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HTML und CSS für Designer

Hinweise zur Typografie in InDesign

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Die Umsetzung eines Print-Layouts in ein Online-Magazin funktioniert mit HTML 5 und CSS 2/3 heute sehr gut. Allerdings muss man webtaugliche Schriften auswählen bzw. Schriftfamilien installieren, die sowohl für Print als auch für Non-Print geeignet sind.

Transkript

Ich möchte in diesem Video kurz über Typographie sprechen; also eigentlich nicht über Typographie, sondern die Auswahl von Zeichensätzen. Arbeiten wir in einem Satzprogramm wie beispielsweise InDesign, dann stehen uns dort eine nahezu unendliche Vielzahl an Schriftarten zur Verfügung, zumindestens die, die auf einem Computersystem installiert sind. Ich lade mir mal gerade ein vorbereitetes Dokument. Die Auswahl dieser Schriftarten, sobald ich hier eine Schriftart anklicke, die ist abhängig davon, was mir das System an Schriftarten bietet, und was dort eben auch installiert ist. Bei der Wahl einer Schriftart für ein Printprodukt habe ich eben genau diese Einschränkung, dass die Schriftart vernünftig aufgebaut sein muss. Also nicht jede Schriftart, die man bekommt, ist auch tauglich oder ist gut nach typografischen Grundsätzen aufgebaut, hat richtige Ober- oder Unterlängen oder Mittellängen. Diese Dinge muss ich natürlich mir heraussuchen und kann sie aber dann in meinem Printdokument verwenden. Sobald ich das Printdokument zum Beispiel in ein PDF überführe, die Schriften dort einbette, oder wenn ich ganz sicher gehen will auch in Pfade konvertiere, dann kann mit meiner ausgewählten Schrift eigentlich nichts mehr passieren. Man könnte auf die Idee kommen, dass das genau auch so für Webseiten gilt. Da muss man eine kleine Einschränkung benennen. Vielleicht haben Sie schon mal diese drei Klassifizierungen gesehen: sog. Serif-Fonts, Sans-Serif-Fonts und Monospace-Fonts. Diese drei Klassifizierungen, also Serifenschriften, serifenlose Schriften und Schriften, die in gleichen Abständen, wie bei der Schreibmaschine daher kommen, die werden sehr oft mit dem Web in Verbindung gebracht und als sog. Web-Standardschriften bezeichnet. Der Grund ist ganz einfach der, dass auf jedem Computersystem, auf dem sich ein Browser befindet und der irgendwie in der Lage ist, online zu gehen, i. d. R. sich diese Schriftartfamilien befinden und installiert sind. Denn Sie müssen wissen, dass ein Web-Browser beziehungsweise eine HTML-Seite zunächst einmal standardmäßig keine Schriftart eingebettet hat, sondern sie teilt dem Browser nur mit: Ich hätte gerne diese Schrift angezeigt. Der Browser muss nachschauen auf dem System, ob es sie dort gibt, und wenn ja, dann kann sie angezeigt werden. Wählen sie jetzt also eine Nicht-Webstandardschrift, dann kann es passieren, dass der Webbrowser die nicht findet, was im übrigen auch die Erklärung für solche Kombinationen ist, wie Sie sie hier sehen. Findet der Webbrowser die Georgia auf einem System, dann ist alles gut, findet er sie nicht, dann schaut er in der Reihenfolge auf Palatino Linotype, und findet er die, kann er sie anzeigen. Ansonsten würde er in dieser Reihenfolge weitergehen, ganz gleich, was für Schriftart-Familien das sind. Und bei Schriften, die er dann nicht findet, da nimmt er irgendeine, die er für passend empfindet. Nur, das führt dann häufig dazu, dass es unser komplettes Gestaltungsraster, unsere typografischen Einstellungen über Bord wirft. Ich kann Sie beruhigen, weil das würde ja bedeuten, dass wir mit diesen drei Varianten nicht wirklich viel gestalten können. Moderne Webseiten bieten über HTML und CSS viel mehr Möglichkeiten als in der Vergangenheit, denn hier können Sie Webfonts einbetten. Das Einzige, worauf man achten muss, wenn man sich diese besorgt, ist, dass sie sowohl für die Arbeit in einem Programm zur Verfügung stehen wie beispielsweise InDesign, aber auch gleichzeitig in der Lage sind, als Webfonts abgespeichert zu werden. Also zum Beispiel: Ich rufe jetzt mal hier einen typischen Vertreter auf. Das ist Exo, nehmen wir mal Exo Black, das sieht so aus. Das ist ein Font, den ich sowohl für den Druckbereich finden kann und finden werde, als auch für eine Website. Das ist eine Voraussetzung, wo man sich im Vorfeld wirklich Gedanken machen muss: Welche Zeichensätze stehen mir denn zur Verfügung? Arbeiten Sie mit InDesign, dann gibt es ein wirklich schönes Tool. Ich möchte es Ihnen kurz zeigen. Das nennt sich Schriftarten von Typekit hinzufügen. Über das Typekit haben Sie die Möglichkeit, direkt auszuwählen, ob es sich um reine Desktopschriften oder Webfonts handelt, und können dort schon eine sehr gute Selektion aufmachen. Selbst wenn Sie nicht im Besitz von InDesign sind: Auch kein Beinbruch; es gibt genügend Online-Plattformen, wo man sich solche Schriften sehr gut und übersichtlich besorgen kann.

HTML und CSS für Designer

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3 Std. 9 min (39 Videos)
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