Azure: Basiswissen für Administratoren

Import/Export-Aufträge

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Für Import oder Export großer Datenmengen von oder nach Azure eignet sich ein Import/Export-Job. Beides basiert auf dem Versand von SATA-Festplatten, die entweder dem Kunden zugestellt oder vom Kunden eingeschickt werden, um von Microsoft in ein Data Center eingespeist zu werden.
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Transkript

Wenn Sie nun beginnen, produktiven Workload nach Azure zu überführen, das kann eine Vollsicherung einer virtuellen Maschine sein oder das kann die Migration einer virtuellen Maschine beziehungsweise einer Festplatte sein, oder Sie möchten einen bestimmten Storage Workload migrieren in die Cloud, gibt es technisch natürlich erst einmal das Problem, dass Sie damit Ihren Uplink verstopfen. Das heißt, wenn Sie Gigabyte für Gigabyte für Gigabyte in die Cloud hochladen wollen, kann das natürlich eine ganze Zeit lang dauern und darüber hinaus wird Ihr Uplink verstopft und behindert Ihre Mitarbeiter beim Arbeiten. Dementsprechend gibt es hier die Möglichkeit, über sogenannte Import- beziehungsweise Export-Jobs zu arbeiten, um große Datenmengen in die Cloud zu bringen oder herauszuholen. Das sieht im Portal folgendermaßen aus. Es gibt hier eine Funktionalität zum Erstellen eines neuen Import/Export-Jobs in der Form einer Dienstinstanz, und im Grunde genommen setzt sich das sehr einfach zusammen aus folgenden Parametern. Ich mache einen impjob1, hefte das an eine bestimmte Ressourcengruppe und klicke weiter zum nächsten Blade, und jetzt werde ich im Grunde gefragt: Gut, in welches Storage-Konto beziehungsweise in welches Speicherkonto möchtest du die Daten denn legen? Und jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wo kommen die Daten eigentlich her? Die Daten kommen natürlich von Ihnen und die werden bereitgestellt über eine SATA-Festplatte. Das ist hier herunterdokumentiert in dem Artikel: Verwenden des Microsoft Azure Import/Export-Diensts zum Übertragen von Daten in Blob Storage. Wenn wir etwas weiter nach unten scrollen, sehen wir erst einmal grundsätzlich die Szenarien sprich das Migrieren von Daten in die Cloud, wenn wir über große Datenmengen sprechen. Die Voraussetzungen dafür sind relativ strikt. Das heißt, Sie müssen eine SATA-Festplatte verwenden oder mehrere SATA-Festplatten, die alle BitLocker-verschlüsselt sein müssen, sodass niemand auf dem Postweg diese Daten abfangen und herunterkopieren kann. Und diesen BitLocker-Code stellen Sie über das Azure-Portal bereit. Das ist hier alles herunterdokumentiert. Wenn wir etwas weiter nach unten scrollen, sehen wir eine Grafik, die das Ganze noch mal veranschaulicht. Das heißt, Sie bereiten die SATA-Festplatten vor und legen auf die Festplatten das drauf, was Sie in die Cloud aussourcen möchten, dann wir die Festplatte verschickt, dann von Microsoft entgegengenommen und in das Storage-System eingespeist und anschließend wieder verpackt und zurückgeschickt. Das ist der Zyklus. Und grundsätzlich sieht der Preisstatus für diesen Dienst folgendermaßen aus. Im Grunde wird das Ganze nach der Anzahl der SATA-Festplatten, die in diesem Prozess involviert sind oder notwendig sind, abgerechnet. Natürlich werden die Kosten für die Rücksendung der Geräte von Microsoft dem Kunden in Rechnung gestellt. Sobald ein Import- oder Export-Job erstellt worden ist, kann man, wie hier in der Dokumentation ersichtlich, auch den Status des Jobs nachverfolgen, um dementsprechend sehen zu können, wie weit Microsoft mittlerweile mit dem Import oder Export dieser Daten vorangekommen ist. Beim Export werden Sie sich vielleicht fragen: Warum brauche ich denn einen Export-Job, wenn ich doch die Daten einfach aus Azure herunterladen kann? Das stimmt natürlich grundsätzlich aber dahinter verbirgt sich eine kleine Falle, und zwar der sogenannte Egress-Traffic, der beim Export entsteht. Unter Egress-Traffic meint man jeden Traffic der ein Azure Data Center verlässt. Was ja bei einem Download der Fall ist. Und der wird zusätzlich in Rechnung gestellt. Und das kann natürlich bei großen Datenmengen im Gigabyte- oder Terabyte-Bereich, durchaus kostenintensiv werden. Das heißt, bei größeren Datenmengen ist auch ein Export-Job innerhalb dieses Dienstes empfehlenswert. Dieses Video hat also die grundsätzlichen Möglichkeiten von Import/Export-Jobs auf der Azure-Plattform dokumentiert.

Azure: Basiswissen für Administratoren

Lernen Sie das Wichtigste, was Sie als IT-Adminstrator über die Möglichkeiten von Azure wissen müssen.

4 Std. 2 min (31 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.09.2017

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