Raspberry Pi Grundkurs

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Mit einem Sambaserver können Sie den Raspberry Pi in Ihr Heimnetzwerk einbinden und ganz problemlos mit Ihrem Explorer (Windows) oder Finder (Mac) darauf zugreifen.
07:00

Transkript

Mein kleiner Raspberry vor mir. Er hat hier einen eigenen Namen, mit dem er sich im Netzwerk anmeldet. Aber immer, wenn ich mich mit PuTTy drauf verbinden möchte, dann muss ich hier noch die IP-Adresse kennen. Und es wäre schön, wenn ich hier statt 10.0.0.122 einfach "raspberry.local" eintippen könnte. Das kann ich mir weitaus leichter merken, als diese Nummer. Und wie wir das machen, dass stell ich jetzt in diesem Video ein. Zunächst einmal verbinde ich mich auf dem Raspberry. Login as: pi Password as: raspberry Und jetzt muss ich erstmal eine Software auf dem Raspberry installieren. Und Software installiert man immer mit dem Befehl "apt-get install" Und dieses "sudo" am Anfang hier, das bedeutet, dass ich das Ganze mit Superuser-Rechten mache. Also, ich mache das Ganze als Superuser, weil nur dieser Superuser darf eben Software installieren. "apt-get install" - das ist immer gleich, und dann sage ich, welche Software ist tatsächlich installieren möchte. In dem Fall heißt sie "avahi-daemon" Ich beende diese Eingabe mit "Return", und muss hier noch mal das Ganze bestätigen, dass ich das tatsächlich installieren möchte. Und jetzt kann es auch schon mal eine Minute dauern, und es lohnt sich einen Kaffee zu holen. So, mein Raspberry hat einen guten Tag. Er hat das schnell installiert. Als nächstes möchte ich noch dem Raspberry sagen, dass er immer diesen Avahi-daemon starten soll, wenn der Raspberry an sich auch startet. Also mache ich das Ganze wieder mit "sudo", also mit erweiterten Rechten, und dann sage ich "insserv" Das ist der Befehl, mit dem ich dem Raspberry mitteile, dass er den Avahi-daemon in seine Starter-Skripte aufnehmen soll. "avahi-daemon" - das Ganze soll aufgenommen werden. Und jetzt bekomme ich hier eine Fehlermeldung: "warning: script "mathkernel" missing LSB tags … " Diese LSB-Tags - das sind Tags, die von einem anderem Programm stammen, in dem Fall von der "wolfram-engine". Die brauchen wir nicht. Also, können wir sie einfach removen. Sie sehen hier schon wieder "sudo apt-get", das ist gleich, und dann "remove", und in dem Fall "wolfram-engine". Mit dieser "wolfram-engine" können wir mathematische Schaubilder zeichnen. Aber das möchten wir nicht. Also, nehme ich jetzt diese "engine" heraus. Jawohl! Ich möchte fortfahren. Und sobald wir das gemacht haben, können wir nochmal den Avahi-daemon in unsere Starter-Skripte aufnehmen. So, diese "engine" ist entfernt worden. Also, klicke ich einfach zweimal mit der Cursortaste nach oben, und dann bin ich schon beim vorletzten Befehl "sudo insserv avahi-daemon" Jetzt hat alles funktioniert, und dieser Daemon ist jetzt tatsächlich in den Starter-Skripten auch eingebaut. Als nächstes muss ich noch eine kleine Konfigurationsdatei schreiben. Das mache ich auch wieder mit den Superuser-Rechten: "nano" das ist ein kleiner Editor, den Sie gleich sehen werden, den ich auf der Kommandozeile starte. Und dann sage ich, welche Datei ich jetzt bearbeiten möchte, und diese Datei liegt im Verzeichnis "/etc/avahi/" Und es reicht, wenn ich hier die ersten Buchstaben eintippe und dann auf die Tabstop-Taste gehe. Wenn ich hier einfach nur "ser" eingebe und dann auf Tabstop, dann gibt mir der Raspberry automatisch das einzig mögliche Verzeichnis mit diesem Namen-Speaking zurück. "multiple.services" - so heißt die Datei, die ich starten möchte. Die gibt es noch nicht. Also muss ich den Namen hier komplett reinschreiben. Und Sie sehen, ich habe jetzt hier einen kleinen Editor. Und in diesen Editor da hole ich mir jetzt einfach aus den Projektdateien den entsprechenden Text. Fahre mit der Maus hier drüber und klicke einfach auf die rechte Maustaste. Und dann wird hier automatisch dieser Text hier eingetragen. Sie sehen bei diesem etwas rudimentären Editor unten die Befehle. Wir haben zum Speichern den Befehl Steuerung + O, und zum Beenden Steuerung + X. Das mache ich jetzt mal: Steuerung + O. Jetzt bekomme ich hier unten noch mal die Meldung: unter welchem Namen möchte ich diese Datei denn speichern? Das ist der vorgegebene Name. Bestätige ich mit "Okay" und mit Steuerung + X komme ich wieder zurück auf die Kommandozeile. Jetzt muss ich nur noch meinen Daemon neu starten, denn ich hab ja immerhin die Konfigurationsdatei geändert. "sudo /etc/init.d/avahi-daemon restart" Klicke auf "Okay" und damit ist der Daemon neu gestartet. Wenn Sie sich jetzt auf einem Linux-Rechner oder auf einem Apple-Rechner befinden, ist alles in Ordnung und Sie können sofort über "raspberrypi.local" (dieses ".local" ist wichtig) auf Ihren Raspberry zugreifen. Wenn Sie sich auf einem Linux-Rechner oder auf einem Apple-Rechner befinden, dann ist alles in Ordnung und Sie können per sofort auf raspberrypi.local zugreifen, indem Sie nicht mehr die IP-Adresse verwenden, sondern den Namen des Raspberrys, gefolgt von einem ".local", damit alle auch wissen, dass wir uns im lokalen Netzwerk befinden. Ich habe hier eine Windows-Maschine und dazu brauche ich noch eine zusätzliche Software. Die bekomme ich kostenlos bei support.apple.com/kb/DL999 Das ist eine Software für den Bonjour Print Service. Das bedeutet, ich installiere diese Software auf meiner Windows-Maschine und ich kann dann auch auf diesen Namen ".local" zugreifen. Das mache ich mal. Ich gehe hier auf "Download" speichere die Datei. So, und dann habe ich sie hier in meinem Downloads-Ordner, führe die Datei aus. Und gehe hier durch den Installationsprozess komplett durch. Jawohl, bestätige das noch ein paar Mal mit "Ja". "Fertigstellen" Jetzt mache ich hier mal wieder Platz. Logge mich aus meinem Raspberry aus mit "exit". Und wenn ich jetzt PuTTy neu starte und hier nicht mehr die IP-Adresse eingebe, sondern "raspberrypi (der Name meines Raspberrys) .local", ich jetzt auf "Open" gehe, dann sehen Sie, bekomme ich hier noch mal ein Security Alert. Irgendwie hat PuTTy tatsächlich einen Raspberry gefunden. Und ich kann mich hier einloggen mit "pi", "raspberry". Das ist also der Raspberry, mit dem ich mich normalerweise über die IP-Adresse verbinde. Kann ich mich jetzt zusätzlich noch mit "raspberrypi.local" verbinden. Eine weitaus bequemere Methode und leichter zu merken, als die komplizierte IP-Adresse.

Raspberry Pi Grundkurs

Wecken Sie den "Bastler" in sich und lassen Sie sich zeigen, wie Sie den Minicomputer Raspberry Pi für den praktischen Einsatz zuhause oder für mobile Zwecke nutzen können.

2 Std. 2 min (29 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.03.2014
Aktualisiert am:06.02.2017

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