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Photoshop: Bewegte Bilder

Hintergrund für Schmuck: Die Aufnahme

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Ein Hintergrund, der nicht auf den ersten Blick identifiziert bzw. zugeordnet werden kann, soll für eine Schmuck-Fotografie zum Einsatz kommen. Der Clou dabei: Durch eine Glaskugel fotografiert, erreichen Sie tolle Effekte.
07:39

Transkript

Diese bewegten Bilder kann man nutzen, um kleine Details sichtbar zu machen, oder Still-Lifes mit Bewegung zu versehen. Aber es gibt noch einen weiteren Einsatzzweck, den ich unglaublich interessant finde. Den möchte ich gerne hier in diesem Video vorstellen. Und zwar geht es um den großen Bereich u.a. der Schmuckfotografie. Da ist ein Thema immer wieder: die Hintergründe. Hintergründe zu gestalten ist die eine Sache. Jetzt gab es die Möglichkeit oder jetzt gibt es die Möglichkeit, diese bewegten Bilder als zusätzliches Werkzeug zu nutzen. Auf diese Art bin ich dazu gekommen, dass wir Schmuck, der ja immer sehr detailreich, sehr in Großaufnahme dargestellt wird und sehr scharf ist, dass wir da einfach mit Kontrasten arbeiten, und wirklich hier in diesem Fall mit diesem Scharf-Unscharf-Kontrast. Wo wir also auf der einen Seite ein sehr scharfes, sehr prägnantes Objekt haben, und auf der anderen Seite im Hintergrund ein sehr verschwommenes, sehr unscharfes Objekt haben. Wenn wir damit arbeiten, können wir ein Bild auf einen Scharf-Unscharf-Kontrast reduzieren, und dafür sorgen, dass das auch sehr interessant wird. Dazu kommt natürlich bei den Bewegtbildern noch ein Kontrast, den wir bisher noch gar nicht kannten, nämlich diesen Bewegt-und-Unbewegt-Kontrast. Es gibt ja immer die Gegensätze im Bild. Hier haben wir in der Still-Life-Fotografie einen großen Vorteil, dass wir diese Art der Fotografie mit einem zusätzlichen Kontrast nutzen können, und wirklich Schmuckstücke sehr prägnant, sehr groß, sehr in Nahaufnahme, sehr scharf, sehr unbewegt darstellen, und im Hintergrund jetzt einen unscharfen, ganz leicht bewegten, ruhigen Hintergrund dazupacken. Diese Beiden werden dafür sorgen, dass es ein Bild gibt, was wirklich den Fokus auf sich zieht. Wenn wir das in der Bildgestaltung geschickt machen, dass ein Bild rechts auch hier wieder geschlossen ist, und das Schmuckstück ein bisschen im üblichen goldenen Schnitt steht, dann können wir eine Bildgestaltung über diesen Effekt der bewegten Bilder herstellen. Das ist genau die Aufgabe, die ich mir hier gestellt habe. Weil ich möchte jetzt nur einen Hintergrund für goldene Schmuckstücke fotografieren, die dann im Internet oder über Displays präsentiert werden. Soweit die Überlegungen vorab. Man sieht schon im Aufbau, dass ich mich für eine goldene Kugel entschieden habe. Die habe ich aus dem Grund ausgewählt, weil ich nicht einen zusätzlichen Kontrast im Bild haben wollte. Wir haben jetzt eine Menge Kontraste und ich wollte nicht zu dem Goldschmuck auch noch einen Farbkontrast bringen. Daher die goldene Kugel, die ich im Studio gefunden habe. Meine Idee war, sie im Nahbereich sehr sehr groß aufzunehmen und hart anzustrahlen, um ein Bouquet zu erzeugen. Das funktioniert auch. Aber es funktioniert nicht so, dass der Hintergrund wirklich überraschend ist, dass es ein Motiv wird, wo man sagt: "Was ist das denn? Das ist alles sehr diffus." Wer so eine Goldkugel kennt, wird sie wahrscheinlich erraten können und erkennen können. Genau das will ich natürlich nicht. Ich will einen Hintergrund erzeugen, den man nicht zuordnen kann. Da war es etwas Sucherei und irgendwann hatte ich diese Glaskugel in der Hand. Wenn man da durchguckt, dann entstehen ganz verrückte Effekte. Da lag natürlich nichts näher, als die Glaskugel einfach sehr, sehr nah vor meinem Objektiv aufzubauen, diese Kugel sehr hart anzustrahlen - das kann ich jetzt schon einmal machen, die Lampe habe ich schon hingestellt - und dann sieht man schon sehr schön, was da passiert. Damit wir die rechte Seite ein wenig aufhellen, werde ich hier sehr nah einen Aufheller positionieren, der auch fast noch einmal ein Licht zum Objektiv hingibt. Jetzt kann ich mit Abstand von dieser Kugel zur Glaskugel fast eine Schärfewirkung erzeugen und einen Kontrast erzeugen, der ganz genial ist. Genau das ist die Idee. Das werde ich nicht einmal fix machen, sondern durch diese Bewegung, die die Kugel jetzt schon hat, und diese Bewegung zur Glaskugel hin und von der Glaskugel weg, wird eine Schärfe und eine Unschärfe entstehen, die mir goldene Strahlenbouquets in meinem Bild erzeugt, und so eine ganz sanfte, wiegende Bewegung erzeugt. Genau das wird der Hintergrund sein für wahrscheinlich eine Kette oder einen Ring, die wir dann später in der Postproduktion davorsetzen. Der Ring als Still-Life oder die Kette als Still-Life ruhig dominant und ein weich-fließender, goldener Hintergrund, der dahintergebaut wird und ganz sicher für Aufmerksamkeit sorgen wird. Mein Ding ist es jetzt, hier genau einzustellen, die Abstände genau auszutarieren, Belichtungszeit einzustellen, sehr, sehr offene Blende. Ich werde das auch mit Dauerlicht fotografieren, denn der Film ist ja auch parallel noch und von daher macht das einfach Sinn. Ich werde die Kamera einschalten und schauen, wie weit ich jetzt hier noch verändern muss. Ich schaue jetzt durch die Kamera und werde Goldkugel und Glaskugel zum Objektiv in der richtigen Reihenfolge einstellen. Das mache ich hier hinten am besten über das Display. Das ist auch schon relativ gut. Ich kann die Schärfe über diese Kugel hier noch ein bisschen modifizieren, und werde die einen ganz kleinen Takt näher ranholen. Das sind wirklich nur Millimeter; da müssen wir aufpassen, dass wir nicht zu viel tun. Das war richtig gut. Jetzt muss die Kugel natürlich wieder sehr ruhig sein. Da ist die ruhige Hand gefragt. So. Sie wird sich gleich noch etwas beruhigen. Ich werde sie noch einen kleinen Moment auspendeln lassen, dann wird sie ein bisschen ruhiger. Jetzt wird es schon viel, viel besser, sodass wir wirklich im Hintergrund eine ruhige Atmosphäre haben und keine Hektik. Das passt, finde ich, überhaupt nicht zu Schmuck. Die Situation muss ruhig, gedämpft, edel, gelassen sein und das kommt jetzt. Sehr sehr schön. Jetzt sind wir in einem Bereich, wo es mir richtig gut gefällt. Dieses Movie werden wir nehmen und es in der Postproduktion hinter eine Kette setzen. Ich glaube, es wird eine grandiose Angelegenheit. Ich freue mich sehr darauf, in der Bildbearbeitung gleich weiter zu machen.

Photoshop: Bewegte Bilder

Lassen Sie sich zeigen, wie Sie mit Photoshop ab Version CS6 aus Ihren Studioaufnahmen beeindruckend bewegte Bilder schaffen können, die den Betrachter in Erstaunen versetzen.

56 min (9 Videos)
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