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SQL Server: Performance-Optimierung

Indizes in der Praxis und seltene Indizes

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In diesem Video lernen Sie ein paar eventuell weniger bekannte Arten von Indizes kennen.
04:04

Transkript

So, und wenn ich also weiß, welche Indizes existieren, dann treibt mich möglicherweise natürlich die Frage um: Welche Tabellen haben denn welche Indizes? Das kann ich relativ leicht herausfinden. Ich kann natürlich zum einen hingehen und mir jede einzelne Tabelle vornehmen. Das ist die Demo-Datenbank, die Ihnen auch dieses Video zur Verfügung stellt. Ich könnte jetzt zum Beispiel einmal hingehen und mir einen Clustered Index angucken. Keine Keys. Dafür habe ich aber hier den entsprechenden Index, und Sie sehen hier an dem Symbol dann: Aha, das ist entsprechend ein Clustered Index. Ich kann zum Beispiel auch mal einen Heap aufmachen. Da sehen Sie: Hier gibt es überhaupt keinen Index. Und ich könnte zum Beispiel einen Clustered Columnstore Index aufmachen. Da sehen Sie wieder ein anderes Symbol. Das heißt, ich kann mir natürlich pro Tabelle jeweils anschauen, welchen Index ich denn in der Tat da wirklich habe. Ich kann es ein bisschen komfortabler machen. Ich kann eine Abfrage starten und einfach sagen "SELECT * FROM sys.indexes", kann ich einfach mal ausführen. Und die wird mir für die entsprechende Datenbank, in der ich mich gerade befinde, anzeigen, welcher Index vorhanden ist. Sie werden allerdings sehr schnell sehen, dass zwar der Name des Index hier offensichtlich vermerkt ist, auch die Art des Index, aber blöderweise nirgends der Name der Tabelle. Der verbirgt sich hinter dieser object_id. Und ich kann dann zum Beispiel hingehen und sagen: Ich möchte die Funktion OBJECT_NAME verwenden. Der gebe ich als Parameter genau diese Spalte, object_id. Ich habe also dann "SELECT OBJECT-NAME" von "(object_id), *", "sys.indexes". Also, hier ist eine ganze Reihe an Tabellen, die Sie gerade so gar nicht gesehen haben. Das sind die, die zum Datenbankkatalog gehören, aber wenn ich mal nach unten springe, und dann nach links, dann sehen Sie hier für Ihre Tabellen in der Tat dann, welcher Index vorhanden ist, und auch wenn es mehrere gibt, dann werden die entsprechend mit unterschiedlichen Index-IDs hier angegeben, das heißt damit kann ich mir sehr schnell eine entsprechende Übersicht zusammenstellen, indem ich einfach einen Zugriff auf sys.indexes durchführe. Der eine oder andere von Ihnen wird sicherlich wissen, dass es auch noch andere Arten von Indizes gibt, die ich allerdings hier nicht weiter behandeln möchte, weil sie aus Sicht der Datenbank selber zwar in irgendeiner Form funktionieren wie ein Index, aber nicht wirklich ein Index sind, sowas wie den XML- und den Volltext-Index, also wo ich auf XML-Daten einen Index ablegen kann. Das sind quasi Metadaten, die da entsprechend abgefragt werden. Und es gibt auch Indizes für die räumlichen Datentypen Geometry und Geography. Und damit habe ich natürlich auch die Möglichkeit, in solchen Datenstrukturen relativ schnell gewisse Ergebnisse zu erzielen beziehungsweise gewisse Abfrageergebnisse zu bekommen. Mein Punkt ist aber hier: Das sind relativ selten verwendete Arten von Indizes. Selbst die Volltextsuche fristet, leider eigentlich, ein relativ tristes Schattendasein, was nicht heißt, dass es natürlich nicht in der einen oder anderen Struktur auch vorkommen kann, in der einen oder anderen verwendet wird. Aber letztendlich ist das nicht das, was man klassisch unter einem Index für die Performance einer Anwendung oder einer Datenbank versteht. Insofern habe ich diese Arten rausgenommen, und nur, dass Sie da entsprechend nicht hinterher am Ende dieses Kapitels enttäuscht sind und sagen: Hey, wo bleiben denn die XML- und die Volltext-Indizes? Da warte ich schon die ganze Zeit drauf. Nein, da muss ich Sie leider an der Stelle enttäuschen soweit. Die sind aufgrund der Fokussierung für dieses Video schlicht und ergreifend nicht mit von der Partie.

SQL Server: Performance-Optimierung

Lernen Sie den Umgang mit Indizis und Tools, um die Leistungsfähigkiet Ihrer SQL Server Datenbank effektiv zu erhöhen.

3 Std. 20 min (32 Videos)
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Erscheinungsdatum:04.05.2017

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