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Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Indirekt blitzen

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Wer schlechte, frontal ausgeleuchtete Porträts vermeiden will, findet dank indirekten Blitzes oder gar mehrerer Blitzgeräte auch eine Möglichkeit, Paare oder Gruppen während der Party probat abzulichten.

Transkript

Auch etwas, was auf jeder Party immer abends, gerade abends, passiert, dann, wenn die Leute sehr ausgelassen sind und sehr viel Spaß haben, dann kommen sie immer zusammen, dass sie sagen: "Jetzt möchten wir doch als Gruppe noch ein Bild von euch haben!" Da gibt es Fehler, da würden wir sagen: Die würden wir auf keinen Fall machen wollen, weil einfach diese Bilder nicht so charmant sind, nicht so toll sind. Das sind eigentlich immer diese Bilder, wo wir sagen, wo die Leute auf uns zukommen und sagen, sie sehen immer so schlecht aus auf Bildern. Das ist diese frontale drauf Zublitzen. Deswegen wollen wir euch mal zeigen, wie wir das besser machen können. Gerade mit dem indirekten Blitzen oder aber sogar mit zwei Blitzen, wenn die Gruppen sehr groß werden. Ganz genau! Wir haben ganz oft die Situation, dass die Paare da sind. Man steht da mit seinem Aufsteckblitz, wie immer und man hat irgendwo eine weiße Wand und denkt sich, gerettet! Ich stelle die Leute stumpf vor die weiße Wand und ich mach mein Bild und alles ist gut. Ich habe einen sauberen Hintergrund und alles ist prima - genau das passiert nicht. Denn das, was dann passiert, selbst hier, an einer unruhigen Wand, ist - geht mal weiter, lehnt euch schön an. Selbst wenn Sie einen Schritt weg stehen. Selbst wenn wir so unglaublich ausgelassene, super sympathische, nette Gesichter haben, wie wir das momentan hier vor unserer Kamera haben, sind das Bilder, die möchte keiner. Wir haben Schlagschatten, sie sehen eigentlich alle aus wie aufgescheuchte Hühner. Meistens haben sie sogar noch rote Augen. Braucht man in der Art überhaupt gar nicht. Der erste Trick aus meinem oder aus unserem Empfinden heraus ist... Sie einfach ein bisschen weiter wegzurücken von der Wand. Den Blitz, den verändern wir jetzt, dass wir nicht mehr frontal drauf blitzen sondern wir nehmen ihn etwas nach oben raus und haben hier unseren Blitz stehen. Man kann aber natürlich auch einen Bouncer nehmen. Der wird bei den meisten Blitzen mitgeliefert, der gibt das Licht im Grunde genommen sehr weich und sehr indirekt weiter. Ein Bouncer wäre auch sinnreich, gerade wenn man keine weiße Decke hat, wie das hier gerade der Fall ist, sodass wir im Grunde trotz alledem weißes Licht auf die beiden drauf bekommen. Wieder ist es so, dass ihr die unglaublich sympathischen Leute vor eurer Kamera habt. Lasst sie immer ein bisschen Spaß haben, gerade wenn sie nachträglich kommen, um Bilder haben zu wollen. Das ist auf jeden Fall wichtig, weil die Bilder werden ausgelassener und dann verzeiht man Ihnen kleine Fehler, die automatisch passieren dadurch, dass wir nur mit diesen zwei, drei Blitzen arbeiten können, in der Geschwindigkeit, in der wir arbeiten. Jetzt haben wir noch mal frontal geblitzt. Jetzt werden wir es so machen, dass wir den Blitz von Ralf komplett mit rein nehmen. Einmal von vorne, leicht von unten reingeblitzt und einmal von hinten, einfach um die Ergebnisse nachher zu zeigen. Ihr beide - ihr vier - seht ihr, ich habe schon getrunken, man kann überhaupt nicht mehr zählen. Ihr vier habt auf jeden Fall weiterhin Spaß, ihr dürft euch auch bewegen. Wir sind in der Auslösezeit so, dass die auf jeden Fall - guck mal wunderbar, sehr schön. Bitte einmal noch leicht von hinten. Ich gebe unserer-- noch mal ein bisschen Licht. Kommt ihr noch einen Schritt zu mir? Das ist prima! Sehr schön! Klasse! Super! Hervorragend! Ja, das gefällt mir sehr gut. Was ihr seht, ist, dass das Bild recht schön ausgeleuchtet ist, dass wir in den Gesichtern kaum Schatten sitzen haben, dadurch dass wir zum einen mit ihm noch auf die ganze Gruppe gehalten haben, von hinten es aufgeleuchtet haben, sodass die Schatten fast eliminiert werden. Wir haben nach wie vor das Drehen von unseren Lichtelementen in den Personen, in den Armen, auf der Kleidung, so dass man einfach sieht, dass es Spaß macht. Dadurch, dass wir sie weggerückt haben von der Wand, den Hintergrund, der bei uns noch relativ nah ist und in jeder normalen Partysituation bisschen mehr nach hinten Fleisch hat oder Leute stehen, wird leicht ausgefadet, dadurch dass wir in unserer Einstellung der Blende ein bisschen weicher werden. Das sind einfach wirklich tolle Bilder. Probiert es. Es macht auf einmal wirklich Spaß, Gruppen zu fotografieren, wo man normalerweise mit Schweiß da steht und sagt: "Hoffentlich kommt keiner." Jetzt dürfen sie alle kommen. Ich glaube auch. Die lassen wir jetzt wieder tanzen, weil sonst wird das hier nichts.

Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Machen Sie sich mit dem emotionalen, erlebnisorientierten Stil der Hochzeitsreportage vertraut und profitieren Sie von den Erfahrungen und Ideen zweier professionellen Fotografen.

5 Std. 51 min (52 Videos)
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