Fred Kofman über Konfliktmanagement

Ihre Argumentation erläutern

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Sobald Sie einen Standpunkt herausgearbeitet haben, der die Atmosphäre nicht vergiftet, sollten Sie sich Ihrem Gegenüber erklären. Vermitteln Sie Einblick in Ihre Perspektive, indem Sie den hier gezeigten drei Schritten folgen.
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Transkript

Wenn Sie Ihren Standpunkt klargemacht und die Verantwortung übernommen haben, indem Sie sagen: „Das ist, was ich nicht toxisch denke“, dann können Sie dem anderen erklären, warum Sie so denken. Was hat Sie dazu gebracht, so zu denken, warum fühlen Sie so, wie Sie fühlen? Das gibt dem anderen Einblick in Ihre Perspektive. Die Schwierigkeit liegt darin, dass die meisten von uns das auf einer argumentative Art erklären, als ob wir den anderen überzeugen wollen, dass wir recht haben und der andere unrecht. Die Erklärung erscheint dann drängend, als Argument, um einen Punkt zu beweisen, anstatt zu sagen: „Nein, ich möchte verstehen, warum das so ist.“ Das ist die Veränderung. Anstatt Ihre Sichtweise so zu erklären, als ob Sie im Recht wären und die andere Person davon überzeugen wollen, ihre Einstellung zu ändern, erklären Sie Ihre Sichtweise als: „Das ist, was ich bisher denke, und das möchte ich Ihnen erklären. Falls ich falsch liege, dürfen Sie mich gern korrigieren. Wenn ich nicht falsch liege, können Sie es in Ihre Überlegungen einbeziehen, um Ihre Sicht anzupassen.“ Das ist der zweite Schritt in der Erklärung. Ich präsentiere meine Sicht als individuelle Ansicht, als persönliche Perspektive und warum ich diese persönliche Perspektive einnehme. Der dritte Teil ist, was ich gern damit tun würde oder was ich vorschlage, was wir beide damit tun könnten. In gewissem Sinne fangen Sie in der Gegenwart an: „Das ist, was ich denke.“ Dann gehen Sie in die Vergangenheit zurück: „Deshalb denke ich so.“ Und dann bewegen Sie sich in die Zukunft: „Das ist mein Vorschlag, was wir mit dem tun sollten, was ich denke.“ Das sind die drei Schritte, um offen zu sprechen. Der vierte und letzte Schritt besteht darin, auf den anderen zuzugehen und zu fragen: „Was denken Sie?“ Dann geben Sie ihm die Chance, über das nachzudenken, was Sie gesagt haben. Das schafft den Übergang zum nächsten Punkt des Gesprächs, dem Dialog. Schritt eins war, den Zweck zu definieren. In Schritt zwei ließen Sie den anderen seinen Standpunkt so erklären, dass Sie ihn verstehen können. Schritt drei besteht darin, dass Sie Ihren Standpunkt so erläutern, dass der andere ihn verstehen kann. Und Schritt vier wird der Dialog in der Verhandlung sein, in dem beide sich gegenseitig verstehen und versuchen, für beide ein positives Ergebnis zu erzielen.

Fred Kofman über Konfliktmanagement

Vermeiden Sie Konflikte nicht, sondern managen Sie Konflikte. Führungs-Philosoph Fred Kofman zeigt Ihnen Tools, die Konflikte positiv lösen.

1 Std. 4 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:11.01.2017
Laufzeit:1 Std. 4 min (17 Videos)

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