Premiere Pro CC 2017 Grundkurs 2: Medien importieren und verwalten

Importeinstellungen

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Mit den Importeinstellungen lassen sich statt einfacher Verknüpfungen auch Mediendateien in Gänze kopieren, transkodieren oder in Proxy-Clips umwandeln.
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Transkript

Wenn ich normalerweise Medien-Dateien in Premire Pro importiere, dann wird ja nur ein Verweis auf die Datei erzeugt. Das heißt, Premiere weiß, wo die Originaldatei liegt, wird aber die nicht anfassen, verändern oder irgendwohin kopieren. Das ändert sich, wenn ich hier mal im Media-Browser die Importieren-Option aktiviere. Dafür gibt es dann auch Einstellung über diesen Schraubenschlüssel. Und da kann ich jetzt sagen, was ich beim Importieren machen möchte. Möchte ich die Medien-Dateien kopieren, transkodieren, Proxys erstellen, oder Proxys kopieren und erstellen. Müsste eigentlich umgekehrt heißen: Proxys erstellen und Medien kopieren. Aber, na, dies ist nur eine Formulierung. Diese Importeinstellungen findet man auch in den Projekteinstellungen. Ich klicke nochmal auf Abbrechen und gehe mal auf Datei Projekteinstellungen Allgemein, Arbeitslaufwerke. Und hier gibt es Importeinstellungen und dort kann man die auch aktivieren. Es heißt, schon beim Anlegen eines Projektes kann man sich überlegen, dass man jetzt die Medien irgendwohin kopieren möchte. Beim Kopieren kann ich das über zwei Vorgaben machen. Einmal mit Überprüfung und einmal ohne Überprüfung. Das heißt, hier wird überprüft, ob die Medien-Dateien komplett und korrekt kopiert werden konnten. Wenn nicht, bekomme ich eine Warnung. Und ich kann sagen, wo ich die hinkopieren möchte. Wie Projekt ist also jetzt jedes Projekt-Datenverzeichnis, in dem mein Premiere Projekt liegt. Der Vorgabepfad ergibt sich aus dieser Vorgabe. In der Vorgabe steht nichts anderes drin, als Wie Projekt. Creative Cloud-Dateien ist mein Creative Cloud Verzeichnis, in die ich das kopieren kann. Dann werden die in die Creative Cloud Speicher hochgeladen und stehen mir auch auf anderen Arbeitsplätzen, wo ich angemeldet bin, zur Verfügung. Oder ich wähle hier einen eigenen Pfad. Ich lasse das mal auf Wie Projekt, bestätige das mit OK. Wir sehen Importieren ist hier angehakt. Jetzt werde ich mal eine Kamera-Karte oder ein USB-Stick anschließen, auf dem ich Medien-Dateien habe. Es geht natürlich hier das Fenster auf. Wir warten einmal kurz, bis im Media-Browser mein Laufwerk angezeigt wird. Kann manchmal einen Moment dauern. Da ist es jetzt. Dann gehen wir hier auf das Laufwerk. Gehen mal hier in meinen Ordner. Da habe ich ein bisschen Video-Material. Und hier zum Beispiel gibt es ein AVCHD-Verzeichnis und wir sehen Premiere erkennt das netterweise auch als AVCHD-Verzeichnis. Das heißt, es zeigt mir sofort die Clips an und nicht die etwas mühsame Ordner-Struktur. Und jetzt kann ich hier mit einem Rechtsklick sagen importieren. Und als Erstes wird mal die Datei direkt vom USB-Stick geladen. Das heißt, mit dem Rechtsklick kann ich hier auf Eigenschaften gehen und sehe: das verweist noch auf meinen USB-Stick. Der Pfad L ist eben noch nicht jetzt hier lokal kopiert. Wenn ich jetzt hier mal auf Fenster Status gehe, dann können wir hier sehen: es gibt einen Auftrag, der die Dateien jetzt kopieren soll und der ist auch schon abgeschlossen. Wenn ich hier mit einem Rechtsklick mal auf Eigenschaften gehe, dann sehe ich jetzt: verweist der Datei-Pfad hier auf D, also auf meine Projekt-Daten. Und dort wurde ein neues AVCHD-Verzeichnis mit dieser Datei angelegt. Das ging jetzt relativ schnell, es war ja auch nur ein einfacher Kopiervorgang. Wir nehmen vielleicht nochmal eine Datei, die ein bisschen länger ist. Per Rechtsklick hier Importieren. Dann sieht man jetzt: wird dieser Vorgang hier gleich im Status-Fenster gestartet. Wir sehen jetzt hier so einen kleinen Balken und den tatsächlichen Transkodierungs- unter diesem Pfeil eigentlich Kopiervorgang. Das erledigt der Adobe Media Encoder im Hintergrund. Das heißt, der sorgt jetzt dafür, dass die Medien hier entsprechend kopiert werden. Und da kann es auch dazu führen, dass das Ganze kurz mal hier rot aufflackert, wenn Premiere jetzt von dem Original-Pfad auf den neuen Pfad verweist. Haben wir jetzt nicht gesehen, aber nicht wundern, wenn das mal passiert. Das wäre die eine Möglichkeit. Und hier bitte bei einer Sache vorsichtig sein. Das heißt, wir haben ja jetzt hier in unseren Projekt-Daten, wenn ich da nochmal hingehe, haben wir jetzt den AVHCD-Verzeichnis. Und ich habe ja auch schon ein Media-Verzeichnis angelegt. Nehmen wir mal an, aus dem Media-Verzeichnis hole ich mir jetzt einen Clip und sage: den würde ich auch gerne kopieren. Rechtsklick, Importieren. Dann ist das Importieren hier noch eingestellt. Und was Premiere jetzt machen wird, ist diesen Pfad gleich nochmal kopieren. Das heißt, wir gehen nochmal hier auf Status. Dann sehen wir auch für den letzten Clip wurde hier ein Auftrag gestartet und auch der, wenn ich jetzt mal mit dem Rechtsklick hier sage: im Explorer, beziehungsweise im Finder anzeigen. Wo haben wir es denn da? Ganz oben, Im Explorer anzeigen, öffnet sich ja hier jetzt ein Explorer-Fenster. Und wir sehen: dieser Clip wurde jetzt auch nochmal in mein Projekt-Datenverzeichnis kopiert. Also, achten Sie darauf, dass bei Clips, die schon im richtigen Verzeichnis liegen, dass da nicht noch diese Import-Option eingeschaltet ist, denn Premiere geht da ziemlich brutal mit um und importiert oder kopiert in dem Fall einfach alles. Gut, schauen wir uns die anderen Optionen an. Transkodieren ist dann spannend, wenn ich Material mit unterschiedlichen Formaten habe und ich möchte alles in einem bestimmten Format zur Verfügung gestellt haben. Da bietet sich unter der MAC-Plattform, beispielsweise Apple Pro ist an. Hinter Windows kann ich dann zum Beispiel GoPro CineForm nehmen, oder XDCAM HD. Ich wähle das Format hier einfach aus, sage, wo ich das hinkopieren möchte, bestätige das mit OK. Und kann jetzt ein oder mehrere Clips anwählen, mit einem Rechtsklick importieren. Und als Erstes wird mal der Clip im Original importiert. Wir sehen jetzt hier findet eine Umwandlung statt. Ja, war schon sehr, sehr schnell. Jetzt sind das hier nämlich .mov-Dateien und keine .mp4-Dateien mehr. Und das heißt der Media-Encoder macht das auch wieder im Hintergrund. Wir können den mal holen. Da sieht man hier: der hat diese .mp4's jetzt umgewandelt in entsprechende .mov's. Und mit denen kann ich jetzt schneiden, weil die vielleicht performanter gehen. Gerade wenn man zum Beispiel mit 4K-Material arbeitet, und das ist in einem Codec, wie XAVC, der sehr mühsam ist beim Schnitt, kann man das vielleicht in etwas effizienteres umwandeln beim Import. Und genau dafür gibt es auch diese Proxy-Funktion. Als Beispiel hatte ich ja eben schon gesagt: ich habe ja nämlich viel 4K-Material. Ich merke, dass das vielleicht mühsam im Schnitt ist. Dann nehme ich jetzt mal hier dieses 1024 GoPro CineForm als Proxy-Format. Aber ich kann auch H.264 nehmen, zum Beispiel hier 1280x720, ist vielleicht auch ein ganz gutes Format und als effizient zu schneiden geht. Und das Proxy-Ziel ist mal Wie Projekt eingestellt. Ich bestätige das mit OK. Und diesmal hole ich mir von meinem USB-Stick eine 4K-Datei. Das haben wir hier. Und diese Medien sind doch recht hoch aufgelöst. Wenn ich jetzt hier mal mit dem Rechtsklick auf Importieren gehe, wird man jetzt sehen: hier der Media Encoder bekommt wieder den Auftrag das Material umzuwandeln aktuell. Steht es mir natürlich hier in 4K zur Verfügung. Wir können mal hier oben reingehen in den Vorschau-Bereich und sehen 3840x2160. Und wenn ich das hier so abspiele, anmerke vielleicht. Das läuft vielleicht nicht ganz so flüssig. Der Computer hat Schwierigkeiten das Material in der Qualität zu verarbeiten. Nur mal angenommen, es wäre so, dann wird jetzt im Hintergrund ein Proxy erzeugt. Wenn wir jetzt hier einmal auf das Plus klicken, den Schaltflächen-Editor, kann man sich hier eine kleine Proxy-Schaltfläche reinziehen. Die ziehe ich einfach in mein Quellmonitor mit rein. Und jetzt kann man hier wechseln zwischen dem normalen Clip, dem 4K-Clip und dem Proxy-Clip, der dann erstellt wird, der niedrig aufgelösten Variante. Nun gehe ich mal in das Fenster Status. Das wird noch eine Weile dauern, bis mein 4K-Videoclip vom USB-Stick jetzt umgewandelt worden ist in mein Proxy. Das heißt, wir werden hier einfach mal kurz warten, bis das fertig ist. So, der Media Encoder hat das jetzt fast abgeschlossen. Sie sehen, der erzeugt jetzt hier in meinem Projekt-Datenverzeichnis eine Datei, die hat ein _Proxy angehängt. Und wenn Sie mal eigene Kodierungsvorgaben erzeugen möchten, eigene Import-Voreinstellung, wenn man mit den Voreinstellungen nicht auskommt, dann kann man das hier im Vorgaben-Browser bei Media Encoder machen. Da kann man eine Importvorgabe erstellen, dem gibt man hier einen Namen. Kann hier dann auch die Übertragungs- und Prüfoptionen und so weiter, alle einschalten. Und kann dem dann, auch wenn man hier zum Beispiel Transkodierung vornimmt, ein anderes Format zuweisen. Die kann ich dann hier entsprechend exportieren, diese Vorgabe und kann sie dann in dem Dialog-Feld hier wieder importieren. Also, sollte man mit diesen Vorgaben nicht auskommen, im Media Encoder kann man sich weitere erzeugen. Ja, jetzt wurde die Datei hier entsprechend importiert. Es gibt also ein Proxy. Und wir können jetzt hier zwischen der Originaldatei und dem Proxy wechseln. Kann man hier zum Beispiel mal probieren, dass wir hier sehr dicht mal rangehen. Die Wiedergabequalität. Gut, das ist jetzt hier nur für die Vorschau, mal auf Voll stellen. Und jetzt sieht man hier doch einen guten Unterschied zwischen der 4K-Auflösung und meiner Proxy-Variante. Man arbeitet trotzdem mit einer Medien-Datei. Hier in meinem Projekt, wenn ich die rüberziehe, dann erkennt Premiere natürlich auch die Sequenzeinstellung korrekt, nimmt die HiRes-Daten und nicht die Proxy-Auflösung. Und ich kann jetzt hier ebenfalls überlegen, ob ich mit Proxy schneiden möchte oder nicht. Gehen wir also mal hier rein. Und sieht man, wenn ich die Proxys hier ein- und ausschalte, dass das auch in der Sequenz den Proxy verwendet. Und keine Panik. Wenn man Proxys eingeschaltet hat und sagt hier Datei Exportieren Medien und exportiert seinen Film, dann nimmt Premiere Pro natürlich immer die HiRes-Daten. Das heißt, wenn ich hier mal auf die 400% Größe gehe, exportiere ich hier keine Proxy-Daten. Es sei denn, dass die HiRes-Daten nicht da sind, weil ich zum Beispiel jetzt mein USB-Stick abziehe. Denn die Originaldatei liegt aktuell immer noch auf dem USB-Stick. Dann wird auch der Proxy mitexportiert. Da sollte man also dann aufpassen. Aber es gibt eine Warnmeldung, wenn das passiert. Und um das zu verhindern, gibt es dann jetzt auch schlussendlich die letzte Option. Unter Proxys kopieren und erstellen. Im Prinzip heißt es umgekehrt: Proxys erstellen und Medien kopieren. Das heißt, hierbei gibt es ein Proxyziel für die Proxy-Medien und auch eine Vorgabe. Und der Primär-Zielspeicherort für die originalen Medien. Auch das kann ich dann jeweils ändern. Das heißt, hier wird mir mein 4K-Clip kopiert und dann wird eine Proxy-Datei erzeugt. Es heißt, ich kann dann auch sicher den USB-Stick oder die Medienkarte, die Speicherkarte abziehen, ohne das mir die Originalmedien verloren gehen. Denn das würde jetzt hier passieren, wenn ich jetzt meinen USB-Stick rausziehe, dann sagt er jetzt hier: der Clip ist offline. Wir sehen jetzt hier an der Stelle nur noch den Proxy. Das heißt, egal was ich hier ein- oder ausschalte, wenn ich eben auf die 200% Darstellung gehe, wir sehen hier natürlich nur die Proxy-Medien. Und wenn ich jetzt sage Datei Exportieren Medien, dann sagt er: "Dieser Export enthält Offline-Material". Ist aber trotzdem manchmal eine ganz praktische Funktion, wenn man in 4K gedreht hat, möchte das Ganze am Laptop schneiden und hat vielleicht auch keine 3 Terabyte Daten auf seinem Laptop zur Verfügung. Dann kann ich mir Proxys erzeugen und mit diesen Proxys unterwegs arbeiten und am Schnittplatz dann wieder auf die HiRes-Medien umschalten. Man kann Proxys auch im Nachhinein erstellen, mit einem Rechtsklick auf eine Datei, hier auf Proxy gehen, kann ich sagen Proxys erstellen. Da fragt er auch nach der Vorgabe, die ich jetzt hier auswählen kann. Gut, nehmen wir hier zum Beispiel QuickTime, 1280x720, es bringt natürlich jetzt nicht sonderlich viel, weil in dem Format sind die eigentlich schon. Bestätige es mit OK. Dann wird jetzt hierfür auch eine Proxy-Datei angelegt. Aber wie gesagt, hier ist es natürlich bei der Datei völlig unsinnig. Das macht man eigentlich mehr bei hochaufgelösten Dateien oder bei sehr großen Dateien. Da ergibt die Arbeit mit Proxys Sinn. Wenn man schon woanders Proxys erstellt hat, kann man die hier anhängen. Und wenn ich jetzt vollauflösende Medien wieder verbinden wollte, beispielsweise hier bei dem Clip, wo ja die HiRes-Medien fehlen, dann kann ich hier draufgehen. Und er fragt dann: Tja, wo waren die zuletzt? Und jetzt kann ich ihm hier sagen, wo die denn tatsächlich mal gewesen sind. Über Anfügen müsste ich die dann wieder suchen. Das sind einmal die Importeinstellungen, die man hier im Media-Browser unter Importieren findet. Sehr vorsichtig damit umgehen. Wenn die Schaltfläche aus Versehen noch aktiv ist, können plötzlich gigabyteweise Daten irgendwohin kopiert werden, was man nicht möchte. Also wirklich hier gucken, ob Importieren angewählt ist. Und eine letzte Warnung noch. Wenn Importieren angewählt ist und ich gehe über Datei Importieren, sehe ich das vielleicht gar nicht. Aber der Importvorgang findet trotzdem statt. Das heißt, man geht auf die sichere Seite, wenn man den Media-Browser benutzt. Denn hier sieht man, ob Importoptionen benutzt werden oder nicht.

Premiere Pro CC 2017 Grundkurs 2: Medien importieren und verwalten

Sehen Sie, wie Sie Video-, Audio-, und Grafikdateien importieren und organisieren, damit Sie beim Schnitt jederzeit den Überblick über Ihre Dateien behalten.

1 Std. 28 min (10 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.07.2017

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