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Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Hyper-V installieren

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Die Einleitung zeigt die Installation von Hyper-V auf einem Server, welcher über das Betriebssystem Windows Server 2012 R2 verfügt. Dabei ist ein Assistent für das Hinzufügen von Rollen und Features behilflich.
07:24

Transkript

Mit Hyper-V in Windows Server 2012 R2 hat Microsoft im Vergleich zu VMware mit vSphere nicht nur aufgeschlossen, sondern teilweise auch im Funktionsumfang überholt. Mittlerweile stehen Virtualisierungslösungen auf Basis von Hyper-V, vor allem, wenn Sie diese mit dem System Center Virtual Machine Manager 2012 R2 verwalten, in keinster Weise mehr Virtualisierungslösungen mit VMware und vSphere nach. Vorteile liegen dagegen in der Lizenzierung und teilweise auch in der besseren Integration von Microsoft-Netzwerken und Windows-Admin-Clients. In Hyper-V haben Unternehmen auch den Vorteil, auch in kleineren Umgebungen sehr leicht und einfach Server virtualisieren zu können, ohne auf komplexe Strukturen zu setzen. Ich zeige Ihnen in diesem Video, wie Sie Hyper-V in Windows Server 2012 R2 auf einem ganz normalen Server installieren, um für die Virtualisierung bereit zu sein. Die generelle Verwaltung läuft in Windows Server 2012 R2 über den Server-Manager. Wenn Sie eine neue Virtualisierungsstruktur installieren wollen mit Hyper-V, gehen Sie über "Verwalten - Rollen und Features hinzufügen". Es startet der Einrichtungsassistent. Zunächst wählen Sie hier die rollenbasierte oder featurebasierte Installation aus. Sie haben hier auch die Möglichkeit, die Remote-Desktop-Dienste und eine virtuelle Desktop-Infrastructure zu installieren. Auch diese nutzt in Windows Server 2012 R2 Hyper-V, allerdings hat diese Umgebung hier nur den Funktionsumfang, die Desktops im Unternehmen, bzw. die Anwendungen, zu virtualisieren und nicht komplette Server. Für die Server-Virtualisierung wählen Sie also die rollenbasierte und featurebasierte Installation aus. Danach wählen Sie aus dem Server-Pool den Server aus, auf dem Sie Hyper-V installieren wollen. Hier werden nur die Server angezeigt, die Sie über "Verwalten - Computer hinzufügen" dem Server-Manager hinzugefügt haben. Das gilt generell für alle Rollen in Windows Server 2012 R2. Sie haben natürlich auch die Möglichkeit, den Server-Manager hier von einer anderen Arbeitsstation mit Windows 8.1 zu starten. Dann müssen Sie über "Verwalten - Server hinzufügen" den Server hinzufügen, den Sie im Netzwerk Hyper-V hinzufügen wollen. Auch dann können Sie von der Arbeitsstation hier diesen entsprechenden Server auswählen. Danach wählen Sie für die Installation der Rolle Hyper-V aus. Es werden die notwendigen Rollen-Features mit ausgewählt, also die Verwaltungstools für die PowerShell. Und für die grafische Oberfläche, also den Hyper-V-Manager, auf der nächsten Seite können Sie noch weitere Features auswählen. Das ist für die Verwaltung von Hyper-V an dieser Stelle aber nicht notwendig. Danach startet der Einrichtungsassistent für Hyper-V. Hier ist vor allem interessant die Erstellung von virtuellen Switches. Sie können virtuelle Switches, also die Netzwerkverbindung von virtuellen Servern mit ihrem physischen Netzwerk, auch nach der Installation von Hyper-V installieren. Sie können diese natürlich aber auch während der Installation schon festlegen. Wenn ein Server, so wie hier in diesem Beispiel, mehrere Netzwerkkarten eingebaut hat, können Sie für jede einzelne Netzwerkkarte eine virtuelle Switch erstellen. Das ist auch dann sinnvoll, wenn Sie Server mit Windows Server 2012 R2 virtualisieren und in diesen virtuellen Servern, mit 2 Teaming Funktionen von Windows Server 2012 R2, arbeiten wollen. Also wenn Sie den virtuellen Servern mehrere virtuelle Switches zuweisen, ein entsprechendes Windows Netzwerk-Team zu erstellen. Ein Netzwerk-Team sollten Sie auf Hyper-V Server, nicht auf Basis der virtuellen Switches erstellen. Also Sie sollten kein Netzwerk-Team erstellen und dann auf Basis dieses Netzwerk-Teams eine virtuellen Switch, sondern es ist immer besser, wenn Sie einzelne virtuelle Switches den verschiedenen physischen Netzwerkkarten zuordnen und dann in den Servern eine entsprechende Netzwerk-Teaming-Funktion aktivieren auf Basis der erstellten virtuellen Switches. Wie auch immer, brauchen Sie für die Erstellung von Hyper-V zunächst eine entsprechende virtuelle Switch. Ich verwende jetzt einfach mal die Internetverbindung 2, die 1 lasse ich jetzt für die normale Verwaltung des Servers. Das sollten Sie in produktiven Umgebungen auch so machen. Eine Netzwerkkarte im Server sollte nur für die physische Verbindung des Servers zum eigentlichen Netzwerk und für die Verwaltung vorgesehen sein. Sie können natürlich auch ohne Probleme auf einer Netzwerkkarte, die Sie als virtuelle Switch verwenden, über das physische Netzwerk den Server verwalten, aber in großen Umgebungen ist das sauberer. In kleineren Umgebungen können Sie natürlich jede einzelne Netzwerkkarte eine virtuelle Switch verbinden. Danach können Sie noch festlegen, wenn Sie einen Cluster erstellen wollen, ob der Server für die Live Migration zugelassen ist. Also, wenn Sie einen Hyper-V-Server in einem Cluster aufnehmen, ob Sie virtuelle Server zwischen den verschiedenen Hyper-V-Knoten hin und her schieben können. Sie können auch diese Einstellung jederzeit nachträglich ändern. Es spielt während der Installation von Hyper-V keine Rolle, ob Sie die Funktion aktivieren oder deaktivieren. Sie können alles auch nachträglich wieder aktivieren und deaktivieren. Interessant ist hier schon eher der Standardspeicherort, also wo Sie die virtuellen Festplatten der Server speichern, und wo die Konfigurationsdateien der verschiedenen Server gespeichert sind. Ich verwende hier auf Hyper-V Host immer ein einzelnes Verzeichnis, in dem ich wiederum Unterverzeichnisse mache für die verschiedenen virtuellen Server. In produktiven Umgebungen ist es natürlich sehr sinnvoll, wenn Sie als Standardspeicher einen zusätzlichen Datenträger verwenden, da Sie so das Betriebssystem entlasten und die Leistungen erhöhen. D. h., auch in Hyper-V macht es Sinn mehrere physische Festplatten im Server zu verwenden. Ich erstelle jetzt aber hier in dieser Testumgebung einfach mal einen Ordner "VM" und standardmäßig schlägt mir dann der Hyper-V Manager, wenn ich diesen Ordner jetzt hier hinterlege, dieses Verzeichnis vor, wenn ich einen neuen Server erstelle. Das Gleiche mache ich auch für die Konfigurationsdateien. Die ganzen Dateien werden nicht wild in diesem Verzeichnis gespeichert, sondern sie erstellen dann für jeden virtuellen Server in diesem Verzeichnis ein Unterverzeichnis. Das war es auch schon. Sie sollten bei der Installation von Hyper-V immer noch die Option aktivieren, das der Server ohne eine Benachrichtigung neu gestartet wird, denn vor allem, wenn Sie die Verbindungsnetzwerkkarte also die Netzwerkkarte, die Sie für die physische Verwaltung über das Netzwerk verwenden, als virtuelle Switch mit einbinden, wird während der Installation die Netzwerkverbindung getrennt. D. h., Sie verlieren die Verbindung zum Server und müssen dann unter Umständen direkt im Serverraum den Server neu starten. Aktivieren Sie diese Option, können Sie den Server einfach seine Installation durchführen lassen und nach 5 bis 10 Minuten erneut mit dem Server verbinden. Klicken Sie auf "Installieren", wird schließlich die Hyper-V-Rolle auf dem Server installiert. Der Server wird, wenn das notwendig ist, danach neu gestartet und steht mit Hyper-V zur Verfügung. Wenn Sie die Einstellungen, die Sie auf einem Hyper-V-Host vorgenommen haben auch auf anderen Servern auf die gleiche Weise durchführen wollen, haben Sie ja auch die Möglichkeit, die Konfigurationseinstellungen zu exportieren. Sie erstellen dann eine XML-Datei und können auf Basis dieser XML-Datei, wenn Sie den Server Manager starten, die Verbindungen aufbauen. Sie sehen, der Servers startet jetzt neu, er hat Hyper-V auf dem Server installiert. Beim Neustart von Hyper-V werden weitere Dienste installiert. D. h., wundern Sie sich nicht, wenn Sie nach einer Trennung mit dem Hyper-V Host nach 5 bis 10 Minuten erst wieder verbunden werden, da der Server erst notwendige Patches und Features installieren muss, bevor er als Hyper-V-Host zur Verfügung steht.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Lernen Sie, wie Sie in Hyper-V ganz praktisch mit virtuellen Servern, virtuellen Festplatten, virtuellen Switches, virtuellen Domänencontrollern usw. in der Praxis umgehen.

5 Std. 52 min (55 Videos)
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