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Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Himmel hinter dem Auto montieren

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Bevor Sie einen Himmel montieren, sollten Sie prüfen, ob er im Hinblick auf Tageszeit und Sonneneinstrahlung passt. Da große Teile des Himmels verdeckt sind, haben Sie genügend Spielraum, ihn zu vergrößern, ohne skalieren zu müssen.
04:38

Transkript

Eigentlich haben wir bloß noch eine große Lücke in unserem Bild, und das ist genau hier, wo wir den Himmel ausgeblendet haben, aus der Architekturaufnahme. Vielleicht fragen Sie sich, warum der Himmel überhaupt ausgeblendet werden muss. Die ganz eindeutige Antwort ist: Das muss man nicht. Das ist also nichts, was jetzt wirklich getan werden muss, aber so wir ich das sehe, haben wir erstens Mal dort hinten Gebäude, die für mich jetzt nicht die allergrößte Rolle spielen, die auch auf den ersten Blick, vor allem dann, wenn das mal irgendwann "geblurt" ist, also unscharf ist, eher wie Wohnsilos aussehen, obwohl’s keine sind. Das muss nicht unbedingt drin sein. Das möchte ich ganz gerne weghaben und zweitens Mal möchte ich einen freien Blick zum Horizont haben. Das finde ich wichtig, damit die Aufnahme frei aussieht und nicht irgendwie zugebaut mit Architektur. Und drittens ist der Himmel für mich... Naja, der ist so toll nicht. Er ist ganz hübsch und schön bewölkt, mit Federwölkchen, aber diesen so kontrastarmen, da möchte ich mir lieber etwas anderes vorstellen und deswegen kommt der Himmel auch aus dieser Aufnahme raus. Also, wie gesagt,müssen Sie nicht, aber finde ich eigentlich eine gute Idee. Wie sieht der neue Himmel aus? "Datei" "Platzieren und einbetten" und der Himmel heißt "Himmel.jpg" Wunderbar, da ist er, dann ist er auch schon reinplatziert, ist im Moment ein Smart-Objekt. Darf er ruhig auch bleiben. Wobei, ich glaube, dass wir hier nachher noch was zu stempeln haben. Also, wenn wir’s jetzt mal nicht übertreiben wollen mit dem Smart-Objekt, dann können wir ihn auch gleich rastern. Muss nicht unbedingt ein Smart-Objekt bleiben. Schauen wir uns das Ganze mal an, an der richtigen Stelle. Nämlich hier unter diesen bereits freigestellten Aufnahmen, dann stellen wir fest, der Himmel hat hier ziemlich viele schwarze Bäume, was aufgrund der Lichtsituation in der er fotografiert wurde, normal ist. Möchte ich hier aber nicht haben. Wenn ich das weiter rausziehe, dann fehlt mir hier ein Stück Himmel, wenn ich mir aber jetzt die Wolken anschaue, ganz typisch hier diese Wolken anschaue, dann stelle ich fest, dass die Sonne für diesen Himmel aus exakt der falschen Richtung kommt. Wunderbar, dann können wir ihn einfach nehmen, "Bearbeiten" "Transformieren", "Horizontal spiegeln", das heißt, wir haben das Baumproblem hier drüben wo’s uns viel weniger interessiert und an der Stelle hier, haben wir wunderschönen Himmel. Den könnte man ein bisschen drehen, dann passt er besser zum Horizont. Also "Bearbeiten" "Transformieren" "Drehen", dass er da schön in unser Bild reinpasst. Dann würde ich ihn noch ein bisschen an die richtige Stelle rücken, so dass hier diese dunklen, silhouettenartigen Hintergrundobjekte nicht mehr zu sehen sind, also schön weit nach unten das Ganze. Und jetzt fehlt uns eigentlich nur noch die Tatsache, das wir hier diesen dunklen Baum haben. Den könnten Sie natürlich durch Vergrößern des Himmels, relativ schnell wegbekommen. Ich finde aber, da wir ja einen großen Teil überhaupt nicht sehen von diesem Himmel, das hier, das sehen wir alles nicht, können wir doch ganz bequem mit einem riesengroßen Stempel, riesengroß heißt sowas ungefähr, uns hier Farbe aufnehmen und ihn einfach hier drüben ranstempeln. Dann haben wir nämlich gleich noch wunderbare Wolken, und Sie sehen, dass man da nichts davon erkennen kann. Das tut niemandem weh. Auch dort hinten stemple ich einen Resthimmel hin, falls wir das hier brauchen, falls diese Lücke irgendwann ein Problem sein wird. Natürlich könnten Sie auch das Smart-Objekt lassen, eine neue Ebene anlegen und mit "Aktueller und darunter", hier diesen Stempel-Content in eine neue Ebene reinstempeln, um ganz sicher zu sein. Aber, mal ehrlich, ich finde, wir müssen’s nicht übertreiben mit dem Smart-Objekt und stempeln das einfach hier in dieses Bild rein und die Wolke, die man an der Stelle hier sieht, befindet sich hinter diesem Gebäude, ist zwar jetzt doppelt im Bild drin, einmal hier, einmal da, aber da man sie nicht sieht, spielt’s auch keine große Rolle. Noch ein weiterer Grund, weshalb ich diesen Himmel reingesetzt habe. Sie werden feststellen, dass, je dichter sich ein Objekt an der Kamera befindet, während die Kamera in Bewegung ist, desto stärker ist die Bewegung. Das sieht man ganz deutlich hier unten. Wenn ich mir das anschaue, hier vorne haben wir wunderschön diese Streaks drin, die haben wir hier weniger, noch weniger, noch weniger und dort hinten haben wir fast keine Bewegung mehr. Das würde bedeuten, wenn wir unser Gebäude später in Bewegung versetzen, das ist dichter an der Kamera, dann würde man wahrscheinlich bei der Bewegung vom Himmel eine Maske anlegen müssen. Und dann war meine Überlegung: Wenn ich den sowieso maskieren muss, dann kann ich mir doch gleich einen Himmel nehmen, der mir gefällt. Also habe ich einen genommen, der meiner Meinung nach deutlich besser hier reinpasst, auch wenn er noch nicht ganz ausgearbeitet ist.

Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Lernen Sie, wie Sie ein dynamisches Auto-Composing realistisch umsetzen. Sehen Sie, wie das Motiv in Bewegung fotografiert und in Photoshop bearbeitet wird.

2 Std. 38 min (26 Videos)
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