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COBOL Grundkurs

Indexmanipulation bei Tabellen in COBOL

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Mit dem Verb SET können Sie in COBOL den Index eines Arrays beeinflussen. Dazu muss dieser aber beim Anlegen mit INDEX bereits spezifiziert werden.

Transkript

In diesem Video wollen wir uns die Manipulation des Index bei einer Tabelle respektive einem Array in COBOL ansehen. Es gibt die Möglichkeit, dass Sie über einen Index durch die einzelnen Elemente in einer Tabelle steppen und da kann man einige Dinge eleganter machen, als wenn man das über direkte Angabe eines numerischen Index vornimmt. Sie sehen hier einen Beispiel mit einer Tabelle. Eine Tabelle bestehend aus Feldern, die aus 10 alphanumerischen Zeichen bestehen. Sie haben einen gewissen Vorgabewert jeweils und es tauchen genau fünf Felder auf. Ich gebe dazu einen Index an mit "INDEXED BY I". Das heißt, die Variable "I" steht nun für den internen Index der Tabelle. Nun schauen Sie mal, was ich hier mache mit diesem MOVE-Befehl. Ich habe hier einen großen Text und den move ich in die Tabelle rein. Ganz offensichtlich passt dieser Inhalt nicht in eines der Felder, aber COBOL kümmert sich nicht darum, das heißt, diese Zeichen, die ich in dieses "WS-TABLE1" schiebe, die werden nacheinander dann so gespeichert und COBOL nimmt dann die ersten 10 Zeichen, die gehören dann zu "WS-A(1)", die nächsten zu "WS-A(2)" und so fort. Das heißt, ich schreibe keinen Content direkt in ein Feld rein, sondern einfach in diese Tabellenstruktur. Das ist, wenn man moderne Arrays betrachtet, ein Unding, dass man so etwas machen kann. Gut, bei C gibt es auch diese Möglichkeit, aber wenn man so objektorientierte Programmierung gewohnt ist, so etwas ist der Horror eigentlich. Aber in COBOL ist das gängige Praxis. Wir schauen uns dann die Tabelle nach diesem Einfügen gleich an und auch was steht denn in den einzelnen Feldern der Tabelle drin. Zuerst also sehen Sie, dass in jedem der Felder der Tabelle der Vorgabewert steht. Dann schreibe ich einfach irgendwelchen Text in diese Tabelle rein und gebe die Tabellen danach aus, das heißt, sämtliche Vorgabewerte sind überschrieben, sämtliche Felder sind entweder durch neue Zeichen oder Leerzeichen gefüllt. Danach gebe ich die einzelnen Felder der Tabelle aus. "Das passt" kommt in "WS-A(1)", "so nicht r", Sie merken, hier wird auch abgeschnitten, das ist dann das zweite Feld und das fünfte enthält gar keinen Inhalt mehr, weil der Text nicht lang genug ist, um auch diese Stellen zu erreichen. Gehen wir jetzt mal zu dem sogenannten SET-Befehl, dem Verb "SET". Damit manipuliere ich den Index oder ich setzte den Index gezielt. Das kann man bei eindimensionalen Tabellen machen, aber auch bei mehrdimensionalen Tabellen. Dabei müssen Sie allerdings für jede Dimension gegebenenfalls einen eigenen Index festlegen, eine eigene Variable. Ich habe "I" als Indexvariable festgelegt und setze sie hier auf 1 und gebe dann den Inhalt von "WS-A(I)" aus und das ist natürlich "Das passt", also der Beginn dieser Zeichenkette. Interessant ist, dass man mit dem SET-Befehl den Wert des Index automatisiert erhöhen kann. "UP BY 1", erhöht den Index um 1, gegebenenfalls auch "UP BY 2", um 3, 4, um eine größere Schrittfrequenz zu erreichen, eine Schrittlänge. So etwas kann man vor allen Dingen bei der Suche in Tabellen verwenden, um alle Elemente in der Tabelle zu finden. Grundsätzlich haben Sie in diesem Video das Verb "SET" zum Setzen des Index kennengelernt, in Verbindung damit, dass man auch eine Tabelle bewusst über "INDEXED BY" mit einer Indexvariable verbinden muss, und Sie haben nebenher auch kennengelernt, dass das Schreiben in das Feld der Tabelle die Inhalte in den einzelnen Tabellenfeldern überschreibt und dann COBOL sozusagen im Nachhinein eine Zuordnung zu den Tabellenfeldern vornimmt.

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3 Std. 4 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.11.2016

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