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Media Encoder CC Grundkurs

Hohe Qualität ausgeben

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Der Media Encoder verfügt über die Möglichkeit, Videomaterial in hoher Qualität auszugeben, um dies zu archivieren oder anschließend mit anderen Schnittprogrammen zu bearbeiten. Dafür stehen etliche unterschiedliche Formate zur Verfügung.
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Transkript

In den Systemvorgaben finde ich gleich zwei Kategorien, die sich damit beschäftigen, Videomaterial in hoher Qualität auszugeben. um es beispielsweise zu archivieren oder in anderen Schnittprogrammen weiterzuverwenden. Das eine finde ich hier unter "Kamera". Und hier finde ich die Formate, die so in verschiedenen Kameras benutzt werden. "HDV", "DVCPRO", klassisches "DV", oder auch "AVC-Intra". Wenn ich jetzt hier einen Clip importiere, so kann ich diesen dann entsprechend im Media Encoder umwandeln. Sagen wir mal, wir haben hier vier Clips und ich weiß, diese Clips werden jetzt von einem bestimmten System nicht verarbeitet. Dann kann ich jetzt hier nachfragen: Was für ein Format möchtest du gerne haben? Die Antwort könnte dann sein: Mein System verarbeitet hier am besten DVCPRO HD. Und dann kann ich einfach diese Clips hier entsprechend nehmen, und jetzt hier dann austauschen. Einmal umwandeln. Hier bietet es sich natürlich an, nur einen zu importieren, das Format hinzuzufügen und dann auf Plus zu gehen und weitere Clips zu laden. Denn dann merkt er sich das zuletzt angewählte Format. Und jetzt kann ich die entsprechend alle umwandeln und der Kollege kann die dann an seinem Schnittsystem gut bearbeiten. "AVC-Intra" ist gerade hier in den hohen Klassen, also mit einer hohen Bitrate, - das sind 100 Mbit pro Sekunde - natürlich auch top geeignet, um das Material zu archivieren. Das heißt, ich kann jetzt hier auch sagen, ich will das in voller HD-Qualität im AVC-Intra-Codec archivieren. Das wird dann eine MXF-Datei. und hier muss ich nur noch gucken, dass ich auch die richtige Framerate einstelle. Hier von 25 Bildern, so wie es auch im Videomaterial vorgesehen war. Die zweite Kategorie finde ich hier unter "Broadcast". Hier finde ich Formate wie "DNxHD". Und das ist eine ganz tolle Sache, denn DNxHD kann ich direkt am Avid verarbeiten. Tatsächlich kommt das Format DNxHD auch vom Avid. Und hier kann ich jetzt sagen, ich möchte das Ganze zum Beispiel mit 1080p 25 kodieren. Und auch hier, kann ich dann sehen, gibt es verschiedene Bitratenkodierungen. Möchte ich zum Beispiel eine sehr hohe Qualität mit "RGB 444" dann kann ich diese Einstellung hier jetzt entsprechend nehmen und auf meinen Clip ziehen. Das eignet sich auch gut, um ganze Stapel von Clips umzuwandeln, die dann eben am Avid weiterbearbeitet werden sollen. Adobe hat diesen Codec mitlizensiert und stellt ihn sozusagen nativ im Media Encoder zur Verfügung. Am Mac habe ich hier den Vorteil, dass neben DNxHD auch ProRes lizensiert ist Und zwar ist es so, dass Premiere Pro auch unter Windows ProRes abspielt, aber ich kann in den QuickTime ProRes-Codec nicht konvertieren. Dafür brauche ich sozusagen die Mac-Version des Adobe Media Encoders. Man könnte jetzt sagen, das ist ausgleichende Gerechtigkeit für den fehlenden Windows Media-Codec am Mac. Tatsächlich hat das aber nur etwas damit zu tun, dass es die Codecs auf dem jeweils anderen System gar nicht gibt. Auch sehr populär ist hier das "MXF OP1a"-Format. Hier finde ich zum Beispiel auch die Varianten "XDCAM HD" und "XDCAM EX". Das heißt, wenn ich das wie bei der Kameraufzeichnung einer XDCAM EX-Kamera haben möchte, dann kann ich das hier jetzt entsprechend nehmen und auf den Clip ziehen. Und der wandelt das dann jetzt um in einen MXF-Clip, der wie bei einer solchen XDCAM EX-Kamera aufgezeichnet worden ist., Auch hier finde ich nochmal AVC-Intra. Diesmal sogar mit noch mehr Einstellmöglichkeiten als eben noch. Das heißt hier kann ich jetzt direkt sagen, ich hätte gerne "1080 50i". Ziehe das hier auf den Clip drauf. Alle diese Einstellungen kann man natürlich nochmal ändern. Das heißt, ich kann hier nochmal reingehen und die verschiedenen Video-Codecs auswählen. Hier gibt es sogar noch mehr, die gar nicht hier als Vorgabe gespeichert worden sind. wie zum Beispiel "IMX". Oder ich sehe hier noch weitere "XDCAM HD"-Varianten, und auch "DVCPRO HD" beispielsweise taucht dann auf, wenn ich hier "MXF OP1a" verwende. Natürlich kann ich auch direkt hier in der Formatliste umschalten, und direkt hier "DNxHD" mit den entsprechenden Einstellmöglichkeiten jetzt hier aufrufen. Ein großen Vorteil hat das MXF-Format noch, denn der Media Encoder erlaubt hier einen Codec für intelligentes Rendering. Das bedeutet, wenn das Eingabematerial auf der Quellseite dem Ausgabematerial entspricht, dann muss nicht nochmal gerendert werden, sondern das Material wird nur reinkopiert. Und das hat zwei Vorteile: Erstens geht die Kodierung enorm schnell und zweitens muss ich keinen Generationsverlust in Kauf nehmen. Es wird ja nicht neu komprimiert. Das ist vielleicht noch ganz okay mit einzelnen Clips. Schwierig kann das werden mit Sequenzen, die geschnitten sind. Denn wenn der Codec für intelligentes Rendering greift, dann bekomme ich offene GOP-Strukturen, also normalerweise, wenn das Material von einer Kamera aufgezeichnet wird, dann ist es eine feste GOP, eine feste Group Of Pictures, auch wenn die sehr lang ist. Aber wenn ich jetzt da Schnitte drin habe, dann wird diese GOP-Struktur aufgebrochen und auch im Broadcastbereich kommen damit nicht alle Systeme klar. Also da muss man dann schon genau gucken, ob das verarbeitet werden kann, wenn ich diesen Codec für intelligentes Rendering aktiviere, insbesondere bei Material, was schon geschnitten ist. Wenn ich möchte kann ich den Start-Timecode auf null setzen. Bei bestimmten Videokameras, zum Beispiel im Format "XDCAM", wird ja ein fortlaufender Timecode häufig verwendet. Das heißt, de fängt nicht bei null an, sondern wenn ich den Clip lade, hat der hier schon einen Start-Timecode. Und den kann ich, wenn ich möchte, jetzt auf null setzen. In den meisten Fällen lässt man den aber bewusst eher so, wie er von der Kamera gekommen ist. um auch das jetzt erstellte und konvertierte Material timecodemäßig noch zum Original zuzuweisen. Ebenfalls bietet sich hier oft an, wenn Material in hoher Qualität, also mit 10 Bit Videoqualität aufgenommen ist, das dann auch rauszurendern damit ich nicht weniger Farbinformationen oder Farbverluste in meinem Videoclip habe. aber auch hier gilt, das muss sozusagen im Quellclip schon drinstecken. Und wahrscheinlich wird man hier am Computermonitor mit 8 Bit sowieso nicht soviel davon sehen, aber später bei der Korrektur, Farbkorrekturen oder Ähnliches, Da kann das eben interessant sein, wesentlich mehr Grauabstufung pro Kanal hier zur Verfügung zu haben. Wir haben jetzt die wichtigen Formate für die Archivierung und Nachbearbeitung gesehen. um Material so zu konvertieren, dass es dann auch auf allen Schnittsystemen jenseits von Premiere Pro ebenfalls funktionieren wird.

Media Encoder CC Grundkurs

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Fülle an Möglichkeiten, um mit dem Adobe Media Encoder CC Ihre Videoclips in nahezu jedes Format zu konvertieren und zu exportieren.

3 Std. 59 min (39 Videos)
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Hersteller:
Software:
Media Encoder Media Encoder CC
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:04.11.2013
Aktualisiert am:11.11.2016

Dieses Video-Training wurde mit Adobe Media Encoder CC in der Version vom Juni 2013 erstellt und mit Updates zur Version Media Encoder CC 2015 ergänzt

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