Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Photoshop-Tipps für Designer: Jede Woche neu!

In Leder schneiden: Cut-out-Effekt

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Holen Sie sich jede Woche einen Praxistipp für mehr Produktivität und Kreativität mit Photoshop! Martin Dörsch greift tief in die Trickkiste und zeigt Ihnen wöchentlich, wie Sie mit Photoshop das Beste aus Ihren Designs herausholen können. Lassen Sie sich inspirieren – zu neuen Arbeitstechniken, Workflows und dem Ausprobieren neuer Werkzeuge! Die jeweiligen Praxisbeispiele werden komplett fertiggestellt und Sie können das Gelernte sofort für sich umsetzen.
10:17
  Lesezeichen setzen

Transkript

Diese Woche schauen wir uns an, wie wir virtuell das Schneidmesser ansetzen. Und zwar erstellen wir diese Grafik hier. Und da brauchen wir eigentlich nur Text, zwei Musterebenen und ein paar kleine Ebeneneffekte. Ja und wie wir das Ganze machen, auf welche Feinheiten man aufpassen muss und was es einfach zu beachten gibt, damit starte ich jetzt. So, also was brauchen wir? Im Wesentlichen brauchen wir wieder zwei Muster. Ich habe die beiden Muster hier wieder von Subtle Patterns heruntergeladen. Und zwar einmal das Leather 1 und andererseits das Noisy-Pattern. Und diese beiden Muster die muss man in Photoshop wieder laden. Also, das geht im Wesentlichen so. Man öffnet sich hier dieses Muster, zieht es da rein. Dann das zweite Muster genauso. Dieses Noisy. Ziehen wir auch hier rein. Passt soweit. Gut, und jetzt kann ich hier - "Bearbeiten" - das "Muster festlegen". Es wird automatisch der Name übernommen. Okay. Das Gleiche hier für das Leder. Also "Bearbeiten" "Muster festlegen". Das heißt, hier auch wiederum auf "OK" klicken. Und jetzt brauche ich diese beiden, ja, diese beiden Dateien nicht mehr und kann da jetzt loslegen, zu arbeiten. Also, ich starte einmal damit, dass ich hier jetzt den Text reinschreibe. Und zwar schreibe ich hier "Cut Out". So. Und ich habe jetzt von Type Kit die Lato-Schrift genommen. Und hier in einem ganz ganz dicken Schriftschnitt. Und jetzt kann ich das Ganze entsprechend größer skalieren. So. Damit das Ganze auch wirklich sehr sehr schön mittig sitzt, markiere ich mir alles mitttels Strg+A oder Cmd+A hier am Mac und kann das jetzt so und so mittig ausrichten. So, das war einmal der erste Schritt. Und jetzt kann ich im zweiten Schritt schon mit einer Musterfüllung arbeiten. Also, ich nehme mir hier jetzt aus diesen Korrekturebenen im oberen Bereich das Muster. Und hole mir hier jetzt das Leder. Wenn das jetzt das letzte Muster war, das ich erstellt habe, dann liegt das auch gleich hier ausgewählt vor. Also das letzte Muster ist das zuletzt erstellte Muster. Klicke da mal auf "OK". Zoome da ein, und jetzt sieht man, da ist die Lederstruktur schon da. Allerdings ist mein Text, dieses "Cut Out", nicht mehr vorhanden. Wie bekomme ich das jetzt? Das ist ja hier im Hintergrund. Das geht ganz einfach. Hier am Mac kann ich mit gedrückter Cmd-Taste auf das T klicken, auf Windows ist das die Strg-Taste und ich bekomme hier jetzt dieses, also diesen Text als Auswahl. Und diese Auswahl lade ich da jetzt auf meiner Musterfüllung, und zwar so, dass ich hier mit gedrückter Cmd- beziehungsweise Strg-Taste und der Löschen- also der Backspace-Taste hier diesen Bereich hier jetzt auswähle. Jetzt ist hier genau dieses Loch ausgewählt und ich kann jetzt meine Auswahl aufheben, mittels Cmd+D. Optimal! Gut, und jetzt kann ich hier im hinteren Bereich einmal diesen Text ausblenden, den brauche ich nicht mehr. Dann sehe ich hier jetzt auf den Hintergrund durch, und hier beim Hintergrund möchte ich auch ein Muster draufliegen haben. Also wieder auf die "Korrekturebene", wieder auf "Muster", und hier hole ich mir jetzt nicht das gleiche Muster, weil dann würde ich es nicht sehen, das liegt genau deckungsgleich darunter, sondern das Muster, das ich desweiteren also zuvor erstellt habe, dieses Noisy-Pattern. Da klicke ich einmal auf "OK". Und bestätige das ganze mit "OK". So, jetzt ist hier im Hintergrund dieses Muster, dieses Noisy, auch da. Ja, und jetzt geht es an die Ebeneneinstellungen. Und zwar kann ich da jetzt auf die "Effekte" gehen. Und hier bei den Effekten auf "Abgeflachte Kante und Relief", natürlich bei der oberen Ebene. Ich gebe das einmal ein wenig auf die Seite. Ja, und da sieht man schon, dass man schon etwas sieht. Also man erkennt schon den grundsätzlichen Effekt. Ja, das ist schon eigentlich gar nicht so schlecht. Gut, und diesen Effekt, den möchte ich jetzt ein wenig feintunen. Vom Stil her nehme ich hier jetzt den Stil "Abgeflachte Kante innen", das passt ganz gut. Man könnte hier jetzt auch ein wenig experimentieren, was es noch so gibt. Aber abgeflachte Kante innen passt hier für meinen, ja, für meinen Effekt ganz gut. Von der Größe kann ich mir jetzt überlegen, wie groß dieser Effekt sein soll. Ob das eher so sehr sehr hart sein soll oder eher etwas weicher. Da gehe ich einmal ein bisschen größer, so in der Richtung. Und über die Weichzeichung kann ich den Effekt generell noch weichzeichnen. Das heißt, so wäre er relativ hart, ich mach da ein bisschen kleiner, dann sieht man es besser. Über die Weichzeichnung kann ich dann die Härte also den Übergang von dem Effekt noch entsprechend steuern. Also, so ist es ganz gut. Ich möchte das Ganze von oben links kommen lassen, dass jetzt hier so das Licht von oben links drauf scheint, das heißt, diese Kante ist dunkel, diese Kante ist hell. Die helle Kante kann um einiges heller werden. Also ziehe ich das einmal nach oben, und die dunkle Kante, das ist jetzt diese hier, die möchte ich zurücknehmen. Die soll nur, ja, subtil hier herauskommen. So, glaube ich, passt das ganz gut. So, und jetzt möchte ich noch über einen Schlagschatten diesen Effekt des Rausschneidens betonen. Und zwar ist hier jetzt der Schlagschatten relativ stark eingestellt, also sage ich "Auf Standardeinstellungen zurücksetzen". Das heißt, ich habe hier jetzt diesen ersten Schlagschatten. Und dieser erste Schlagschatten, der kann ruhig etwas kleiner sein. Also ich nehme hier so zwei Pixel. So einen ganz kleinen Schlagschatten, und von der Weichzeichnung, also wie weich dieser Schatten ist, das kann auch ganz ganz dezent sein. Denn ich möchte da jetzt wirklich nur so einen kleinen, aber auch sehr sehr dunklen Schlagschatten haben. Ja, also kann ich da auch mit der Stärke des Schlagschattens ein wenig größer werden. Und Abstand nehme ich da jetzt auch vielleicht ein bisschen größer. So. Okay, und jetzt kann ich mir einen zweiten Schlagschatten anlegen. Indem ich hier auf dieses Plus klicke. Jetzt habe ich zwei Schlagschatten, und den unteren Schlagschatten, den möchte ich etwas größer gestalten. Damit man das besser sieht, was der untere Schlagschatten macht, werde ich den jetzt einfach einmal einfärben. In so eine Farbe. Genau. Und jetzt kann ich hier die Größe entsprechend anpassen, also eher in einen größeren Schlagschatten. Vom Abstand her kann ich vielleicht ein wenig größer werden, beziehungsweise so ausprobieren, es soll so in beiden Richtungen ein bisschen - ich nennen es mal - reinstrahlen. Also so vielleicht könnte das ganz gut funktionieren. Und jetzt kann ich ihn wieder zurückstellen auf Schwarz. So. Und von der Deckkraft nehme ich hier jetzt diesen zweiten Schlagschatten zurück. Der soll wirklich nur so subtil, leicht hier rein - ja, wenn man so will - reinstrahlen. Den ersten Schlagschatten werde ich jetzt noch in der Größe ein wenig anpassen. Also die Größe ein wenig zurücknehmen, sodass ich hier so diese dunkle harte Kante hier habe, dann kann ich wieder auf den zweiten Schlagschatten wechseln und hier vielleicht die Deckkraft ein wenig höher einstellen, dass ich hier so in beiden Richtungen diesen Schlagschatten reinstrahlen habe. So passt das eigentlich ganz gut. Jetzt bestätige ich das Ganze mit "OK" und möchte da jetzt noch einen Stil drüberlegen. Und ich verwende da ganz ganz gerne hier bei diesen "Korrekturebenen" die "Verlaufsumsetzung". Und diese Verlaufsumsetzung macht im Wesentlichen jetzt nichts anderes - ich zeige es mal in einer anderen Farbe her - dass es dunkle Bereiche hier jetzt in dieser Farbe einfärbt, also in Rot und helle Bereiche, also Weiß wird in Grün eingefärbt. Jetzt ist das natürlich nicht grade die optimale Umsetzung und deshalb stelle ich das hier wiederum auf diese Standardfarbe zurück und gehe da auf dieses kleine Zahnrädchen, denn hier im Zahnrädchen gibt es den Punkt "Fotografische Tonung". Wenn ich da jetzt draufklicke, dann kann ich hier jetzt diese fotografischen Tonungen, diese Verläufe anfügen und habe da jetzt im unteren Bereich verschiedene Tonungen. Und da kann ich einmal durchgehen und schauen, ob da eine Tonung dabei ist, die mir so gleich gefällt. Ich nehme jetzt einfach einmal so was da, zum Beispiel, und jetzt kann ich zusätzlich zu dieser Einstellungsebene, die jetzt auf normal steht und das Ganze schon einfärbt, den Blendmodus, zum Beispiel, auf "Weiches Licht" setzen. Dann wird das Ganze nämlich sehr sehr subtil eingefärbt. Jetzt klicke ich da wieder mit einem Doppelklick drauf, kann hier jetzt den Verlauf auswählen und mit den Cursortasten einfach nach rechts weitergehen und mir hier jetzt einen Verlauf aussuchen, der mir gefällt. Weil jetzt dieses Leder sehr sehr hell ist, greift da jetzt der Verlauf kaum, gerade auch im Blendmodus weiches Licht, darum werde ich da wahrscheinlich sogar auf normal wieder zurückgehen und kann da jetzt auf andere Verlaufsarten oder Wirkungen zurückgreifen. Ich gehe da wieder nach oben und nehme mir hier so einen Braunton. Schauen wir mal. So etwas schaut eigentlich ganz gut aus. Das ist in diesem Fall jetzt "Sepia Lichter 2", der gefällt mir eigentlich schon ganz gut, hab hier jetzt diesen Cut Out, und um diesen Effekt jetzt noch besser herauszuarbeiten, werde ich da jetzt diesen mittleren Bereich sozusagen rausfahren lassen. Dazu gehe ich da einfach auf meine Musterfüllung, nehme mir hier jetzt einen Pinsel, der ganz hart ist. Kann ruhig ein bisschen größer werden. So. Und jetzt kann ich auf dieser Maske mit schwarzer Farbe einfach diesen Bereich rausmalen. So. Da, da und da. Und habe da jetzt hier dieses Loch reingeschnitten. Mit dieser Verlaufsumsetzung sind mir jetzt auch diese Kanten ein bisschen zu hell oder kommen sie mir ein bisschen zu hell vor, das heißt, ich gehe da jetzt rein in "Abgeflachte Kante und Relief" und nehme hier die Deckkraft dieser hellen Kanten ein wenig raus, damit die jetzt nicht so ganz überstrahlen. Kann jetzt mit der Deckkraft der dunklen Kanten noch ein wenig experimentieren. Die nehme ich da auch runter. Und hier diesen inneren Schlagschatten, diesen harten Schlagschatten, werde ich auch noch ein wenig zurücknehmen. So in etwa. Okay. Ja, und so schnell und einfach geht's, dass wir aus unserem Material, das ist in diesem Fall einfach diese Musterüberlagerung, diese Lederstruktur, mit einer Ebenenmaske und ein paar Effekten diesen Cut-Out-Effekt erstellt haben.