Nachtfotografie: Light Painting und Wanderlicht

Im Steinbruch: gemalte Kugel auf einem Felsen

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Hier benutzt Uwe Statz eine Angel, an der ein Tischtennisball vor einer Taschenlampe befestigt ist, um eine leuchtende Kugel über einem Steinquader ins Bild zu malen.
09:41

Transkript

Wir sind jetzt immer noch hier an der spannenden Location und jetzt will ich mal was Anderes machen und zwar seht Ihr den mit dem Videolicht beleuchteten Stein und auf diesem Stein soll eine Kugel entstehen. Und zwar entsteht die Kugel mit diesem Teil, das ist jetzt einfach nur ein langes Stück irgendwas sozusagen, da kann man jetzt einen Holzstab nehmen, irgendeinen Stab, an dem man jetzt eine Lampe befestigt. Die Lampe wird dann um die eigene Achse gedreht, ich habe mir da was gebaut, sodass ich das leicht drehen kann und natürlich ist die Lampe eingeschaltet. Die Lampe hier ist nur ein Gegengewicht, damit ich das besser drehen kann und hier ist dann ein Tischtennisball drauf, der leuchtet, sobald ich die Lampe anmache. Die Lampe kann in den unterschiedlichsten Farben leuchten, die stehen zur Auswahl und ich mache dann einen roten Ball, eine rote Kugel. Die rote Kugel entsteht dann, wenn ich mich um die eigene Achse drehe, deshalb bin ich jetzt auch ein bisschen seltsam angezogen. Es ist gut, wenn die Hände relativ dunkel sind, weil ein bisschen Licht auf einen fällt und dadurch Hände, Gesicht und vor allen Dingen meine weißen Haare ins Bild kommen und das will ich auf jeden Fall vermeiden. Was natürlich hier jetzt erschwerend hinzu kommt, wenn das Licht aus ist, es hier relativ dunkel ist und ich muss erstmal auf den Stein kommen und dann soll die Kugel entstehen. Benutzt wird wieder die Kamera, die Olympus, Combo-Side-Modus mit den gleichen Einstellungen. Licht darf sich aufaddieren und das wird mit dieser Kamera quasi zum Kinderspiel, weil nur neues Licht hinzukommt und durch dieses Drehen ist immer wieder neues Licht an einer anderen Stelle und dadurch entsteht eine Kugel. Wenn ich mich gut drehe. Wenn ich mich um diesen Punkt drehe, den ich mir vorher suche, also ich drehe mich nicht um meine eigene Achse, sondern einen imaginären Punkt, um den muss ich mich drehen, dass dieser sozusagen stabil bleibt und dann entsteht eine schöne Kugel und das werde ich jetzt gleich mal starten. Und danach, das wäre jetzt relativ wenig, will ich auch diesen Felsen noch beleuchten, was ich dann mit einer Taschenlampe wieder mache und wir sind ja hier in diesem tollen Areal, da müssen die Steine noch beleuchtet werden. Aber jetzt erstmal die Kugel. So. Dann bitte Studiolicht aus und jetzt sehen wir keinen Stein. Jetzt sehe ich das ganze Starten. Das Ganze läuft und jetzt versuche ich, den Stein zu erklimmen und dann oben ankommend, die Lampe anzumachen. Jetzt werde ich mich mit dem Rücken zur Kamera begeben, damit ich einfach diese Lampe schön anschalten kann. Jetzt habe ich sie angeschaltet und jetzt werde ich das drehen, werde mich drehen um einen imaginären Punkt, was hier oben wirklich nicht ganz einfach ist, weil das uneben ist und es geht eben daneben runter und wenn es uneben ist, das Unebene, führt dazu, dass die Kugel nicht so toll aussieht und wenn ich runterfalle, würde sie ganz anders aussehen. Aber das will ich jetzt mal nicht hoffen und jetzt drehe ich das, drehe, drehe und schaue mir dann die Kugel an, wenn ich unten bin. Das ist immer ein sehr spannender Prozess, weil ich hier oben sowieso nichts sehe, aber mir das vorstelle, wie es vielleicht aussieht und dann runter, zack. Ich werde zur Kamera gehen und einen kleinen Kreis bilden, damit ich nicht, ah, jawohl, die Kugel ist da, so, jetzt werde ich weiter leuchten, jetzt nehme ich die anderen Lampen. Jetzt kommt der Stein und wird in Szene gesetzt, jetzt werde ich wieder die Leuchte benutzen, um den Stein in Szene zu setzen. Ich habe jetzt ein bisschen den Felsen beleuchtet, das muss ich mir erstmal angucken, damit ich ein Gefühl für meine Lampe bekomme. Ein bisschen vom Felsen, vom Stein und von der Felswand hinten, jetzt nehme ich eine kleine kalte Leuchte und eine warme Leuchte und werde den Stein hier nochmal in Szene setzen, indem ich ihn anpinsle sozusagen. Jetzt ist es heller, die Steine unten kann man schön mit reinbeziehen, die reflektieren schön das Licht. Das da, auf jeden fall Zeichnung entsteht. Ja, das sieht doch ganz gut aus. Jetzt werde ich versuchen, ein kaltes Licht zu setzen, wenn die Lampe sehr hell wird, erstmal Abstand, weiter weg und gucken, wie die Lampe wirkt. Ja, das Licht, sehr schön. Super. Jetzt setze ich in Grün vielleicht noch einen Lichtpunkt hin. Mal gucken, was passiert, denn das kalte Licht ist mit Sicherheit heller. Jetzt werde ich ein helleres kaltes Licht in die Wand hinten setzen, um diese Wand noch auszuarbeiten und da fange ich einfach mal links an. Ja, kalt, warm, da oben fehlt noch Licht, links oben, rechts oben und rechts unten würde ich gerne noch Licht sehen wollen und links oben. Nochmal gucken. Gut, jetzt kommt da aber noch was Warmes rein auf der linken Seite. Warmes Licht, kaltes Licht. Rechts unten würde ich auf Kalt tippen. Ja, jetzt fehlt es mir noch links. Ja, jetzt wieder rechts unten. Wenn ich meine, das nicht so viel Licht hinkommen soll, halte ich den Schlund sozusagen vorne zu, um da ein bisschen Licht hinzugeben, wo es noch fehlt. Ja, jetzt zu wenig, muss ich noch mehr Gas geben. So, ich hoffe, dass es das jetzt war. Ja, ich würde sagen, ich bin zufrieden und habe jetzt mit unterschiedlichsten Leuchtmitteln sozusagen die Wand herausgearbeitet, den Boden, den Stein, aber das Hauptelement sind sozusagen die Kreise mit farbigem Licht, eine Kugel irgendwo hinzusetzen, die dann der Blickfang sein soll.

Nachtfotografie: Light Painting und Wanderlicht

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2 Std. 18 min (27 Videos)
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