OS X Server App (Yosemite) Grundkurs

iMac als Server

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Auch wenn der iMac mit seinem eingebauten Bildschirm sich nicht als Server aufdrängt, ist er dennoch gut geeignet.

Transkript

Im folgenden Video möchte ich Ihnen einmal erläutern, wenn man sich für einen iMac entscheidet, worauf man achten sollte und welche Vor- aber auch welche Nachteile so ein iMac durchaus haben kann, wenn man darauf einen Server betreiben möchte. Ich wechsele hier im Apple Store einmal auf die iMac-Seite und zuerst einmal wird man feststellen, dass man zwei unterschiedliche Bildschirmgrößen findet. Zum einen die 21,5" iMacs und natürlich die 27" iMacs. Bevor Sie jetzt sagen, dann nehme ich natürlich das 21" Gerät, und das 27" Gerät werde ich auf gar keinen Fall benutzen für einen Server", warten Sie erst einmal ab mit Ihrem vorschnellen Urteil. Fangen wir zuerst einmal mit den 21,5" Geräten an. Ich würde Ihnen dringend davon abraten, dieses ganz kleine Modell mit nur einer 1,4 GHz CPU einzusetzen. Das hier ist von der Technik her eher ein Notebook, welches hinter einem Bildschirm eingebaut ist. Das ist nicht so wahnsinnig leistungsfähig, die CPU ist nicht so besonders leistungsfähig. Und man kann das Gerät auch so gut wie überhaupt nicht mehr erweitern bzw. bei der Bestellung schon sagen, man möchte ein bißchen mehr haben. Ich werde Ihnen jetzt hier einmal zeigen, was man bei dem 2,9 GHz, 21" iMac für Möglichkeiten hat, dieses Produkt an die eigenen Wünsche anzupassen. Und deswegen wähle ich dieses Gerät einmal aus. Zuerst einmal: Hier hat man die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen CPUs. Bei den iMacs handelt es sich immer um sogenannte Quad-Core CPUs, also CPUs, die vier Kerne mitbringen. Hier hat man die Auswahl zwischen einem 2,9 Quad-Core i5 und einem 3,1 Quad-Core i7. Der Vorteil von den i7s ist, dass dem Betriebssystem hier vorgegaukelt wird, es wäre kein 4-Kern-CPU, sondern ein 8-Kern-CPU. Das wiederum hat den Vorteil, dass, wenn man Tätigkeiten hat, die sich sehr gut parallelisieren lassen, dass das Betriebssystem diese parallelisierbaren Aufgaben nun nicht auf vier CPUs verteilt, sondern auf acht CPUs verteilt. und damit die Tätigkeiten deutlich besser skalieren. Ja, aber eben nur, wenn man Tätigkeiten hat, die man auch sehr gut parallelisieren kann. Das ist bei einem Server aber eben oft nicht gegeben. Bei einem klassischen File-Server, da nützt es Ihnen eben nichts, ob Sie ein 4-Kern-, ein 8-Kern- oder ein 16-Kern-System haben. Da sind häufig andere Dinge der Flaschenhals, aber in den seltensten Fällen die CPU. Ob man sich jetzt hier für einen i5 oder einen i7 entscheidet, das ist so ein bißchen Geschmackssache. Grundsätzlich würde ich sagen, für den klassischen Server, Fileserver, usw. usf., reicht eigentlich hier diese kleinere CPU. Achtung hier beim Arbeitsspeicher! Da haben Sie die Auswahl zwischen einem 8 GB Gerät und einem 16 GB iMac. Beachten Sie, dass Sie diesen Speicher, wenn Sie sich hier für dieses 8 GB Modell entschieden haben, später nicht selber aufrüsten können. Genau genommen kann man es gar nicht aufrüsten. Dieser Speicher ist nämlich fest verlötet und kann nicht ausgetauscht werden. Und da er nicht von Ihnen ausgetauscht werden kann, würde ich Ihnen dringend empfehlen, sich hier für das größere Modell zu entscheiden. Weil 8 GB für einen Server, der vielleicht auch 3-5 Jahre im Einsatz sein soll, sicherlich ein bißchen unterdimensioniert ist. Dann haben wir jetzt hier die Festplatten zur Auswahl, die Kapazität. Zum einen haben Sie hier die 1 TB Festplatte mit 5400 Umdrehungen, Diese Festplatte ist ehrlich gesagt nicht übermäßig schnell. Also auch hier wieder: Wenn Sie das Ganze als File-Server einsetzen wollen, sollte man sich überlegen, ob das hier wirklich die geeignete Festplatte ist, oder ob man den Datenspeicher nicht vielleicht als externes System hier an diesen iMac anbindet. Dann hat man hier die Möglichkeit eines 1 TB Fusion Drives. Die Idee bei den Fusion Drives ist, dass man das Beste aus zwei Welten nimmt. Nämlich sind SSDs ja bezogen auf ihre Kapazität relativ teuer. Normale magnetische Festplatten sind recht preiswert, aber dafür recht langsam. Und bei einem Fusion Drive haben Sie eine 128 GB SSD und eine normale Festplatte. Sie als Administrator sehen aber nur einen Datenträger und das Betriebsystem im Hintergrund sorgt dafür, dass die Daten, die man häufig braucht, die Daten, die man schnell braucht, automatisch auf der SSD landen, und die Daten, die man eher selten braucht, die landen dann auf dem normalen magnetischen Laufwerk. Das ist also die Idee, das Beste aus zwei Welten zu nehmen. Bei einem File-Server funktioniert das nicht schlecht, aber eben oft auch nicht so gut, weil man von Außen nicht unbedingt immer gut erkennen kann, welche Daten denn häufig von den Benutzern benötigt werden. Die Benutzer haben die Erwartung, dass alle Daten möglichst gleich schnell kommen. Alternativ können Sie natürlich hier auch ein System nehmen, welches nur mit SSD-Speicher auskommt, also 256 oder 512 GB. Das Ganze ist entsprechend teurer. Wie bereits am Anfang gesagt, sollte man die 27" iMacs nicht von vorne herein ausschließen. Auch da wollen wir uns nun anschauen, wie man die jetzt an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Und Sie sehen, hier gibt es eine i5 CPU, welche doch schon ein gutes Stückchen schneller getaktet ist, und auch hier haben wir die Möglichkeit, das System auszutauschen durch eine i7 CPU, welche ebenfalls ein gutes Stückchen schneller ist wie in den 21,5" iMacs. Vor allem haben wir aber hier die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher auf bis zu 32 GB zu erweitern, was bei einem Server durchaus sehr sinnvoll sein kann. Bei diesen 27" iMacs haben Sie vor allem den großen Vorteil, Sie können den Speicher selber austauschen. Wenn Sie sich also am Anfang vielleicht auch aus Kostengründen für dieses 16 GB Modell entscheiden und ein Jahr später merken: Ein bißchen mehr Hauptspeicher wäre doch ganz schön. Dann können Sie den selber hier erweitern. Das ist wirklich ganz einfach. Da muss man nur zwei Schrauben lösen, und dann kann man zusätzlichen Speicher hinzufügen. Man muss den Speicher nicht mal ersetzen, man kann einfach zwei zusätzliche 8 GB Module hinzustecken, und schon hat man den Speicher von 16 auf 32 GB verdoppelt. Ein weiterer großer Vorteil: Hier haben Sie deutlich mehr Auswahl, was die Fesplattenkapazität betrifft. Zum einen ist die standardmäßig verbaute 1 TB Festplatte ein gutes Stück schneller als die in den 21,5" Geräten. Desweiteren können Sie hier direkt sagen: Ich möchte aber eine 3 TB Festplatte haben. Sie können hier auch ein 3 TB Fusion Drive haben und Sie können auch sagen: Ich brauche einfach Performance, ich lege mir jetzt hier eine 1 TB SSD-Platte hier in dieses iMac-System hinein. Klar, dann wird es wirklich relativ happig im Preis, aber wenn Sie sagen, ich brauche das in meinem Server, dann haben Sie hier wenigstens die Möglichkeit, es auszuwählen. Bei den 21,5" Geräten haben Sie diese Möglichkeit nicht. Der große Nachteil von den 27" Geräten ist natürlich, dass man ein sehr großes Display irgendwo rumstehen hat. Meistens sitzt ja keiner an diesen Geräten dran, sondern man hat ihn einfach dediziert laufen. Und, ehrlich gesagt, es blutet einem auch ein bißchen das Herz, wenn man irgendwo einen Rechner stehen hat mit einem so hervorragenden Display, und das Display ist den ganzen Tag aus, weil der Server einfach nur seine Dienste verrichtet. Das sind die iMac Geräte, die man hier im Moment kaufen kann. Und Sie haben gesehen, worauf ich persönlich Wert lege, wo ich persönlich immer darauf achten würde, dass das ein Gerät, welches ich als Server einsetzen würde, was mir dabei wichtig ist und was ich Ihnen empfehlen würde, was ich Ihnen ans Herz legen möchte.

OS X Server App (Yosemite) Grundkurs

Erweitern Sie Ihren Mac zum Server und nutzen Sie die Dienste, die diese kostengünstige App bereitstellt: Datei- oder Mail-Server, Backup-Zentrale, iPhone/iPad-Verwaltung uvm.

5 Std. 33 min (49 Videos)
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