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High-End-Retusche mit Photoshop: Day to Night

Individueller Look, schnell gezaubert

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In diesem Bonus-Video verrät Tobias Schlieperskötter ein paar seiner Tricks, mit denen auch Sie Ihren schnellen Look hinbekommen.

Transkript

Ich möchte euch jetzt noch ein paar kleine Tricks bezüglich Look zeigen. Das Bild hier, das ist schon etwas angepasst. Da ist schon ein bisschen Retusche drauf gemacht, also bisschen Hautretusche. Da sind auch die Farbtöne etwas angeglichen, aber da ist gar nicht viel passiert, geschweige denn ein Look drauf. Also, fast genau so sah auch das Ausgangsmaterial aus. Natürlich ist hier ein bisschen was passiert, aber für die Tricks, die ich euch jetzt zeige, wie man schnell Looks auf Bilder bekommt, ist das egal. Und zwar fange ich eigentlich immer mit denselben Sachen an und probiere erst mal aus. Und fangen wir hier mit dem Schwarz-Weiß an. Natürlich, da kann ich einen sehr schönen Schwarz-Weiß-Look mit hinbekommen, aber nicht nur das. Ich kann ja hier fein die einzelnen Farben steuern, Gelb, Rot. So, ich kann hier jetzt zum Beispiel das Rot etwas hier rausnehmen, dadurch das Gelb etwas mehr strahlen lassen. Das Grün, was hinten im Pool, auch im Rasen ist, möchte ich hier vielleicht etwas dunkler haben. Hier in diesem blauen Bereich passiert nicht viel, in diesem Blaubereich auch nicht. Und im Magentabereich passiert auch nicht so viel. Diese Einstellungen hier funktionieren gut, wenn man zum Beispiel ein Bild hat, was draußen geschossen ist, wo man viele verschiedene Farbtöne hat und diese steuern kann. Und hiermit bekommt man schon einen ganz schönen Schwarz-Weiß-Look hin und kann den einfach hier drüber steuern. Was ich aber auch damit machen kann, ist, ihn auf Luminanz stellen. Und damit kann ich jetzt hier die Helligkeit der Bereiche steuern. So, hier kann ich zum Beispiel im Rot etwas zurückgehen, Gelb, für dass es strahlender wird. Hier kann ich ebenfalls hier hinten das Grün steuern. Hier in diesen Bereichen, da passiert leider nicht so viel, aber hier drüber kann ich mir auf eine relativ einfache Art und Weise einzelne Bildbereiche rausnehmen und schon einen sehr schönen Look im Voraus erzeugen, bevor ich da jetzt ins Detail gehe, und einfach ein Gefühl dafür kriegen kann. Hier sieht man schon, ich habe jetzt eine schöne Lichtführung dadurch bekommen. Der Fokus geht jetzt halt ein bisschen mehr auf sie. Und das ist ein sehr gutes und einfaches Mittel, sich hier einen Look schnell zu erstellen. Wer natürlich Bilder hat, wo noch viel mehr Farbtöne drin vorkommen, der könnte die hier natürlich auch alle einzeln noch anfassen und es noch viel detaillierter steuern. Ihr könnt hier auch einfach mal durch diese ganzen Modi durchklicken, die es hier so gibt. Da gibt es manchmal ganz schöne Zufälle und man sieht, der Look, der funktionierte doch ganz gut. Ich fange hier ganz oft einfach mit dem Schwarz-Weiß an, also lasse es auf Schwarz-Weiß gestellt und gucke mal hier maximales Schwarz. Es sieht in Schwarz-Weiß so aus. Wenn ich es auf Luminanz stelle, so. Hat auch was. Hat halt direkt so eine bestimmte Haptik, die ich hier natürlich jetzt auch noch ein bisschen steuern kann. Aber als erste Vorgabe ist es auf jeden Fall interessant, kann man sich mal anschauen. Dann gehe ich meist hier auf maximales Weiß, gucke mir auch mal an, wie das in Schwarz-Weiß aussieht. Ja, kann man auch machen. Und hier probiere ich noch mal Infrarot aus, stelle ihn ebenfalls auf Luminanz und schaue mal, was hier so passiert. Was Looks betrifft, spiele ich sowieso sehr gerne einfach mal rum. Ich benutze ein paar Regler und gucke mal, was passiert denn hier. Vielleicht gelange ich ja zum Look, von dem ich vorher gar nicht wusste, dass der gut zu meinem Bild passt und spiele einfach mal ein bisschen rum und lasse meinen Gefühlen freien Lauf und lasse quasi mich von meinem Gefühl leiten, in welche Richtung ich jetzt gehen möchte. Ebenfalls ein gutes Instrument ist der Kanalmixer. Das hat man ja schon für viele verschiedene Verwendungen gesehen, aber um einen Look zu generieren, habe ich ihn jetzt noch nirgendwo gesehen. Ich finde, der kann einen unglaublich intensiven Kontrast herstellen, gerade was die Haut betrifft. Und dafür stelle ich mir den hier erst mal auf Monochrom. So, damit kann ich jetzt erst mal ein Schwarz-Weiß-Bild erstellen. Ich mache mir das mal total krass hier, gehe bis zum Anschlag mit den Reglern, steuere hier noch etwas mit Grün rein und gehe hier jetzt wieder zurück, mit dem Rot, was hauptsächlich natürlich in der Haut zum Tragen kommt. Und ich sehe schon, was ich hiermit machen kann. Was dieser Regler für eine Power hat, damit kriege ich ihren Hautton so glänzend hin, aber so dunkel, dass es schon die Anmutung eher von einer Schwarzen hat. So, wenn ich mir das zum Beispiel angucke, das ist ein unglaublich schöner, kontrastiger Look in Schwarz-Weiß. Der gefällt mir so schon sehr gut. Wenn ich ihn dann doch nicht so doll haben möchte, dann kann ich mit den Reglern hier jeweils wieder zurückgehen und ihn mir etwas weicher einstellen. Ich fand ihn aber so hart eigentlich ganz gut. So, und jetzt kann ich diesen auch auf Luminanz stellen und mal gucken, was damit passiert. Jetzt bekomme ich eine unglaubliche Bräune hin. Das ist natürlich viel zu viel jetzt, wie es ist, aber ihr seht schon, in welche Richtung das geht. Es geht schon sehr in so eine Highend-Editorial-Richtung, was die Haut betrifft; natürlich, wie gesagt, viel zu stark jetzt. Ich steuere mir das jetzt noch mal ein bisschen feiner ein, nehm das hier noch etwas zurück und gehe vielleicht mit dem Ganzen einfach nur auf 50 Prozent. So, und schaue mir mal an, was der auf 50 Prozent gemacht hat, wie er die Kontraste beeinflusst hat. Ich habe einen ganz anderen Lichtverlauf, weil jetzt der Pool ist heller geworden, die Haut ist jetzt natürlich viel brauner geworden, viel knackiger geworden. Wenn mir das zu viel ist, dann kann ich hier natürlich auch noch mit der Farbtonsättigung dagegen steuern und dann hier sagen, das Rot, halt, das ist mir jetzt aber viel zu satt. Und das entsättige ich hier noch ein bisschen oder kann hier generell noch ein bisschen die Farben steuern. Aber das ist ein unglaublich mächtiges Instrument, um einen schnellen Look beziehungsweise schnelle Kontraste und vor allen Dingen eine unglaublich coole Art und Weise, wie man Haut knackig und glänzend bekommt. Was ich auch relativ oft benutze, ist die Farbbalance. Die benutzen viele gar nicht, weil sie meinen, damit kann ich ja irgendwie nur den Weißabgleich machen oder einen Farbstich entfernen. Damit kann ich aber auch andere schöne Sachen hinbekommen. Es ist ja so, dass normalerweise man in Tiefen in Bildern... Die Tiefen sind immer etwas kühler und die Lichter, die sind immer etwas wärmer. Und genau das kann ich hiermit unterstützen. Da ich jetzt in diesem Bild die Tiefen schon sehr dunkel habe, helle ich mir die erst mal etwas auf. So, ich gehe ruhig hier tatsächlich ganz in die Tiefen und mache mir die ein bisschen heller. Und jetzt kann ich mit dem Farbbalanceregler in die Lichter gehen und mache mir die Lichter wärmer und mache mir hier die Tiefen kühler. Steuere hier noch etwas gegen, dass ich etwas aus dem Rot rauskomme und gerade mit dem Regler ins Gelb gehe. Mit den Lichtern bekommt man eine sehr schöne, warme Stimmung in Lichtern hin. So, wir schauen uns das mal an, sehr sonnig geworden. Ich kann auch mal hiermit rumspielen, ob ich es auf Luminanz erhalten möchte oder lieber ausklicken möchte. Ich habe es gerne auf Luminanz erhalten, weil durch die Verschiebung des Lichtes ins Gelb wird das Licht beziehungsweise die hellen Parts im Bild nicht nur gelber, sondern auch heller und wirken deswegen sonniger und überstrahlter. Und wenn ich mit den Tiefen hier ins Blau eher gehe, bekomme ich noch ein tieferes Blau. Also, ich gebe quasi dem Bild Kontrast und erzeuge eine natürliche Stimmung, indem ich die Lichter wärmer mache und die Tiefen kühler mache. Die selektive Farbkorrektur darf natürlich in diesem Zug auch nicht fehlen. Die ist ebenfalls sehr mächtig, um einzelne Farbbereiche anzusteuern. Ich kann hier quasi in alle Töne gehen, im Rot, Gelb, Grün, Cyanblau, Weiß, in den Grautönen und im Schwarz, und kann hier noch mal die Töne steuern. Also, bist sehr flexibel mit der Handhabung dieser selektiven Farbkorrektur. Gerade wenn ihr zum Beispiel in das Grau geht und hier ein bisschen Magenta draufgebt zum Beispiel, dann werden die Steine hier röter in dem Fall. Etwas Cyan hier raus, dann wird es noch röter. Gebe ich hier wieder ein bisschen Cyan drauf, steuere ich dagegen. Also, wenn man damit rumspielt, gerade auf dem Grau, kann man da auch einen sehr schönen Look sich entwickeln. Zumal hier wird es noch ein bisschen wärmer. Und hier kann ich noch etwas dunkler werden. Das ist auch ein sehr gutes Instrument, um sich einen Look zu entwickeln. Im Schwarzbereich funktioniert das auch sehr gut. Wenn ihr zum Beispiel einen Farbstich haben möchtet, hier im schwarzen Bereich, dann könnt ihr hier zum einen mehr Cyan draufgeben, ihr könnt aber auch einfach Magenta rausnehmen und damit die Tiefen auch aufhellen. Wenn ich jetzt hier dazu noch das Gelb rausnehme, bekomme ich nämlich hier einen richtig schönen Blauton in den Tiefen hin. Das ist jetzt auch sehr stark angewendet. Das kann man sich vielleicht auch etwas weniger machen. Ich stelle mir hier diese beiden Regler vielleicht wieder auf null, aber kann hier auch einen sehr schönen Look mit generieren, indem ich die einzelnen Farben sehr detailliert und fein ansteuern kann.

High-End-Retusche mit Photoshop: Day to Night

Lernen Sie, wie Sie eine professionelle Retusche durchführen und einen eigenen Bildlook entwickeln. Dank nicht-destruktivem Workflow lässt sich der Look jederzeit ändern.

1 Std. 50 min (25 Videos)
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