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Ideation: Visuelles Denken und Ideenfindung

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Ein Ideen-Workshop ist eine gemeinsame Sitzung, bei der man möglichst schnell möglichst viele verschiedene Ansätze zur Lösung eines Problems entwickelt. Richtig moderiert, macht das Spaß und ist äußerst produktiv.
04:16

Transkript

Wenn Sie einen Ideenworkshop ansetzen, dann planen Sie zwei Stunden bis zwei Tage ein. Sie brauchen gemischte Teilnehmer und feste Regeln. Dazugehört, Sie haben einen festen Zeitraum. Sie müssen alle ausreden lassen. Sie sollten das Thema nicht zu reden und nicht zu viel kritisieren. Sie sollten schnell weitergehen von einer Idee zur nächsten, aber dabei immer beim Thema bleiben. Um das es eigentlich geht bei dem Workshop. Richtig ist, jede Idee ist wertvoll. Es kommt erst mal auf die Quantität an und nicht auf die Qualität, denn jede Idee regt zu anderen an. Die Sitzung alleine bringt schon wahnsinnig viel in Bewegung. Es kann sein, dass die zündende Idee einem der Teilnehmer erst nachkommt. Der ganze Workshop regt den Austausch an und fördetn dem Teamgeist. Auch stille Kollegen kommen mal zu Wort und fühlen sich wertgeschätzt. Die Rolle des Moderators ist, er muss einfühlen ins Thema, er muss darauf achten, dass die Reden eingehalten werden, und er muss vor allen Dingen dokumentieren. Dann kann er auch noch unterstützen, zum Beispiel, durch Fragen wie Was noch? Ja und außerdem?, und die Leute dadurch zum Reden und Diskutieren bringen. Der Moderator stellt auch das Problem vor, die Fragestellung, zum Beispiel, Wie können wir? ist eine typische Formulierung als Beispiel Wie können wir die Nutzer dazu bringen, unsere Shopping halt öfter zu besuchen? oder Wie könnte eine App aussehen, mit der der Nutzer seine Ideen sammeln kann, wo immer er sie gerade hat? Eventuell folgt dann eine gemeinsame Analyse. Jeder soll seine besten Gedanken zum Problem einbringen und aber noch nicht zur Lösung und sammelt die einzeln erst mal. Dann geht es weiter mit kleinen Gruppen von 4 bis 8 Leuten. Mehr ist nicht so gut. Das bringt weniger Ergebnisse. Möglichst gemischt sollte die Zusammensetzung sein, also nicht etwa nach Abteilungen gegliedert oder ähnlich. Gut ist, wenn jede Gruppe einen Moderator hat beziehungsweise einen Dokumentator, der aufschreibt, was die Gruppe erarbeitet. Nutzen Sie in der kleinen Gruppe dann Brainstorming, visuelles Arbeiten, Karten, Post-Its, Whiteboards, Flipcharts, Diagramme. Und am Ende sortieren Sie die Ideen, clustern oder kopieren Sie die Ideen. Schließlich kommen dann alle Teilnehmer in der großen Gruppe wieder zusammen, und jedes kleine Team stellt die besten Ideen vor oder ein bis zwei Ideen werden dann weiterentwickelt und als Geschichte vorgestellt. Lieber kein fertiges Konzept, sondern eine konkrete Geschichte wie eine Person, ein Nutzer mit der Idee, also dem Produkt, der Anwendung umgeht. Das ist konkreter und regt mir andere Ideen an. Und schließlich kann man, zum Beispiel, noch abstimmen mit Klebepunkten und verteilt hier auf dem Flipcharts oder Whiteboard und bestimmt damit, welche Ideen sozusagen weiterverfolgt werden. Bei einem Ideen-Workshop in der Produktentwicklung kann ich mir das, zum Beispiel, so vorstellen. Erstens, ich beginne, zu erklären, wer sind denn eigentlich meine Nutzer. Zweitens, ich erzähle, in welchem Kontext haben Sie das Problem, was ich lösen will. Drittens, dann stelle ich eben dieses Problem vor, welche Aufgabe stellt sich den Nutzern. Viertens, dann geht es an die Erarbeitung der Lösung in der Gruppe. Und fünftens, da beschreibe ich das Ergebnis, also beim Nutzer, für das Unternehmen, also nicht wie sieht das technisch aus, sondern was ist das Ergebnis, wie ist das Problem am Ende gelöst. Jeder dieser fünf Punkte ist umfangreich. Starten Sie keinesfalls gleich bei drei oder vier, also beim Problem oder bei der Lösung. Es ist viel wichtiger, erst mal den Nutzer, den Kontext und sein Problem kennen zu lernen. Erst dann im weiteren Teil des Workshops, da arbeiten Sie sich langsam zur Lösung vor. Und am Ende der Ideenentwicklung, da stehen hoffentlich viele neue Ideen, aber nicht die Geschäftsideen. Je nach Vorbereitung beginnt jetzt eine Menge Arbeit, meist Arbeit mit den Nutzern, mit den zukünftigen Käufern. Sie machen eine Recherche, was wollen die, können die so mit einer Idee umgehen, wenn Sie es kaufen. Sie konstruieren Prototype, wie funktioniert das technisch, lässt sich die Idee irgendwie umsetzen, lässt sich so was herstellen, und vor allen Dingen kommen die Nutzer dann damit klar. Die Idee verändert sich während dieses Prozesses. Sie lebt. Ideation hört nach dem Workshop nicht auf.

Ideation: Visuelles Denken und Ideenfindung

Lernen Sie, mit visuellem Denken an neue Lösungsansätze zu kommen. Jens Jacobsen zeigt Ihnen dafür die notwendigen Fertigkeiten am Whitboard.

2 Std. 40 min (33 Videos)
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