damit es auch korrekt unterstützt wird. Die Installation von einem Nanoserver, was Sie da berücksichtigen sollten, welche Voraussetzungen da getroffen werden müssen, das werden wir zu einem späteren Zeitpunkt behandeln. In diesem Video habe ich Ihnen einen ersten Einblick gegeben zu den neuen Funktionen von Windows Server 2016 und welche Hardwarevoraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Sie erfolgreich eine Installation von Windows Server 2016 durchführen können.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 1) – Installieren von Windows Servern

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3 Std. 16 min (26 Videos)
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