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Nachtfotografie: Light Painting und Wanderlicht

Im Steinbruch: beleuchtete Felswand

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Die beiden Ungetüme von Taschenlampe, mit denen der Trainer hier die Felswand anstrahlt, sorgen für beeindruckende Spannung.
09:04

Transkript

Wir sind hier in einer ganz besonderen Location. Ich bin extremst gespannt, was man hier jetzt alles aufnehmen kann. Bin auch schon ganz nervös, loslegen wollen. Und zwar ist es diese Wand, die ihr hier seht. Hier sind noch einige Menschen, die noch ein bisschen feiern, deshalb ein bisschen Hintergrundgeräusche. Diese Wand ist jetzt natürlich erstmal beleuchtet mit einem Videolicht, damit ihr die überhaupt seht. Das schalten wir dann nachher aus, wenn es losgeht, und dann wird mit meinen Leuchten sozusagen beleuchtet. Und zwar stelle ich mir das so vor, dass wir hier oben entlang leuchten, was im Bild wahrscheinlich zu sehen sein wird, ist bis hier, hier oben, und da hinten wird es zu Ende sein. Und hier soll ein Marmorierungseffekt sein, der mit einem warmen Licht eine Aussage bekommt und mit einem LED, mit einem kalten Licht, was wir als Mensch aber kaum sehen, dass es kühler ist oder kalt, gefühlt ein bisschen, aber die Kamera im Weißabgleich das anders interpretiert. Deshalb sind diese zwei Lampen dann toll, ein Halogenlicht und ein LED-Licht, um da schon mal ein bisschen Spannung reinzubringen, einfach mit Farben. Ich habe meine Kamera, in dem Fall die Olympus in dem Composite-Modus, wo sich nicht Licht aufaddiert, sondern nur noch neues Licht hinzugelassen wird, so eingestellt, dass ich den Autofokuspunkt sozusagen auf einer Mauer oder so auf den Vorsprung hier gesetzt habe und dann per Autofokus das scharfgestellt habe und dann den Autofokus ausgeschaltet habe, damit jetzt, wenn es dann losgeht, die Kamera das nicht noch mal neu suchen muss, weil sie würde wahrscheinlich nichts finden, weil es zu dunkel ist. Das will ich jetzt gleich mal tun. Es wird bestimmt ein bisschen länger dauern, weil es ist ein größerer Weg, den ich zurücklegen muss. Ich muss ja quasi durchs Gelände flitzen. Und immer Obacht beim Flitzen, weil es ist relativ dunkel, quasi die Sicherheit steht natürlich ganz vorne. Das Tolle ist, dass man sich jetzt mit der Kamera gar nicht so beeilen muss, weil solange dann kein neues Licht hinzukommt, kann nichts ausbrennen. Deshalb habe ich natürlich viel mehr Zeit und kann da gelassener dran gehen. Aber ich bin jetzt gar nicht so gelassen, weil ich will jetzt wissen, was da passiert. Deshalb wäre es jetzt toll, wenn wir einfach das Videolicht mal ausschalten. Jetzt ist es dunkel und jetzt werde ich die Kamera aktivieren. Und das Schöne ist... jetzt ist es aktiviert und ab jetzt läuft dieser Vorgang. Das Schöne wäre, muss ich dazu sagen, wenn ich hier hinter der Kamera stehenbliebe, könnte ich sehen, wie sich das Licht aufsummiert. Da das aber von hier geführt sozusagen, eingeführtes Licht, frontal beleuchtet, also Licht, was aus der Objektivachse kommt, sehr langweilig wirkt, deshalb muss ich eben durchs Gelände flitzen, um dann andere Stimmungen zu schaffen. Das werde ich jetzt mal machen und komme immer wieder zurück zur Kamera und gucke mir das an. Jetzt geht es los und ich bin gespannt. Und es ist stockdunkel. Jetzt will doch grad mal hier die Wand beleuchten und gehe als Erstes mal zur Kamera zurück, um dafür jetzt ein Gefühl zu bekommen, was sehe ich. Ich sehe sehr wenig, aber wenig ist immer gut, weil man kann näher dran gehen, um da mehr Akzent zu setzen, was ich jetzt mal mache. Ich setze gleich einen Akzent hier drüben, gehe ein Stück zurück, will jetzt mal da unten ranleuchten. Ich will auf jeden Fall nicht zu nah dran sein, hier einen Akzent zu setzen. Jetzt wieder zur Kamera zurück. Das Gute dabei ist, man nimmt nicht zu, sondern eher ab. Jetzt habe ich schon Marmorierung. Es soll natürlich noch Platz sein für ein anderes Licht, für das blaue Licht. Und das wäre jetzt hier unten zum Beispiel. Ich gehe jetzt auch noch mal auf die andere Seite und beleuchte hier. So, jetzt wieder gucken. Da passiert was. Jetzt nehme ich einfach mal ein kaltes Licht, das LED-Licht. Und ich habe hier extra sozusagen, so was wie ein Snoot dran gebaut, dass das Licht schon mal seitlich nicht weg kann. Das kann ich jetzt am Anfang einfach mal zuhalten -- weil es sehr hell ist --, dass nicht ganz so viel Licht hier rauskommt, um da eine bessere Kontrolle drüber zu haben. Da sehen wir noch nichts. Jetzt kann ich noch ein bisschen Gas geben. Aufpassen: Helle Stellen werden natürlich viel stärker wahrgenommen, aber das sieht gut aus. Das Klappern sind die Batterien, die da drin sind. Es kommt -- ui --, das ist ja geil. Da kann man ja... Das Loch muss ich noch zumachen, hier ist noch ein schwarzes Loch zu sehen. Jetzt gucken, wo das ist. Das wird da oben irgendwo sein. Mal gucken, ob das jetzt zu ist. Bisschen zuhalten... Noch ein Ticken, da muss noch was passieren. Jetzt, Achtung! Nichts. Hier ist dieses Loch. Ja, kommt schon mehr. Also, dieser Lichtstreifen hier vorne gefällt mir sehr gut. Auch dieses Loch ist vielleicht schon ein bisschen gefüllt. Vielleicht könnte da aber auch noch ein bisschen Gelb rein, bisschen warmer Ton. Mache ich wieder hier vorne. Das ist jetzt eine andere, eine alte Mag-Lite-Lampe, die gelbes Licht macht. Vielleicht kann ich hier vorne noch ein paar Akzente setzen, die nochmal ein bisschen wärmer sind. Wenig, das ist gut -- wenig ist immer gut --, zu viel ist schwierig. So, jetzt hier rangehen. [unverständlich] Wahnsinn. Da muss noch was hin. Das kann so nicht sein. Hier hallo, hier muss was hin. Ja, da kommt Marmorierung rein, um das geht es, nicht zu viel. Spannung. Weil das Problem ist, das dauert ja jetzt eine ganze Weile -- man ist ja viel gerannt -- und wenn man jetzt zu viel Licht irgendwo hinsetzt, ist natürlich das Bild zerstört. Aber ich finde, das hat eine Aussage und würde hier gerne vielleicht nochmal... Da drüben muss noch gelbes Licht hin. Ich kann es noch nicht [unverständlich]. Da muss noch Licht hin, und zwar hier. Und ich hoffe... Ja, this is nice. Das ist geil. Das ist so total gut, gefällt mir sehr gut. Also, ich finde das eine total tolle Kulisse und mit zwei Lichtfarben kann man hier so Marmorierungeffekte setzen, die sehr spannend sind, die diesen ganzen Fels, den Körper des Fels unterstützen und so eine bisschen düstere Stimmung machen. Und das ist einfach toll.

Nachtfotografie: Light Painting und Wanderlicht

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2 Std. 18 min (27 Videos)
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