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Nachtfotografie: Light Painting und Wanderlicht

Im Steinbruch: Licht-Domes vor Felswand

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Die hier vorgestellte, kurios anmutende Lichtquelle schafft eine leuchtende Halbkugel, auch Dome genannt. Die kommt, jeweils ein wenig versetzt, gleich mehrfach ins Bild.
07:06

Transkript

Ich möchte jetzt etwas ganz besonderes vorstellen. Wiederum ein Leuchtmittel was sehr – hm, sagen wir einmal - kurios aussieht. Was die Funktion hat, so eine Halbkugel darzustellen, die man Dom nennt. Und die Halbkugel kommt zustande Man kann quasi durch diese Lichter, man kann eine Lichterkette zusammen kleben. Wichtig ist, dass man so verschiedene Lichtpunkte hat, dass ich hier einschalten kann und hier einen Stab hat. Und auf dieser Achse wird sich das dann drehen und wir dann im Bild eine Halbkugel darstellen. Und ich möchte jetzt auf dieser supertollen Loaction hier am Rand lauter verschiedene kleine Halbkugeln zeichnen, die dann zusätzlich nochmal mit verschiedenen Lampen ausgeleuchtet werden. Damit diese Gesamtanmutung nochmal kommt, von dieser Wand und mit diesen kleinen Halbkugeln, die dann vielleicht eine ganz besondere Bedeutung haben. Und das nehme ich wieder mit der Olympus auf in dem Composite-Modus und weil da, ich bin ja jetzt auch schon im höheren Alter ich einfach viel mehr Zeit habe und das ganz relaxt angehen kann. Apropos relaxt, ich bin natürlich jetzt gespannt und will sofort loslegen, weil ich glaube, das kann sehr spannend aussehen. Kann aber auch bedeuten, wenn man das jetzt nicht in dieser Achse dreht und würde da mal abrutschen sozusagen, dass dieser Dom ganz anders aussieht. Und wenn das dann der letzte Dom ist, dann ist vielleicht dieses ganze Bild zunichte gemacht, deshalb muss man sich da schon konzentrieren. Und wichtig ist es eigentlich dabei, dass der auf einer schönen Fläche dreht und das ist natürlich dahinten in diesem steinigen Gelände schwierig. Zumal man da auch wenig sieht. Aber das gucke ich mir jetzt einmal an und deshalb auch die Verkleidung, auch Hände reflektieren natürlich Licht. Wenn das auf dem Boden ist und meine helle Hand dahin greift, könnte sie im Bild zu sehen sein. Deshalb dann schon mal minimiert, viel schwarz und auch meine hellen Haare sollten nicht zu sehen sein, deshalb die Kapuze. Und jetzt lege ich einfach mal los. Den Fokus habe ich schon manuell eingestellt und jetzt lasse ich das einfach mal laufen. Gucke mir das erste Bild dann an, ob es auch wirklich schön dunkel ist. Es ist sehr dunkel. Und jetzt lege ich einfach mal los. Ich gehe hier in die Szene, fange vielleicht hier an, suche mir den Schalter, schalte an, drehe einfach nur um die Achse und schalte aus. Jetzt kontrolliere ich das Ganze nochmal. Natürlich merkend wo ich war. Jo, sieht so aus wie eine Halbkugel. Soll es ja auch. Jetzt mache ich das hier nochmal. Wichtig ist natürlich ausschalten, denn sonst hätten wir hier Streifen im Bild. Halbkugel. Boah, irre, wunderbar. Jetzt haben wir die Kugeln und jetzt will ich natürlich noch den Rest ins Spiel bringen. Was könnte das sein. Das sieht natürlich so schon gut aus, aber mit wenig Restinformation. Jetzt würde ich gerne die Wand ins Spiel bringen, vielleicht da unten noch Felsen, dass diese Kugeln eben, so wie es hier auch ist, eine gewisse Höhe haben. Hier geht es noch ein bisschen runter, wenn man die unteren Felsen sieht, dann schweben die so ein bisschen drüber. Vielleicht noch ein bisschen Erdreich. Aber ich glaube - weil ich ja jetzt nicht weiß wo diese Kugeln im Einzelnen sind - wenn ich da jetzt auf den Boden leuchte, kann das natürlich ganz schnell so sein, dass ich diese Kugeln zerstöre. Wenn da jetzt zum Beispiel helleres Licht reinkommt sowieso. Sind zwar sehr grell, sehr dominant diesen kleinen LEDs, aber da glaube ich werde ich jetzt mal ganz wenig Licht hinsetzten wollen und vor allen Dingen kein kaltes Licht, sondern eher ein warmes Licht. Und das probiere ich jetzt einmal. Aber auch warm, hier mit dieser großen Leuchte versuche ich jetzt den Felsen ins Spiel zu bringen. Ich gehe dann mal kurz gucken, was überhaupt passiert. Wie lange darf ich leuchten. Wie sieht es aus. Uii, da wird es dramatisch. Da kommt Leben in die Bude. Ein bisschen näher dran gehen heißt helleres Licht. Sehr schön. Jetzt sollte ein bisschen links was passieren, am Boden sollte etwas passieren und auf der rechten Seite. Jetzt gehe ich nochmal rechts rüber. So, jetzt wäre ich zufrieden. Das hat jetzt ein bisschen gedauert. Ein gutes Foto darf auch Zeit haben dürfen. Und jetzt kann ich das auf jeden Fall ausschalten und was das Spannende sein kann, eben dass man hier den Aufbau dann sieht. Man muss natürlich sehr viel laufen und sehr dosiert mit dem Licht umgehen. Und wenn mal was ein bisschen zu hell ist und nicht ausgefranst, also ausgefressen ist, kann man das natürlich in der Bildbearbeitung noch reduzieren, ein bisschen abdunkeln. Aber ich glaube mit dem Bild kann ich ganz zufrieden sein.

Nachtfotografie: Light Painting und Wanderlicht

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2 Std. 18 min (27 Videos)
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