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LaTeX für Studierende und Wissenschaftler

Hyperlinks anlegen

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Die Verwendung eines entsprechenden Pakets in LaTeX ermöglicht es, Hyperlinks innerhalb eines PDF-Dokuments zu erstellen. Diese leiten entweder auf andere Bereiche des Dokuments oder auf eine bestimmte URL weiter.

Transkript

Viele, die Ihnen immer wieder begegnen, und Abbrüche des Kompilierens haben oftmals dieselben oder die ähnlichen Ursachen. Und einige von denen möchte ich Ihnen jetzt hier zeigen. Was oftmals falsch gemacht wird, ist, ja Klammern vertauscht. Sie schreiben zum Beispiel ein Text mit emph einer Hervorhebung (warum auch nicht). Dann [ ] auch ja für emph müss ich hier die Klammer zumachen, die geschweifte. Sehr okay. Und hier habe ich noch die Klammer zu, und drücken auf Setzen. Und was passiert? Irgendetwas ist anders. Speziell wenn Sie jetzt hier hinter noch weitere Befehle haben wie nochmal ein emph, ein weiterer Text. Hier stimmt jetzt etwas nicht, denn Sie müssen im Prinzip die Klammer richtig setzen. Das macht jetzt hier im konkreten Fall nichts aus, weil die Befehle anders lauten. Wenn Sie jetzt hier einen Befehl haben, indem auch noch ein optionales Argument verwendet wird, oder Sie verwenden zum Beispiel ein Paket wie usepackage, und wenn Sie wollen die Option colorlinks verwenden, dann sagen Sie okay colorlinks und verwenden die falsche Klammer hyperref. Führt zu einem Fehler. Gott sei dank, sagt Ihnen LaTeX immer was hier passiert. Das sagt, Argument has an extra geschweifte Klammer. Lesen Sie einfach. Da, wo der Zeilenumbruch in der Fehlermeldung stattfindet, da ist irgendwas faul darüber. Dann gucken Sie hier. Ah, hier ist eine eckige Klammer, hier ist eine geschweifte Klammer. Das ist also falsch. Muss hier die eckige Klammer hin, und schon funktioniert das Ganze wieder. Sie sehen, der Fehler hier unten hat nichts verursacht, weil die runde Klammer hier keinerlei Funktionen hat. Es ist zwar schlecht gesetzt, macht aber in dem Fall das mal nichts. Vielleicht beginnen Sie auch einfach ihr Dokument, fangen zu schreiben an, wissen, documentclass muss ich schreiben und articl, und dann geht es gleich los ein Text. Und dann wissen Sie, ich muss irgendwo ein end{document} schreiben. Hier führt zu einem Fehler, wenn Sie das Ganze setzen, Missing \begin{document}. Lesen Sie einfach die Ausgabe: Missing \begin{document}. Und genau das müssen Sie eingeben, das heißt, hier fehlt noch mein \begin{document}. Und schon kompiliert das Ganze. In dem Fall kompiliert es jetzt noch nicht ganz, weil ich noch alte aux-Dateien hier drin habe. Jetzt kompiliert es. Vielleicht haben Sie auch wunderbar toll geschrieben, aber das end{document} vergessen. Auch dann kommt es zu einem Fehler. Er weist nämlich nicht, was jetzt ist. Er wartet auf weitere Angaben. Hier geht es also nicht weiter. Brechen wir hier ab und sagen, das end{document} soll wieder rein. Dann wollen Sie eine Hervorhebung machen, einfügen, Hervorhebung, und haben aber den Befehl falsch geschrieben, Undefined control sequence \emp. Sie sehen wieder hier den Zeilenumbruch, das heißt, der Befehl hier stimmt nicht. Es ist logisch, es heißt emph für emphasize. Vielleicht haben Sie den Befehl auch korrekt geschrieben, aber dann vergessen, die Klammer zuzumachen, wenn es mit dem Text hier weitergeht, und kompilieren das Ganze. Auch das sagt Ihnen LaTeX schon. Runaway argument? Das heißt, hier das Argument des Befehls läuft immer weiter, und der läuft bis zum Ende der Imput-Datei und sucht immer noch nach dem Ende des emph-Befehls, das heißt, Sie gucken einfach nach dem letzten emph-Befehl und schauen, oh, er hat, den habe ich tatsächlich nicht geschlossen. Der braucht noch die geschweifte Klammer, und schon läuft das Ganze wieder. Das Ganze kann Ihnen natürlich auch bei einer Umgebung passieren, also begin{itemize}, ein Item etwas, \item noch etwas. Und Sie kompilieren das Ganze und sagen begin{itemize} und input line 7, das ist das hier, ended by end{document}, das heißt, LaTeX hat jetzt festgestellt, dass diese Umgebung nicht korrekt geschlossen wurde. Klar, es fehlt hier auch noch ein end{itemize}. Wieder durchkompilieren, und schon funktioniert das Ganze wieder. Genauso kommt auch ein Fehler. wenn Sie einfach in der itemize-Umgebung denken, Sie müssten nur einfach neue Zeilen schreiben mit einem Zeilenvorschub verbunden. Auch dann beschwert sich LaTeX und sagt Error Something's is wrong. Ja irgendwas ist falsch. Vielleicht ein fehlendes Item. LaTeX sagt Ihnen ganz genau, was es hier möchte. Es möchte, dass die Zeilen einfach mit Item beginnen. Und bitte auch diese hier. Und dann funktioniert das Ganze wieder. Ein weiterer beliebter Fehler ist, wenn Sie mit Umlauten arbeiten, zum Beispiel Größer wäre wünschenswert. Schöne Grüße. Wir kompilieren das Ganze durch und stellen fest, oh, hier stimmt irgendwie das nicht. Gr.. wr.. wünschenswert. Wünschen gr... Das sieht komisch aus, hat keinen Fehler gebracht, aber sieht irgendwie komisch aus. Jetzt erinnern Sie sich, oh ja der Schlosser hat da was gesagt. Ich muss hier irgendwas mit usepackage und dann [ ] vielleicht mit latin1 von inputenc machen. Wir erzeugen jetzt mehrere Fehler: zum einen 'latin1.sty' not found. Warum? Wo kommt hier latin1? Da. Es ist ganz klar, latin1 muss eine Option sein, kein Paketname. usepackage braucht einen Parameter und Optionen. Wir kompilieren das durch, und sagt Keyboard character used is undefined in inputencoding 'latin1'. Das heißt, er kann mit dem scharfen s nichts anfangen. Was ist hier schief gegangen? Unser Editor speichert standardmäßig, seit wir es umgestellt haben, in UTF-8 ab. Das ist eine gute Idee. Die Enkodierung der Datei muss auch der Enkodierung entsprechen, die Sie hier oben angeben, das heißt, der Fix hier utf8. Durchkompilieren, und schon sieht das Ganze so aus, wie es soll. Erinnern Sie sich bitte daran, für europäische Texte sollten Sie immer die fontenc benutzen. Warum? Das kann ich Ihnen auch gleich anzeigen, indem wir die PDF-Ausgabe im Adobe Reader öffnen. Wir kopieren jetzt einfach mal das "Größer wäre wünschenswert" hier heraus. Allem einfach als Text mit Cmd+C und kopieren es hier wieder herein. Was fällt Ihnen auf? Das scharfe S fehlt ganz, und das o und das ü und das e ist nur als a, o und u angegeben. Warum? Weil die fontenc-Enkodierung nicht stimmt. Und genauso würden Sie jetzt im PDF auch das wäre gar nicht finden. Das Dokument wurde durchsucht. Keine Treffer. Das heißt, es hat icht nur optische Auswirkungen, oder es hat sogar weniger optische Auswirkungen, aber es hat Datei-Auswirkungen. Sie können das Dokument nicht gut durchsuchen, wenn Sie es nicht richtig gesetzt haben. Deswegen usepackage Option [T1]{fontenc}. Durchlaufen lassen und den Unsinn natürlich hier rauslöschen, das Fehler-Dokument im Adobe Reader nochmal aufmachen, und jetzt können wir nach wäre suchen und finden unser wäre. Der Text hier rauskopiert und hier reinkopiert sieht so aus, wie er soll. So muss das aussehen. Es stimmt nicht ganz, denn die Enkodierung, die im PDf schlussendlich erscheint, ist eine andere als hier. Deswegen müssten wir es hier als reinen Text einfügen. Das heißt, wann immer Umlaute seltsam aussehen, stimmt etwas mit der Zeichenkodierung entweder bei der Eingabe oder bei der Ausgabe nicht. Achten Sie darauf. Und achten Sie darauf, dass Ihr Editor auch immer das Richtige tut. Gehen Sie in die Einstellungen und achten Sie darauf, dass bei Kodierung immer Unicode (UTF-8) ausgewählt ist. Schreiben Sie alle Ihre Dokumente in UTF-8, und Sie werden selten oder nie ein Problem haben.

LaTeX für Studierende und Wissenschaftler

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5 Std. 29 min (54 Videos)
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