InDesign CC Grundkurs

Importoptionen und Objektebenenoptionen

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Wird eine Grafik importiert, so haben Sie eine Reihe von Optionen, die Sie einstellen können. Unter anderem ist es möglich, wenn Sie z.B. Photoshop-Dateien platzieren, einzelne Ebenen ein- bzw. auszuschalten.

Transkript

Wenn man in InDesign eine Grafik oder eine Illustration platziert, dann hat man dort die sogenannten Importoptionen. Und genau darum soll es in diesem Video gehen. Bevor ich Ihnen die Importoption innerhalb von InDesign vorstelle, möchte ich Ihnen aber erst einmal zeigen, was man damit überhaupt machen kann. Dazu muss ich zuerst einmal in mein Photoshop wechseln; dort habe ich schon ein bisschen was vorbereitet. Sie sehen, hier gibt es dieses Bild, und die drei da drüber liegenden Ebenen sind im Moment deaktiviert. Hier ist jetzt quasi das Original-Bild. Diese Ebene schalten wir nun mal aus, und dann schalten wir die da drüber liegende Ebene ein. Sie sehen, der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Varianten ist, dass hier der Himmel nun entfernt wurde, so dass meine Landschaft hier freigestellt ist. Zusätzlich hab ich jetzt hier noch eine Tonwert-Korrektur angelegt, und des weiteren habe ich hier noch eine Kurve angelegt, Hier mit dem Ziel, dass das alles ein bisschen knackiger ist. So habe ich das Ganze nun innerhalb von Photoshop angelegt. Zusätzlich hab ich innerhalb von Photoshop noch sogenannte Ebenenkompositionen angelegt. Ich weiß nicht, ob Sie schon mit Ebenenkompositionen arbeiten, Aber Ebenenkompositionen sind eine extrem praktische Angelegenheit. Denn häufig ist es so, dass man gewisse Effekte hier ein- und ausschalten möchte. Und zwar eine ganze Reihe von Effekten möchte man auf einen Schlag ein- oder ausschalten. Und sehen Sie, was mit meinen Ebenen passiert, wenn ich die Ebenenkomposition "Original" auswähle. Auf einmal wird nur noch die Ebene Null aktiviert. Wenn ich hier auf "Freigestellt" klicke, dann sehen Sie, sind automatisch diese drei Ebenen aktiviert. Und diese hier ist wieder deaktiviert. Man kann beliebig viele solcher Ebenenkompositionen haben. Das kann auch beliebig komplex werden. Das ist nun die Arbeit, die ich mir hier innerhalb von Photoshop gemacht habe. Dieses Dokument soll einmal gespeichert werden, damit wir da nun innerhalb von InDesign drauf zugreifen können. Ich wechsle wieder zu InDesign, wähle hier den Punkt "Platzieren" aus, und hier auf dieser Seite wähle ich nun meine Photoshop-Datei aus. Achtung, damit das Ganze funktioniert, muss man hier die "Importoptionen anzeigen" aktivieren. Ob dieses Häkchen gesetzt ist oder nicht, das merkt sich InDesign immer. Wenn ich das nun entferne, dann wird auch beim nächsten Platzieren dieses Häkchen entfernt sein, wenn ich dies nun aktiviere, wird auch beim zukünftigen Platzieren dieses Häkchen gesetzt sein. Dann klick ich hier einmal auf "Öffnen". Dann sehen Sie nun, dass wir jetzt hier auf diese Ebene zurückgreifen können. Schauen wir uns das Ganze allerdings erstmal hier oben an. Dort haben wir jetzt verschiedene Einstellmöglichkeiten. Zum Beispiel können wir hier einen Photoshop-Beschneidungspfad verwenden, um damit dann innerhalb von InDesign weiterzuarbeiten. Ich kann hier den Alpha-Kanal definieren. Auch der kann mir sehr nützlich sein. Wenn ich möchte, dass der Text vielleicht ganz organisch um bestimmte Bereiche herum fließt, kann ich hier in diesen Farbbereich gehen. Dort kann ich festlegen, wie mit dem Farbprofil umgegangen werden soll beziehungsweise nach welchem Prinzip dieses Foto, wenn es in InDesign platziert ist, gerändert werden soll. Jetzt kommen wir zum letzten Punkt. Das ist der Punkt, auf den es mir in diesem Fall hauptsächlich ankommt. Ich kann hier sagen, welche Ebene denn aktiviert sein soll, wenn diese Grafik in meinem Photoshop platziert wird. Zum Beispiel kann ich sagen: Ach, diese Tonwertkorrektur, die finde ich eigentlich nicht so hübsch. Oder hier diese Kurve. Die hat der Kollege von mir zwar innerhalb von Photoshop gemacht, aber eigentlich passt das gar nicht so genau. Dann kann man das Ganze hier ein- oder ausschalten. Oder stellen Sie sich mal den Fall vor, dass wir dort vielleicht ein Model-Shooting haben, und dann haben wir dieses T-Shirt, das dieses Model hat, einmal in Gelb, einmal in Lila, einmal in Rot. Dann kann man hier jeweils die dazugehörige Ebene auswählen, um dann das T-Shirt in unterschiedlichen Farben in unserem InDesign-Dokument zu verwenden. Hier haben wir dann auch die Möglichkeit, dass wir hier direkt auf diese Ebenenkomposition zurückgreifen können. Hier kann ich zum Beispiel direkt sagen, nimm "Original" oder nimm "Freigestellt". Das hier ist eine sehr, sehr praktische Angelegenheit. Das soll jetzt hier einmal für unser Dokument ausgeführt werden. Hier nämlich "Freigestellt". Nun habe ich hier nicht aufgepasst. Hier war mein Textrahmen aktiviert. Das wird Ihnen sicherlich auch häufiger mal passieren, dass man aus Versehen zuerst einen Rahmen markiert, und dann die Grafik platziert. Dann wird sie hier eingefügt. Wenn Ihnen das genauso wie mir passiert, dann gehen Sie einfach hier oben auf "Bearbeiten rückgängig". Dann haben Sie wieder den geladenen Mauszeiger. Und nun kann ich hier diese Grafik, dieses Bild platzieren. Sie sehen, das ist hier die Variante, die freigestellt ist. Vielleicht kommt nun irgendwann der Chef rein und sagt: Ja, da fehlt ja der Himmel, ich hätte das doch lieber gern wieder mit Himmel. Dann muss man diese Grafik nicht erneut platzieren, sondern man kann mit der rechten Maustaste auf diese Grafik, dieses Bild klicken, und dann sehen Sie, haben wir hier den Punkt "Objektebenenoptionen". Dann kann ich das Ganze auch nachträglich nochmal umstellen und kann nun hier die Variante "Original" wählen. Ich klicke einfach auf OK. Eh voilà, nun sehen Sie, habe ich jetzt hier wieder mein Bild mit meinem Hintergrund. Das ist ein weiterer zusätzlicher Grund, warum Sie - wenn Sie mit Photoshop ohnehin Ihre Bilder bearbeiten -, Ihre Bilder als Photoshop-Dateien abspeichern und auch als solche in InDesign platzieren sollten. Wenn Sie mit Photoshop ohnehin arbeiten, ist es nicht sinnvoll, die Grafiken zuerst in das Format Tiff oder gar Jpeg umzuwandeln, um dann diese Tiffs oder Jpegs in InDesign zu platzieren. Bleiben Sie besser bei dem nativen Format von Photoshop, denn nur dann haben Sie diese komfortablen Möglichkeiten, einzelne Ebenen ein- oder auszuschalten, oder sogar mit Ebenenkompositionen komfortabel zu arbeiten. In diesem Video haben Sie gesehen, was man mit den Importoptionen alles machen kann und wofür sie gut sind.

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12 Std. 58 min (102 Videos)
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