NAS mit Synology lernen

Installation und RAID-Konfiguration der Synology DS2015xs

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Dieser Film zeigt die Installation des Betriebssystems DSM 5.1 und die Auswahl der richtigen RAID-Konfiguration, die auf dem Profi-Modell möglich ist – menügeführt, per Web-Assistent.
10:08

Transkript

Im Folgen zeige ich kurz die Installation des Betriebssystems DSM für die Synology DS2015xs, und auch die kann ich wieder in meinem lokalen Netzwerk finden, indem ich den Befehl disksatation und dann Doppelpunkt Port 500 eingebe. Und er findet meine angeschlossene DiskStation und ich kann sie jetzt einrichten. Klicke auf Einrichten. Kann manuelle oder automatische Installation wählen. Klicke auf installieren. Jetzt weist er mich noch einmal darauf hin, das auf den 5 Festplatten, die ich eingebaut habe, alle Daten gelöscht werden und damit bin ich einverstanden und bestätige das kurz. Und jetzt läuft die eigentliche Installation des Betriebssystems auf das NAS. Und ich hab das natürlich wieder etwas abgekürzt, damit es etwas schneller geht. Klicke auf Weiter. Jetzt muss ich noch einen Servernamen, also einen Namen für das NAS eingeben. Da nehme ich einfach den Namen wie das Gerät heißt, nämlich DS2015xs. Den Benutzernamen admin für Administrator ein Kennwort, das ich noch einmal bestätige, und klicke auf Weiter und jetzt wird das Benutzerkonto erstellt. Jetzt muss ich mich noch entscheiden, ob jeweils die aktuelle Betriebssystemversion, wenn es ein Update gibt, aufgespielt werden soll. Damit erkläre ich mich in dem Fall einverstanden, das macht Sinn. Meine anonymen statistischen Daten möchte ich nicht an Synology übertragen und klicke auf Los und wie ich jetzt an der Benutzeroberfläche sehe, sieht de ganz genauso aus, wie bei allen anderen DiskStations von Synology. Nur, das ich jetzt hier andere Programme zusätzlich erhalte. Und vor allen Dingen kann ich hier auch dem NAS sagen welche Festplatten, genauer gesagt, welche RAID Konfiguration ich wählen möchte und das zeige ich Ihnen jetzt mal im Folgenden. Eine Besonderheit der DiskStation 2015xs ist die RAID Konfiguration der Festplatten. Damit kann ich das NAS schneller und oder auch sicherer machen. Und da gibt es verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten. Hier sehe ich nochmal die DS2015xs mit ihren 8 Laufwerkseinschüben. 5 Festplatten habe ich dort eingebaut, also ich kann dort bis zu 8 Festplatten einbauen. Und jetzt erkläre ich Ihnen zunächst mal, was eigentlich RAID bedeutet. Wenn ich mindestens 2 Festplatten oder mehr in mein NAS eingebaut habe, kann ich sie über ein so genanntes RAID miteinander verbinden, und das gesamte NAS schneller und sicherer machen. Durch die redundante Anbindung mehrerer Festplatten, das bedeutet nämlich der Name RAID, habe ich mehr Sicherheit im Betrieb, falls mal eine Festplatte ganz oder teilweise ausfallen sollte. Für diese zusätzliche Betriebssicherheit benötige ich immer mindestens zwei installierte Festplatten, die möglichst, aber nicht unbedingt die gleiche Größe oder Speicherkapazität haben sollten. Die einfachste Möglichkeit, mehrere Festplatten in einem NAS zu installieren, nennt sich JBOD oder Just A Bunch Of Disks. Dabei werden einfach nur mehrere Festplatten ins NAS eingebaut wie auch in einen PC und ich kann einzeln auf sie zugreifen. Dabei habe ich aber keinen besonderen Schutz meiner Daten weil diese Festplatten dann nicht als RAID konfiguriert werden. Aber auch wenn ich ein RAID installiere, welches meine Daten besonders sichert, ersetzt so ein RAID kein eigenes Backup meiner Daten. Denn wenn ich mal aus Versehen Dateien auf meinem RAID lösche, kann ich sie auch nicht ohne Weiteres wieder hervorzaubern. Das geht nur dann, wenn ich die wichtigsten Daten auf meinem NAS regelmäßig auf einem anderen externen Datenträger sichere. Zum Beispiel auf einer USB Festplatte. Ein RAID bietet mir daher nur eine erhöhte Sicherheit im laufenden Betrieb. Wenn mein NAS zum Beispiel 24 Stunden ununterbrochen in Betrieb ist, und dabei ein Festplattendefekt auftritt. Hier mal die gängigsten RAID Konfigurationen die man auch als RAID Level bezeichnet. RAID 0 steht für eine Konfiguration, bei der ich einfach nur zwei oder mehrere Festplatten so miteinander verbinde, dass sie wie ein einziges, großes Laufwerk verwendet werden. Das erhöht zwar deutlich die Zugriffsgeschwindigkeit auf das NAS bietet aber keinen Schutz gegen einen Festplattenausfall. Wenn nur eine dieser Festplatten ausfällt, sind möglicherweise auch die Daten auf den anderen Festplatten verloren je nachdem, wie sie gerade auf den vorhandenen Festplatten verteilt sind. So eine Konfiguration kann dann sinnvoll sein, wenn es besonders um höchste Geschwindigkeit geht, zum Beispiel für das Streamen von HD Videos. Bei RAID 1 werden 2 Festplatten während des laufenden Betriebs gespiegelt. Alles, was man auf der einen der beiden Festplatten speichert, ändert oder löscht, wird automatisch auch auf der anderen ausgeführt. Fällt nun eine der beiden Festplatten aus, habe ich immer noch eine vollständige Kopie aller meiner Daten auf der anderen Platte und kann problemlos die defekte Festplatte austauschen. Bei RAID 5 werden mindestens 3 oder mehr Festplatten so miteinander verbunden, dass immer mindestens eine Festplatte komplett ausfallen darf ohne das Daten verloren gehen. Auch in diesem Fall kann ich die defekte Festplatte austauschen und der RAID Verbund wird dann nur vom NAS wieder neu hergestellt. Dieser Vorgang kann bei der ersten Installation eines RAID 5 oder auch nach dem Austausch einer defekten Platte je nach Ihrer Größe, mehrere Stunden dauern. Synology hat sich ein eigenes RAID System ausgedacht, das sich hybrides RAID nennt. Es funktioniert ebenfalls vollautomatisch und ich empfehle es jedem, der sich noch nicht so gut mit den verschiedenen RAID Leveln auskennt, und einfach ein schnelles und sicheres NAS installieren möchte. Auch bei diesem System darf, je nach der Zahl der eingebauten Festplatten, mindestens eine ausfallen, ohne das es zu einem Datenverlust kommt. Nachdem wir jetzt wissen, welche RAID Konfigurationen es so gibt, gehen wir jetzt in unser NAS und dort auf das Hauptmenü und dort zum Speichermanager, um unser RAID einzurichten. Zunächst mal ist ja nur das Betriebssystem installiert worden. Ich sehe hier dass 5 Festplatten installiert worden sind und das soweit alles in Ordnung ist. Wir haben noch kein Volume eingerichtet, also praktisch ein Laufwerk, das wir nachher auch zum Speichern unserer Daten benutzen können. Das müssen wir erstellen. Da gibt es zwei Modi. Schnell und Benutzerdefiniert und wenn ich schnell wähle, erstellt das System automatisch auch ein Synology Hybrid RAID Volume, das ich Ihnen gerade erklärt habe, das die Leistung und den Speicherplatz optimiert. Ich kann jetzt entscheiden, ob ich ein Volume, also ein Laufwerk auf dem RAID haben möchte oder mehrere Laufwerke, also verglichen mit Windows wären das dann C:, D: und E: Laufwerk zum Beispiel. Ich wähle jetzt nur mal ein Laufwerk aus und hier sehe ich nochmal alle meine 5 Datenträger, die ich verwenden möchte. Jeweils mit 4,5 Terrabyte. Und hier kann ich jetzt den RAID Typ auswählen. Also RAID 5 zum Beispiel, RAID 6 funktioniert ähnlich. Das ist alle mit Datenschutz sozusagen und ohne Datenschutz wäre JBOD, Just a Bunch Of Discs oder RAID 0 was ebenfalls keine Redundanz hat also sprich ich habe zwar ein schnelles NAS dann aber es ist nicht abgesichert, falls eine Festplatte ausfällt. Also wähle ich jetzt RAID 5. Jetzt kann ich entscheiden, ob ich eine Festplattenüberprüfung durchführen möchte. Das heißt, die Festplatten, die ich eingebaut habe werden vor der Initialisierung und Formatierung noch mal geprüft. Und hier sehe ich noch mal zusammengefasst, was ich ausgewählt habe. Alle 5 Datenträger. Dort soll RAID 5 installiert werden, mit einer Datenträgerüberprüfung. Und könnte dann beginnen. Ich möchte aber ein Synology Hybrid RAID installieren, das SHR. Das wähle ich auch aus und wie ich Ihnen ja bereits erklärt habe, halte ich das, wenn Sie sich nicht sicher sind, welches RAID für Sie jetzt das Beste ist und Sie wollen aber eine gewisse Datensicherheit haben, das Sie ebenfalls dieses Hybrid RAID von Synology auswählen, und Ihr NAS entsprechend einrichten. Dann entscheide ich noch: Ja Festplattenüberprüfung durchführen, bei der ersten Initialisierung. Das kann etwas länger dauern aber dafür bin ich dann auch auf der sicheren Seite, das meine Festplatten auch alle physikalisch in Ordnung sind. Hier wird mir noch mal de Gesamtkapazität angezeigt 18 Terrabyte, 5 Datenträger mit dem SHR System. Das wird gespeichert. Und jetzt beginnt das NAS gleich mit der Initialisierung des RAID Systems über diese 5 Datenträger und das Interessante ist, bei einem RAID 5 System zum Beispiel kann das viele, viele Stunden dauern bis das fertig erstellt ist dieses RAID auf den vielen Festplatten, bei dem Synology Hybrid RAID, werden Sie gleich sehen, geht das relativ schnell. Das heißt, das RAID steht sehr schnell zur Verfügung. Hier sehe ich auch gleich: 18 Terrabyte stehen zur Verfügung und nur 12 Megabyte sind bisher belegt, das ist das Betriebssystem, und dann kann ich das RAID sofort benutzen. Und jetzt kann ich ganz normal über das Paketzentrum meine Anwendungen für dieses NAS installieren. Dazu gehe ich wider auf das Paketzentrum oben links, und wähle jetzt aus meine Serverprogramme Audio Station, Video Station, Photo Station und so weiter. Hier sehe ich noch den iTune Server, den ich installieren kann und verschiedene andere Medienserver wie Logitech Mediaserver. Das installiere ich analog wie ich es bereits gezeigt habe für die DS214play. Wie gesagt, das Schöne an dem DSM Betriebssystem ist, das die Benutzung, die Benutzeroberfläche für alle Laufwerke von Synology die gleiche ist. Noch ein paar Worte zur Transcodierung. Die DS2015xsplay kann selbstverständlich ebenfalls On-the-Fly also während des laufenden Betriebes meine Videos transcodieren, also konvertieren in ein Format, das mein Fernseher oder mein Tablet verstehen. Der einzige Unterschied ist zur DS214play, die DS214play kann auch in FullHD also 1080p transcodieren während diese DiskStation, die eher für den Firmen- oder Unternehmenseinsatz gedacht ist, das nur bis 720p, das entspräche HDReady auf Ihrem Fernseher transcodieren kann.

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1 Std. 45 min (19 Videos)
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