Photoshop CC 2017 Grundkurs: Fotografie

Inhaltsbasierte Technologien

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Unter dem Schlagwort "inhaltsbasiert" finden sich eine Reihe von Technologien, die die sachgerechte Bildbearbeitung in Photoshop spürbar erleichtern, sagt Martin Dörsch. Hier erklärt er, welche Funktionen er damit meint.

Transkript

Nun möchte ich verschiedene Technologien zeigen, die das Retuschieren in Photoshop, wenn sie funktionieren, wirklich um einiges schneller machen. Und diese Technologien sind alle so zusammengefasst unter dem Schlagwort "Inhaltsbasiert", und zwar zuerst möchte ich damit beginnen, dass ich den Hintergrund breiter mache. Das klingt so ja einfach nach rechts ziehen, aber das funktioniert nicht, ich zeige das gleich hier warum. Ich lösche als erstes einmal hier diese Kurven-Ebene für die Kontrolle, die brauche ich jetzt einmal nicht mehr und erstelle mir da einmal eine zusammengefügte Ebene von allem. Mache das mit Shotcut Command+Alt+Shift+I, Steuerung+Alt+Shift+I auf Windows, und das ist jetzt alles darunter sichtbare auf eine Ebene zusammengerechnet. Genau, so und jetzt möchte ich auch noch die Hintergrund-Ebene entsperren, indem ich hier einfach einmal auf das "Schloss" darauf klicke und werde mir einfach einmal die Arbeitsfläche vergrößern, indem ich da jetzt das Freistellen-Werkzeug nehme und hier nach links ziehe, ich möchte das Bild in eine ungefähr quadratische Form bringen, sollte so ungefähr passen, zack, und bestätige das einfach einmal mit dem Häkchen, so. Und jetzt könnte man ja sagen, ja wenn ich da jetzt den Hintergrund haben will, dann Command+T, "Frei transformieren", und ich transformiere das raus. Nein, so macht man das natürlich nicht, also Esc. Denn wenn ich das jetzt einfach nach rechts ziehe über "Bearbeiten" "Frei transformieren", dann werden natürlich alle Pixel gestreckt und natürlich mein Model wird auch gestreckten und das würden sie wahrscheinlich nicht sehr sehr gern sehen. Was man aber machen kann, ist etwas Ähnliches und eigentlich sehr Geniales, und zwar kann ich über "Bearbeiten" in den Bereich "Inhaltsbasiert skalieren" gehen. Und dieses Werkzeug ist sehr sehr geniale, es funktioniert oft sehr, sehr gut manchmal wirklich nicht so gut, aber für solche Dinge, wo der Hintergrund, sehr gleichmäßig ist und eine Person drinnen steht, ist es sehr praktisch. Zum Beispiel möchte ich dieses Bild auf Instagram posten und da soll es eher quadratisch sein, und da ist dieses Hochformat, wie es jetzt ursprünglich ist, einfach zu schmal und für quadratisch brauche ich mir Platz, und diesen Platz, also diesen Hintergrund kann ich mir über dieses "Inhaltsbasierte skalieren" holen, indem ich da jetzt reingehe und nach links ziehe. Was jetzt passiert, ist eigentlich sehr genial, denn Photoshop baut da jetzt links und rechts Pixel dazu und lässt aber mein Model in der Mitte, eigentlich in Friede. Das kann jetzt wirklich sehr, sehr weit nach links rausziehen. Wenn das jetzt Probleme gibt, dass jetzt Personen mit skaliert werden, da kann man hier im oberen Bereich auf dieses kleine Männchen klicken, und es werden jetzt Hauttöne bewahrt, das heißt, Photoshop skaliert jetzt Hauttöne nicht mit, das heißt, die werden automatisch maskiert. Aber in meinem Fall gefällt mir das so schon, ganz gut, darum kann ich das jetzt einfach bestätigen, und als Kontrolle blende ich einfach einmal diese Ebene aus und ein, aus und ein, und jetzt sieht man, dass hier ganz viel Wand dazugekommen ist und hier ein wenig Wand dazugekommen ist. Was aber Photoshop noch zusätzlich gemacht hat, ist das ja beim Skalieren hier jetzt eben diese Pixel dazugerechnet hat, aber auch auf die Verläufe in der Farbe geachtet hat, weil wenn ich hier einen Verlauf drinnen hätte, weil ich auf einer grauen Rückwand fotografiert hätte, dann würde mir dieser Verlauf natürlich mit skaliert werden, also das ist jetzt "Inhaltsbasiert skaliert" -schreiben wir das klein - genau. Und ich habe da jetzt mehr Hintergrund darauf, "mehr Hintergrund" genau. So, und jetzt kann ich überlegen, ob die Position hier in Ordnung ist oder nicht. Und dazu dupliziere ich mir die Ebene ein weiteres Mal, einfach zur es Sicherheit Command+J und das ist jetzt die Position, so, und jetzt kann ich folgendes machen: Und zwar gibt es hier wiederum bei den verschiedenen Reparatur-Werkzeugen ein inhaltsbasiertes Verschieben-Werkzeug. Und da kann ich jetzt einen Bereich auswählen, einfach klicken und mit der Maus drüber fahren, das ist so dieser Bereich, so, zack, der ist jetzt ausgewählt und jetzt kann ich sie einfach nehmen und ein wenig nach links schieben. Und wenn ich da jetzt weit nach links schiebe, dann sieht man, dass der Hintergrund natürlich wieder ja rauskommt. Das Spannende ist aber folgendes: Wenn ich jetzt hier loslasse und sage ja die Position gefällt mir so, kann ich das bestätigen, dann wird jetzt der Hintergrund rausgerechnet, da sieht man, dass jetzt eine Analyse läuft, jetzt wird der Hintergrund entfernt und dann wird über den Hintergrund die neue Position meines Models drüber gestellt, Command+D, die Auswahl aufheben und man sieht, ich müsste jetzt hier noch ein wenig korrigieren, hier im oberen Bereich noch korrigieren, aber das ist eigentlich relativ schnell erledigt, also hier oben sowieso, hier unten eigentlich auch relativ schnell, da müsste ich einfach hier noch diese Linie gerade weiterziehen. Aber was Photoshop eben macht ist, dass er die Bereiche rausnimmt und an eine andere Stelle rüberstellt. Ich möchte da jetzt aber sie, ohne dies nicht genaue Mitte haben, deshalb nehme ich es wieder zurück, Command+Z, beziehungsweise eigentlich kann ich direkt diese Ebene löschen. Das heißt, ja weg damit, diese Ebene brauche ich nicht. Ich möchte jetzt andere inhaltsbasierte Methoden noch hier zeigen, die sehr sehr spannend sind, und zwar ein Werkzeug, dass ich sehr sehr lange nicht mehr verwendet habe, aber eigentlich ganz ganz toll ist, ist das Werkzeug, das man auch hier drinnen findet unter den Reparatur-Werkzeugen nämlich das Ausbessern-Werkzeug, und zwar habe ich das Ausbessern-Werkzeug deshalb ganz lange nicht verwendet, weil man damit sehr sehr lange immer auf einer gefüllten Pixelebene arbeiten musste, und das funktioniert so, man hat jetzt einen Bereich genommen und den nur anders hingezogen und der ist einfach auf dieser Ebene jetzt korrigiert worden, das heißt, wenn ich jetzt beispielsweise so etwas gemacht hätte und irgendwann drauf gekommen bin, na ja, so richtig toll war das nicht, hätte ich alle Schritte wieder rückgängig machen müssen und hoffen müssen, dass da einfach noch alles da ist, das heißt, nicht so toll rückgängig, was man jetzt aber machen kann, ist folgendes: Man erstellt sich eine neue Ebene, ich nenne die jetzt einfach wieder, ja "Ausbessern", weil dass das Ausbessern-Werkzeug ist, und jetzt kann man den Modus von diesem Ausbessern-Werkzueg von "Normal", wo man ja immer auf der gleichen Ebene arbeiten muss auf "Inhaltsbasiert" umstellen, und bei Modus " Inhaltsbasiert" kann ich alle Ebenen aufnehmen, das heißt wiederum, dass ich hier so eine Fehlstelle in der Wand einfach so markieren kann, ich bin hier jetzt auf der leeren Ebene, jetzt kann ich die Quelle für meine Reparatur wählen, zum Beispiel hier unten und die wir jetzt da oben eingerechnet, Command+D, Steuerung+D auf Windows, damit die Auswahl aufgehoben wird, und jetzt habe ich auf dieser oberen Ebene wirklich diese Retusche, diese Korrekturen drauf liegen. Und damit kann man natürlich jetzt sehr schnell auch hergehen und Bereiche reparieren probieren, zum Beispiel so wie hier, wo ich eine Moiré drinnen habe, kann ich einfach probieren, ob das funktioniert, indem ich da jetzt so drüberfahre bis da nach unten, dann von da unten wieder nach oben, so, jetzt habe ich diesen Bereich ausgewählt, jetzt kann ich das einfach mal nach links schieben. Hier ein bisschen auf die Falten achten, dass die Faltenstruktur übernomen wird, so, die Maus los lassen und Photoshop probiert das jetzt zusammenzurechnen. In diesem Fall hat es nicht so wirklich klasse funktioniert, das heißt, ich kann mir da einfach das Radieren-Werkzeug nehmen und hier diese Bereiche wieder wegradieren. Dann werden sie 100% von dieser Ebene entfernt und ich kann einfach wieder von vorne beginnen und vielleicht kleinere Stellen einmal nehmen. Da würde ich sagen okay, ich nehme mir einmal so diese Stelle, so, das da oben, fahre da rüber und lasse das einmal so wegrechnen, Command+D und da hat es eigentlich schon ganz gut funktioniert, und jetzt kann ich einfach diese Stelle da noch ein zweites Mal nehmen, so Command+D auch wieder aufheben, und auf dieser Ebene ist das jetzt einfach korrigiert worden. Schön daran ist diese Auswahl kann ich natürlich auch mit anderen Werkzeugen vornehmen, zum Beispiel mit dem Polygonen, dass ich einfach sage Klick, Klick, Klick, Klick, Klick, so, dann wechsle ich auf das Ausbessern-Werkzeug und ziehe diese Stelle da einfach wieder da nach unten hin, so zum Beispiel Command+D, das hat eigentlich ganz gut funktioniert. Und wenn ich da jetzt noch Probleme habe, kann ich natürlich nochmals mit diesem Werkzeug drübergehen oder ich probiere einfach einmal mit einem anderen Werkzeug, nämlich mit dem Reparatur-Werkzeug da ein paar mal klicken und schauen, was Photoshop da macht, zum Beispiel einfach hier diese Falte wegnehmen, da drüberfahren, dass der Übergang ein wenig schöner wird, so, genau, und kann das so entsprechend korrigieren. Also für große Stellen ist dieses Ausbessern-Werkzeug jetzt wirklich sehr sehr praktisch, den im Modus "Inhaltsbasiert" und "Alle Ebenen aufnehmen" kann ich, wie schon erwähnt, auf allen Ebenen arbeiten, genau. Und damit haben wir jetzt hier diese Stelle in der Wand korrigiert, hier ist so ein weißer Fleck gewesen, den kann ich natürlich wieder mit einer Kontroll-Ebene mir anzeigen lassen, also so war der Fleck vorher, so ist der jetzt. Wenn mir hier der Übergang nicht gefällt, kann ich wiederum mit dem Werkzeug hier so diesen Übergang markieren, blende ich das einmal schnell aus und schiebe das hier nach unten, Command+D, Steuerung+D auf Windows, und dann wird das Ganze schon wesentlich schöner überblendet. Ich natürlich auch wiederum lokal reingehen und mit verschiedenen anderen Werkzeugen, beispielsweise mit dem Reparatur-Pinsel-Werkzeug von hier Bereiche aufnehmen und diese da drüben drüber retuschieren und so die Übergänge etwas schöner gestalten, ist natürlich auch eine Möglichkeit. Ja von Grundprinzip hat man hier glaube ich gesehen, um was es geht. Es ist immer so ein Angleichen, das er vielleicht ein bisschen schnell ein Angleichen an den Hintergrund und die Frage ist, wo man das dann überhaupt dann sieht, wenn das wiederum ausgeschaltet ist mit dieser Kontroll-Ebene. Ja, also was haben wir gemacht? Mehr Hintergrund dazu gebaut, kurz angeschaut, wie man die Person auch auf andere Stellen bewegen kann und dann mit dem Ausbessern-Werkzeug große Bereiche ausgebessert und so das Bild im Handumdrehen korrigiert.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Fotografie

Lernen Sie die wichtigsten Photoshop-Funktionen und -Techniken für Fotografen kennen – von Camera Raw über Auswahlen, Ebenen und Masken bis hin zu Retusche und Filtern.

5 Std. 26 min (50 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.02.2017

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