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Windows Server 2012 R2: Remotedesktopdienste

Hochverfügbarkeit konfigurieren

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Nachdem Sie die Hochverfügbarkeit für den Remotedesktop-Verbindungsbroker vorbereitet haben, müssen Sie noch einige Konfigurationsmaßnahmen durchführen. Erfahren Sie, welche Schritte dazu erforderlich sind.
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Transkript

Wenn Sie die Vorbereitungen für die Hochverfügbarkeit des Verbindungsbrokers durchgeführt haben, haben Sie die Möglichkeit, im Server-Manager über den Menüpunkt Remotedesktop-dienste in der Übersicht bei der Bereitstellungsübersicht über das Kontextmenü der Remotedesktop-Verbindungsbroker eine Hohe Verfügbarkeit zu konfigurieren. Dazu müssen Sie auf der zweiten Seite des Assistenten eine Verbindungszeichenfolge für den SQL-Server angeben. Diese Zeichenfolge sieht wie folgt aus: DRIVER=SQL Server Native Client 11.0; SQL SERVER - hier geben Sie den Namen des SQL-Servers an, Trusted_Connection=Yes; jeweils die Semikolons nicht vergessen, APP=Remote Desktop Services Connection Broker; und dann geben Sie den Namen der Datenbank an, ich verwende hier jetzt als Datenbanknamen rddbs. Anschließend müssen Sie im unteren Bereich einen lokalen Ordner auf dem Datenbankserver angeben, in dem die Datenbank gespeichert werden soll, ich verwende hier den Ordner rddbs - genau das Gleiche wie hier- Welchen Namen Sie verwenden ist im Endeffekt egal, auch der Pfad ist egal, Sie können generell auch in einen Netzwerkpfad speichern, allerdings ist es effizienter und sicherer, wenn Sie ein lokales Verzeichnis auf dem Datenbankserver nehmen. Im unteren Bereich geben Sie den DNS-Roundrobinname an, das ist der DNS-Name, den Sie festgelegt haben für Ihre Verbindungsbroker, Sie haben die Möglichkeit, in der DNS-Verwaltung von Windows Server 2012 R2 in den Eigenschaften des Servers auf der Registerkarte Erweitert die Roundrobin-Konfiguration zu aktivieren, dann können Sie für die RDS-Verbindungsbrokerfarm einen Servernamen festlegen, und jeweils die IP-Adresse eines physischen Servers angeben. Dann wird automatisch durch DNS-Abfragen immer ein anderer Server verwendet, was für die Hochverfügbarkeit sorgt. Hier tragen Sie den Namen ein, den Sie für die Farm verwendet haben und klicken danach auf Weiter. Bei diesem Vorgang wird dann versucht, eine Verbindung mit dem Datenbankserver aufzubauen. Sobald die Verbindung erfolgreich hergestellt wurde, erhalten Sie auch noch mal eine Zusammenfassung. Wenn Sie hier eine Fehlermeldung erhalten, dass der Server den Datenbankserver nicht erreichen kann, testen Sie auf dem Verbindungsbroker, ob die Management-Verwaltungskonsole funktioniert. Von SQL-Server 2012 beziehungsweise testen Sie unter Umständen mit dem Tool PortQry, ob der Port 1433 auf dem Datenbankserver über den Verbindungsbroker erreichbar ist. Außerdem sollten Sie den Verbindungsbroker einmal neu starten, nachdem Sie die Remotedesktop-Verbindungsbroker- Sicherheitsgruppe erstellt haben und das Computerkonto in die Gruppe aufgenommen haben. Wenn diese Überprüfung erfolgreich war, können Sie die Hochverfügbarkeit mit Konfigurieren aktivieren. Die Vorgänge dazu sehen Sie im Fenster. Wenn Sie hier auf dieser Seite eine Fehlermeldung erhalten, dass eine Datenbank nicht erstellt werden kann, überprüfen Sie noch einmal die Rechte auf dem Datenbankserver. Sie müssen darauf achten, dass der lokale Pfad, den Sie eintragen, auf dem Datenbankserver vorhanden ist. Das Unterverzeichnis beziehungsweise die Datenbanken selbst, kann der Verbindungsbroker selbst erstellen, das gilt auch für die Datenbank, nur das Verzeichnis, das Sie angeben, in dem die Datenbank gespeichert sein soll, müssen Sie manuell angeben. Während der Verbindungsbroker die Datenbank von der lokalen internen Datenbank auf den SQL-Server überträgt, können Sie auch direkt sich mit dem SQL-Server verbinden, das mache ich jetzt mal in diesem Beispiel. Hier sehen Sie den Datenbankserver, auf dem die Verbindung aufgebaut wird, und hier sehen Sie bereits die Datenbank rddbs für die Remotedesktopdienste. Bei diesem Server handelt es sich um einen SQL-Server 2014, der zwar intern die Entwicklungsnummer 12.0 hat, die Verbindung läuft aber immer noch über den 11.0-Client, den Sie in der Verbindung des Servers angegeben haben. Während der Konfiguration werden in der Datenbank noch verschiedene Tabellen angelegt und Daten übernommen, Sie erhalten eine Zusammenfassung, wenn die Hochverfügbarkeit abgeschlossen ist. Wichtig für die Hochverfügbarkeit ist, dass sie für jeden Verbindungsbroker, den Sie verwenden, einen DNS-Roundrobin-Eintrag in Ihrer DNS-Verwaltung anlegen. Das ist im Grunde genommen relativ einfach, Sie aktivieren auf der Registerkarte Erweitert des DNS-Servers die Option, dass Roundrobin verwendet wird, und tragen dann für jeden Verbindungsbroker diesen Namen ein und seine eigene IP-Adresse. Wenn der Assistent mit einer Fehlermeldung abschließt, so wie hier, überprüfen Sie, ob die Einträge im DNS korrekt gesetzt sind, Und für die Roundrobin-Einträge korrekte IP-Einträge hinterlegt sind. Wenn Sie die Fehlermeldungen für die Namensauflösung überprüft und den entsprechenden Fehler korrigiert haben, werden die Assistenten abgeschlossen. Sie sehen, dass der Remotedesktop-Verbindungsbroker sich jetzt im Hochverfügbarkeitsmodus befindet. Über das Kontextmenü haben Sie jetzt die Möglichkeit, weitere Brokerserver hinzuzufügen, damit die Hochverfügbarkeit weiter ausgebaut werden kann. Ich fasse noch einmal zusammen: Sie haben die Möglichkeit, nach einer Vorkonfiguration die Datenbank der Remotedesktop-Verbindungsbroker auf einen SQL-Server auszulagern. Wenn Sie jetzt mehrere Verbindungsbrokerserver in die Umgebung integrieren, haben Sie die Möglichkeit, durch die Verwendung von Roundrobin eine hochverfügbare Umgebung zu erhalten.

Windows Server 2012 R2: Remotedesktopdienste

Installieren Sie Anwendungsprogramme zentral auf einem Server und lassen Sie die Anwender über Remotedesktopdienste darauf zugreifen.

2 Std. 43 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.09.2014
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