Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

High-End-Retusche mit Photoshop: Beauty-Porträt

Immer am Schluss: Verflüssigen

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Weil, wenn erst einmal verflüssigt, die Korrektur einzelner Bildstellen erschwert bzw. unmöglich wird, führt der Trainer das Verflüssigen stets zuletzt durch.

Transkript

Zu guter Letzt werde ich das Bild noch verflüssigen. Mit dem Verflüssigen ist das so eine Sache, dass ich die immer grundlegend zum Schluss mache, denn wenn ich vorher schon anfange, was zu verflüssigen, und mir Masken erstelle für verschiedene Bereiche, dann passen diese Masken logischerweise genau auf das Bild drauf, wie es da ist. Wenn ich jetzt anfange, unten schon was zu verflüssigen, und mir Masken drüber mache, muss ich die gegebenenfalls wieder anpassen, wenn ich unten das Bild dann verflüssige. Das heißt, ich muss immer wieder die Verflüssigung machen und die Masken dazu anpassen, dass es aufeinander passt. Deswegen mache ich es mir ganz einfach. Ich mache von vorne rein grundlegend nie eine Verflüssigung und mache sie immer ganz zum Schluss. So und dafür reduziere ich mir hier alles, was ich gemacht habe, auf eine Ebene, mache mir hier ein Smartobjekt draus, lasse hier auch ruhig die Beschriftung der Ebene so, wie sie ist. Dadurch wird klar feine Haare, ab feine Haare (reduziert), mit allem dadrunter reduziert. So und gehe ich jetzt hier mal in das Verflüssigen. Ich nehme zuerst den ganz traditionellen Verflüssiger. Hier mit dem Finger kann ich die größer anstellen. Druck, Dichte, das ist hier altbekannt und dürfte jetzt nichts Neues sein. Da schiebe ich hier die Schulter etwas rüber. Hier ist etwas rein, dass es sich nicht so bucklig aussieht. Dann passt hier diese Form schon mal schön an. So. Dann komme ich hier unten zu dem Gesichtverflüssiger. Dieser erkennt automatisch das Gesicht. Ich sehe schon hier, er hat die Augen gecheckt, hier die Gesichtsform kennt er jetzt. Und da taste ich mich ganz langsam ran, was ich möchte. Dann müsste man auch schauen, dass man das nicht übertreibt. Man kann damit wirklich sehr skurrile Sachen hinbekommen, dass man die Person nachher gar nicht mehr wieder erkennt. Ich fange jetzt mal in dem Fall an und probiere über Malen ein bisschen rum. So die Augen, ich gehe mal dafür, das ist so ein bisschen zu nah, mal an die Augen ran und gucke, was hier passiert. Augengröße. Einfluss rechte und Einfluss linke Auge. So ich stelle jetzt einfach nochmal auf 0 und finde ehrlich gesagt, dass ich die Augen hier gar nicht vergrößern muss. Deswegen lasse ich das so. Augenhöhe. Schaue ich mir links. Ja, das runter gleich ein bisschen machen, dann wirkt sie ein bisschen frischer und vom Blick her auch, aber wirkt es nun ein bisschen. Das setze ich mal auf 9 hier hinten. Ja, minimal vielleicht auf 5. Die Augenbreite, die würde ich jetzt in dem Fall auch gar nicht verstellen, auch hinten wahrscheinlich nicht, wobei ich es hinten einen Hauch kleiner machen könnte, so dass hier auch auf Grund der Perspektive ein bisschen weiter weg ist, aber hier auch nur minimal. Augenneigung. Mit der Augenneigung kann man natürlich sehr schön festlegen, das ist ein trauriger Blick oder ein zorniger Blick gegen die Augen runter steil oder eher nach oben. Da gucke ich auch mal, was ich hier oben erzeugen kann damit. Ich schaue mal, ne, so sieht es mir ein bisschen zu müde aus. Wenn ich das in diese Richtung schiebe, es wird jetzt auch ein bisschen viel, aber so ein Ticken kann ich sie meiner Meinung nach auch machen. Ich gehe mal auf 10. So mit dem Auge dasselbe. Schaue ich mal, was hier so passiert. Mir das gefällt. Ich werde es auch tendenziell lieber den überhaupt in den Plusbereich bewegen und hier mache ich es auch nur auf 11. Augenabstand. Da kann man wieder richtig witzige Sachen mithinbekommen. Augenabstand möchte ich jetzt, ehrlich gesagt, gar nicht ändern. Die Nase. Nasenhöhe. Fand ich eigentlich gut, wie sie war. Nasenbreite, habe ich jetzt auch nichts dran zu meckern. Den Mund, da kann man immer so einen ganz kleinen Ticken mitmachen und vielleicht noch so ein bisschen mehr Schmunzeln rauskitzeln zum Beispiel, verschiebe hier zum Beispiel. Lächeln. Da gebe ich tatsächlich auch ein ganz kleines bisschen drauf - 5. Oberlippe. So ein Ticken geht da auch. Unterlippe. Ne, das möchte ich lieber nicht machen. Die Mundbreite verändern. Ne, geht auch nicht in die richtige Richtung für mich. Mundhöhe auch nicht. Gesichtsform. So, ich schaue mal die Gesichtsform an. Das ist meistens also das Wichtigste. So kann man eine sehr schöne, ausgewundene Gesichtsform hinbekommen. Ich würde jetzt hier bei der Stirn nichts machen wollen. Das Kinn, finde ich, kann ich tatsächlich hier etwas ranrücken auch nun ein bisschen, auf also 15. Es ist, denke ich, ganz gut. Die Kinnpartie. Ich mache hier einen Hauch schmaler, nur so ein kleines bisschen auf -5. Und jetzt die Gesichtsbreite mache ich auch nur ganz minimal auf -2. So ich habe jetzt gar nicht so viel gemacht, überall nur so einen ganz, ganz kleinen Hauch, und bestätige das hier mal und schaue das vorher/ nachher an. So. Das ist gar nicht wirklich viel passiert, aber es ist so ein kleines bisschen, das Kinn ein bisschen mehr ran, einen Hauch von Lächeln noch auf die Lippen gezaubert. Und das ist wirklich nur ein ganz, ganz kleines bisschen. Wie gesagt, das ist ein Werkzeug, mit dem man sehr, sehr aufpassen muss. Wenn man wirklich Leute damit verunstalten kann, deswegen nur ganz dezent und vorsichtig anwenden. So, und jetzt haben wir auch noch eine schöne Verflüssigung hinbekommen, die das Bild trotzdem immer noch sehr natürlich wirken lässt.

High-End-Retusche mit Photoshop: Beauty-Porträt

Lernen Sie, wie Sie ein Bild professionell retuschieren, von der Frequenztrennung über die Retusche von Augen und Haaren bis hin zur richtigen Strukturierung der zahlreichen Ebenen.

2 Std. 28 min (37 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Ihr(e) Trainer:
Erscheinungsdatum:08.08.2017
Laufzeit:2 Std. 28 min (37 Videos)

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!