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Windows 8 und Windows 8.1 Grundkurs

Hyper-V: einen virtuellen Computer einrichten

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Nun ist es an der Zeit, Hyper-V für Ihre eigenen Zwecke einzusetzen und einen virtuellen Computer zu betreiben. Mit dem Assistent lässt sich ein neuer virtueller Computer auch problemlos einrichten - hier am Beispiel eines Windows-7-Systems.

Transkript

Wenn Sie nun Hyper-V installiert und grundsätzlich konfiguriert haben, dann wollen Sie ihn sich sicherlich auch zu seinem eigentlichen Zweck einsetzen, nämlich um auf Ihrem Windows 8-System virtuelle Computer zu betreiben. Ich zeige Ihnen hier, wie das funktioniert. Dazu wechseln wir zunächst im Bereich "Aktionen" auf "Neu" und wählen "Virtueller Computer" aus. Es startet ein Assistent, der Sie nun Schritt für Schritt durch das Anlegen eines neuen virtuellen Computers führen wird. Dazu geben Sie zunächst einmal einen Namen für das System ein. Ich nenne es "Windows 7", weil wir ein Windows 7-System installieren wollen, und legen den Speicherort fest. Achten Sie bitte darauf, dass wenn Sie den Standardpfad wählen, den Microsoft hier vorschlägt, nämlich unter "C:/Program Data", dass Sie dann auch genügend freien Speicherplatz auf dem Laufwerk C: besitzen. Ansonsten klicken Sie hier dieses Feld an und wählen eine andere Festplatte aus, auf der Sie mehr als genug Platz haben. Weil ansonsten könnte es Probleme beim Betrieb des virtuellen Computers geben. Nun möchte der Assistent von uns wissen, wie viel Hauptspeicher wir für den virtuellen Computer verwenden wollen. 512 MB sind ein bisschen wenig für ein Windows 7-System, ich wähle deshalb 1024 aus; also ein Gigabyte. Achten Sie bitte darauf, dass Sie hier das richtige Verhältnis zu dem Hauptspeicher Ihres Host-Systems, nämlich zu dem Windows 8-Computer nehmen, auf dem dieser Hyper-V läuft. Es ist wenig sinnvoll, dem Gast-Computer drei Gigabyte zuzuordnen, wenn das Host-System selbst bloß vier Gigabyte Hauptspeicher hat. Sie müssen das also genau abwägen. Sie können es aber auch Hyper-V überlassen, wie der Hauptspeicher entsprechend erweitert oder verkleinert wird, indem Sie hier den dynamischen Arbeitsspeicher wählen. In einem nächsten Schritt müssen wir nun den Netzwerkadapter konfigurieren. Haben wir vorher einen angelegt, wie hier den Hyper-V 1, so können wir den hier gleich auswählen und "Weiter" klicken. Nun geht es um die virtuelle Festplatte. Auch ein virtueller Computer braucht eine Festplatte, die in diesem Fall in Form eines Image in Form einer sogenannten VHDX-Datei abgelegt wird. Auch hier gibt Ihnen Windows, bzw. Hyper-V schon die vorgeschlagenen Größen vor. Achten Sie auch hier darauf, denn auch dies wird standardmäßig wieder auf C: angelegt, dass Sie genug Platz darauf haben, wählen Sie im Zweifelsfall lieber eine andere größere Festplatte, auf der Sie noch genug Platz haben, um eine entsprechende virtuelle Festplatte anzulegen. Haben Sie schon eine virtuelle Festplatte auf Ihrem System oder zuvor eine angelegt, dann können Sie diese hier auch einbinden, oder einfach sagen: "Das möchte ich jetzt noch nicht machen, sondern diese Zuordnung werde ich später vornehmen." Nun müssen Sie sagen, von woher das Betriebssystem installiert werde soll. Sie können gleichzeitig sagen: "Ich lege jetzt nur einen virtuellen Computer an, und werde erst später entscheiden", oder Sie sagen: " Ich benutze eine CD oder DVD", oder wie in unserem Fall, wir benutzen eine ISO-Datei, ein Abbild eines Windows-Betriebssystems. Dazu müssen Sie noch sagen, wo dieses Abbild liegt, wie hier bei uns in diesem Fall in der "tmp". Öffnen, so, und nun ist das entsprechende Abbild dem virtuellen Computer zugeordnet. Sie haben also quasi virtuell eine CD eingelegt. Ein Klick auf "Weiter" und Sie bekommen vom Assistenten noch mal angezeigt, welche Daten Sie angegeben haben. Mit "Fertigstellen" sind nun die Grundeinrichtungen für den virtuellen Computer vorgenommen. Sie sehen, wir besitzen nun im Hyper-V einen virtuellen Computer mit dem Namen "Windows 7". Dieser virtuelle Computer ist zu diesem Zeitpunkt allerdings noch ausgeschaltet. Wie schalten wir dieses virtuelle System nun ein und was passiert dann? Das geht ganz einfach, mit einem Rechtsklick rufen wir das Kontextmenü auf und wählen dann "Starten" aus. Sie sehen, nun wird der virtuelle Computer gestartet. Die Anzeige hier unten, die ist ein bisschen klein, da sieht man fast nix. Deshalb werde ich sie einfach mal mit einem Doppelklick öffnen und schon wird sie größer auf dem Bildschirm dargestellt. Sie können nun beobachten, wie ein Fenster geöffnet wird, in dem eine ganz normale Windows-Installation startet, wie Sie sie vielleicht auch von Ihrem PC her kennen. Sie haben jetzt hier in dem Fenster quasi einen virtuellen Computer, eine virtuelle Hardware, auf die jetzt hier das Windows 7-System installiert wird und Sie können jetzt genauso vorgehen, wie Sie es bei jeder anderen Installation auch tun. Ich breche die Installation des virtuellen Systems an dieser Stelle ab, deshalb taucht hier auch diese Fehlermeldung auf, weil Windows mir mitteilt, dass ich natürlich dieses Windows nicht verwenden kann, wenn ich es nicht bis zu Ende durchinstalliere. Sie haben also gesehen, es ist überhaupt nicht schwer, mit Hilfe des Hyper-V-Managers einen virtuellen Computer einzurichten. Der Assistent leitet Sie dabei sicher durch die notwendigen Schritte und danach besitzen Sie die Möglichkeit, mit einem virtuellen Computer, wie in diesem Fall mit einem Windows 7-System, auf einem Windows 8-Rechner zu arbeiten.

Windows 8 und Windows 8.1 Grundkurs

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